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 <title>Michael D. Eschner - Thelema-Society</title>
 <link>https://www.mde-net.de/taxonomy/term/40</link>
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 <title>Wie gründe ich einen Thelema-Node?</title>
 <link>https://www.mde-net.de/thelema-node</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;I swear by my life and my love of it&lt;br /&gt;
	that I will never live for the sake of another man,&lt;br /&gt;
	nor ask another man to live for mine.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	(Ayn Rand, Atlas Shrugged)&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Was ist ein Thelema-Node?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Alle mir bekannten Thelema-Gruppen sind als &lt;strong&gt;Orden&lt;/strong&gt; mit Oberhäuptern in hohen Graden organisiert. Diese hierarchisch-zentralistische Organisationsform ist zutiefst christlich inspiriert und dogmatisch-altäonisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Thelema-Bewegung wird hierarchisch-heterarchisch als &lt;strong&gt;Netz&lt;/strong&gt; wachsen. Ein Netz besteht aus &lt;u&gt;Nodes&lt;/u&gt; (Knoten) und &lt;u&gt;Verbindungen&lt;/u&gt; (Kommunikationen) zwischen den Nodes. Jeder Node ist eine hierarchische Thelema-Gruppe, als Club, Verein, Familie, Gruppe, etc. und das Netz ist eine Heterarchie solcher Nodes. Es spricht nichts dagegen, dass mehrere Nodes zu einer Gruppe gehören, aber es sollte nie nur eine Hierarchie geben. Das würde dem Geist von Thelema widersprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Thelema ist kein abgehobener altäonischer Mystizismus, wie das Crowley-, Saturni- oder O.T.O-Thelema, sondern die Kunst des blühenden Lebens für lebende Menschen. Es geht bei solchen Abgrenzungen nicht um &lt;strong&gt;Wahrheit&lt;/strong&gt;, denn: &quot;Alle Worte sind heilig und alle Propheten wahr&quot;. Thelema beweist sich durch &lt;strong&gt;Nützlichkeit&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&quot;Erfolg ist dein Beweis&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Denket alle daran, daß Existenz reine Freude ist; daß alle Sorgen nur wie Schatten sind; sie vergehen &amp;amp; sind vorbei; doch da ist das, was bleibt.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das Kriterium ist also Nützlichkeit, bewiesen durch &lt;u&gt;Erfolg&lt;/u&gt;, welcher zu &lt;u&gt;Freude&lt;/u&gt; führt, also &lt;strong&gt;blühendes Leben&lt;/strong&gt;: &lt;strong&gt;W&lt;/strong&gt;ohlstand, &lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;rfolg und &lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;lück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht um den &lt;strong&gt;Nutzen&lt;/strong&gt; für das Leben, das eigene Leben. Das ist der Maßstab des &quot;Liber L vel Legis&quot;. Alles andere ist nicht falsch, sondern uninteressant: witzlos.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Angenommen du bist ein Thelemit&lt;br /&gt;
	und möchtest einen Thelema-Node erschaffen.&lt;br /&gt;
	Was ist zu tun?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Warum willst du eine Gruppe gründen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um anderen Menschen zu helfen? Vergiss es, du bist kein Thelemit, geh zu den Christen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil es dir bei der Erreichung &lt;u&gt;deiner&lt;/u&gt; Ziele nützlich ist? Yep! Das ist der einzige akzeptable Grund!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb solltest du vorher darüber nachdenken, ob der Erfolg solch einer Gruppe deinen Lebenszielen dienlich ist. Offensichtlich ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Die Gründung und Leitung eines Thelema-Node ist eine &lt;strong&gt;Herausforderung&lt;/strong&gt;, an der du enorm wachsen kannst.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Je mehr Menschen du Thelema lehrst, desto mehr wirst du selbst über Thelema &lt;strong&gt;lernen&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Je erfolgreicher deine Gruppentätigkeit ist, desto &lt;strong&gt;freudiger&lt;/strong&gt; wird dein Leben sein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Je mehr großartige neue Freunde du gewinnst, desto mehr &lt;strong&gt;Verbündete&lt;/strong&gt; gewinnst du für deine Ziele und desto größer ist die Chance den wunderbarsten Liebes- und Lebenspartner zu finden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Aber vor den Erfolg haben auch die thelemischen Götter den Schweiß gesetzt:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Um erfolgreich zu sein,&lt;br /&gt;
	musst du den Teilnehmern in deiner Gruppe beweisen,&lt;br /&gt;
	dass es in ihrem Selbst-Interesse ist Thelema,&lt;br /&gt;
	die Kunst des Selbst-Interesses,&lt;br /&gt;
	selbst zu können.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Leadership und Leader&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn du eine Gruppe gründest, musst du &lt;u&gt;führen&lt;/u&gt;. Es gibt keine langfristig erfolgreiche Gruppe ohne Führung. Das wird vielleicht deutlicher, wenn wir klären, was Leadership ist:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leadership&lt;/strong&gt; ist der &lt;u&gt;Prozess&lt;/u&gt;, in dem eine &lt;u&gt;Person&lt;/u&gt; (Leader) die &lt;u&gt;Mission&lt;/u&gt; (Richtung, Zweck der Existenz) für ihre &lt;u&gt;Gruppe&lt;/u&gt; &lt;u&gt;setzt&lt;/u&gt; und diese dazu &lt;u&gt;veranlasst&lt;/u&gt;, sich &lt;u&gt;zusammen&lt;/u&gt; mit &lt;u&gt;Kompetenz&lt;/u&gt; und &lt;u&gt;Engagement&lt;/u&gt; in &lt;u&gt;Richtung&lt;/u&gt; der Mission zu &lt;u&gt;bewegen&lt;/u&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;strong&gt;Leader&lt;/strong&gt; ist dafür verantwortlich, dass der Prozess der Leadership funktioniert, d.h. die Gruppe sich in Richtung Mission bewegt. &quot;Leader&quot; ist keine &lt;u&gt;Eigenschaft&lt;/u&gt; eines Menschen, sondern eine &lt;u&gt;Rolle&lt;/u&gt;, die ein Mensch in einer Gruppe übernimmt. Du musst also nicht etwa charismatisch oder sonst etwas sein, sondern nur das Notwendige tun, um deiner Rolle gerecht zu werden. Du bist nichts besseres als die anderen Mitglieder der Gruppe, du hast nur mehr zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Leader ist dafür &lt;u&gt;verantwortlich&lt;/u&gt;, dass die Gruppe sich &lt;u&gt;bewegt&lt;/u&gt; und zwar in &lt;u&gt;Richtung&lt;/u&gt; auf das Ziel. &lt;strong&gt;Verantwortung&lt;/strong&gt; kann nur haben wer entscheidet, d.h. der Leader muss die &lt;strong&gt;Autorität&lt;/strong&gt; haben, wichtige &lt;u&gt;Entscheidungen&lt;/u&gt; zu treffen, ansonsten er nicht die Verantwortung für Bewegung und Richtung der Gruppe übernehmen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verantwortung muss von einem &lt;strong&gt;Individuum&lt;/strong&gt; wahrgenommen werden. Eine Gruppe kann nicht verantwortlich sein (Ausnahme ist eine juristische Person, aber auch für diese zeichnen intern Individuen verantwortlich). &lt;strong&gt;Verantwortung ist unteilbar&lt;/strong&gt;: Wenn mehr als &lt;u&gt;eine&lt;/u&gt; Person für etwas verantwortlich ist, ist faktisch niemand verantwortlich. Delegation ist dadurch nicht ausgeschlossen, die Verantwortung bleibt aber bei dem, der delegiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Autorität bekommst du letztlich nur von den &lt;strong&gt;Mitgliedern&lt;/strong&gt;: Wenn sie erleben, dass&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		das, was du sagst und tust für sie &lt;u&gt;nützlich&lt;/u&gt; ist,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		auf dich unbedingter &lt;u&gt;Verlass&lt;/u&gt; ist und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		du explizit die &lt;u&gt;Verantwortung&lt;/u&gt; übernimmst, d.h. die &lt;strong&gt;Konsequenzen&lt;/strong&gt; trägst, wenn etwas schiefgeht - und nicht etwa anderen Mitgliedern die Schuld zuschiebst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das ist alles, was du wissen und tun musst um die Rolle als Leader auszufüllen :-)&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Mitglieder gewinnen und begeistern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Gründung und Leitung eines Thelema-Node ist eine großartige Herausforderung. Du musst Menschen dazu bewegen, sich in ihrer freien Zeit mit ihrem Leben zu beschäftigen. Das erscheint den meisten Menschen auf den ersten Blick als Theorie und wenig attraktiv. Aber du kannst den Menschen ein fantastisches Angebot machen:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Was du anbietest, ist prinzipiell für jeden Menschen interessant:&lt;br /&gt;
	Der Schlüssel zum blühenden Leben.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ein Mensch, der Thelema konsequent praktiziert, kann&lt;br /&gt;
	eine steile Karriere beginnen,&lt;br /&gt;
	die leidenschaftliche romantische Liebe finden,&lt;br /&gt;
	wunderbare Freundschaften schließen,&lt;br /&gt;
	originelle künstlerische Schaffenskraft entwickeln -&lt;br /&gt;
	und das Leben als schöpferisches Spiel spielen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Mitglieder erfahren den Thelema-Node als Schlüssel&lt;br /&gt;
	zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben&lt;br /&gt;
	in angemessenem Wohlstand.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kein Ort an dem nur Zeit totgeschlagen oder&lt;br /&gt;
	abstrakte Ideen in einem Vakuum diskutiert werden:&lt;br /&gt;
	Ein geheimnisvoller Ort des blühenden Lebens.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nutzen eines Lebens als Thelemit ist deine größte Ressource. Es hat keinerlei Sinn, politische, religiöse oder philosophisch gelehrte Diskussionen zu führen. Damit werden die Leute nur &lt;strong&gt;vergrault&lt;/strong&gt;. Das allererste was gemeinsam gelehrt, praktisch eingeübt, erarbeitet und diskutiert wird sind die lebenspraktischen Aspekte von Thelema. Das sind die Themen, aus denen die Mitglieder den größten Nutzen für sich ziehen können, um erfolgreich und glücklich zu leben. Das ist im Kern die Frage:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Warum gibt es zu Thelema keine Alternative?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach jedem Treffen sollten die Mitglieder ein besseres Verständnis für Thelema und die Bedeutung von Thelema für ihr Leben haben. Nach jedem Treffen sollten sie besser verstehen, warum es keine Alternative zu Thelema gibt. Erfolgsbeweis: Zu Beginn jedes Treffens berichten Mitglieder, welchen &lt;strong&gt;Nutzen&lt;/strong&gt; sie aus den letzten Treffen gezogen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das kannst du nur dann leisten, wenn du Thelema selbst konsequent praktizierst. Du selbst &lt;strong&gt;musst&lt;/strong&gt; das lebendige Beispiel und &lt;strong&gt;Vorbild&lt;/strong&gt; sein für den Lohn und die Vorzüge eines thelemischen Lebens: The reward of Ra Hoor Khut.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wenn Teilnehmer den praktischen Nutzen von Thelema selbst erleben,&lt;br /&gt;
	werden sie leidenschaftlich gern zu den Gruppentreffen kommen&lt;br /&gt;
	und sie werden neue Interessenten mitbringen.&lt;br /&gt;
	So einfach ist das!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Deine Voraussetzungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Du musst die Ausdauer eines Windrads, die Kraft einer Lokomotive, die Vernunft eines Einstein, die Autorität einer Heiligen und das Selbstvertrauen eines Kindes haben. Wirklich? Nun ja, vergessen wir das alles wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuche gar nicht erst, der perfekte Thelemit zu sein. Perfektion ist langweilig. Deine wichtigsten Voraussetzungen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&quot;&lt;u&gt;Liber L vel Legis&lt;/u&gt;&quot; einschließlich der Versnummern abrufbar im &lt;strong&gt;Gedächtnis&lt;/strong&gt; haben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die thelemischen &lt;u&gt;Werte&lt;/u&gt; und die &lt;u&gt;Handlungsprinzipien&lt;/u&gt; (Moral) sowie die &lt;u&gt;These&lt;/u&gt;: &quot;Es gibt keine Alternative zu Thelema&quot; &lt;strong&gt;argumentationssicher&lt;/strong&gt; - und im Vergleich mit Alternativen - beherrschen.&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Sichtbar&lt;/strong&gt; machen, daß du diese Werte &lt;u&gt;lebst&lt;/u&gt; und nach diesen Prinzipien &lt;u&gt;handelst&lt;/u&gt;. Perfektion ist nicht nötig, es geht nur um die allgemeine Richtung, aber diese konsequent.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wenn du diese Voraussetzungen hast, kannst du loslegen. Wie?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Werbung für Menschen, die leben wollen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Du kannst Leute &lt;u&gt;ansprechen&lt;/u&gt;, &lt;u&gt;Anzeigen&lt;/u&gt; aufgeben, &lt;u&gt;Emails&lt;/u&gt; schreiben, eine &lt;u&gt;Website&lt;/u&gt; einrichten oder &lt;u&gt;Flugblätter&lt;/u&gt; verteilen. Um Interessenten zu gewinnen betone: Thelema ist die Kunst des blühenden Lebens. Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Thelema ist die &lt;strong&gt;Kunst des blühenden Lebens&lt;/strong&gt;. Wohlstand, Erfolg und Glück durch Vernunft und Leidenschaft. Der Zweck der XXX-Gruppe ist Menschen zu zeigen, daß &lt;strong&gt;Thelema&lt;/strong&gt; der Weg zu einem besseren Leben ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden verschiedene &lt;strong&gt;Handlungsstrategien&lt;/strong&gt; für das Leben darstellen und zeigen,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		was sie bedeuten,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		wie sie gerechtfertigt werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		wie nützlich sie für Deine Ziele sind,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		wie die Anwendung jeder Strategie dein Leben, deine Karriere, deine Familie, deine Liebe, deine Freundschaften, deine Erfolge und dein Glück beeinflussen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Du wirst erfahren, dass die Lebensstrategie die du wählst&lt;br /&gt;
	entscheidende Konsequenzen für dein Leben hat,&lt;br /&gt;
	für Wohlstand, Erfolg und Glück.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum solltest du uns (unverbindlich) besuchen? Weil dein Leben, dein Wohlstand, dein Erfolg und dein Glück davon abhängen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn du ein &lt;strong&gt;blühendes Leben&lt;/strong&gt; leben willst: Es gibt keine Alternative zu &lt;strong&gt;Thelema&lt;/strong&gt;.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wandle diesen Text so ab, dass er dir entspricht und du die &lt;strong&gt;Versprechungen&lt;/strong&gt; einlösen kannst. Illustriere den Text mit einigen passenden Bildern.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Gruppentreffen die be-geist-ern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn du deine Gruppe so promotest, &lt;u&gt;musst&lt;/u&gt; Du bei den Treffen das Versprochene &lt;strong&gt;liefern&lt;/strong&gt;. Zeige zu jedem Thema, warum es wichtig ist und wie es sich auf das Leben praktisch auswirkt. Das erreichst du durch konkrete, praktische, themenrelevante und realistische Beispiele, Vorführungen und Erfahrungen. Denke niemals, dass irgendetwas offensichtlich sei - it&#039;s not.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Darstellung und jedes Beispiel ist an die &lt;strong&gt;Interessen&lt;/strong&gt; der Teilnehmer anzugleichen. Beispiele, die für einen Hausmann einsichtig und überzeugend sind, können für eine Managerin völliger Humbug sein. Außerdem sollten die Beispiele so nahe an deinen Beschäftigungen sein, dass sie glaubwürdig sind und du auf Einwände reagieren kannst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du kannst Beispiele aus der Literatur (z. B. Büchern von Ayn Rand, wenn diese bekannt sind) nehmen. Besser sind aber Beispiele aus dem wirklichen Leben - und zwar Beispiele, die im &lt;strong&gt;Erfahrungsbereich&lt;/strong&gt; der Teilnehmer liegen. Biografien können sehr gute Vorlagen geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hilfreich ist es mit den Leadern anderer Nodes Erfahrungen, Argumente und Beispiele auszutauschen. Noch besser ist es, Teilnehmer nach &lt;strong&gt;eigenen&lt;/strong&gt; beispielhaften Erfahrungen zu fragen. Welche Rolle hat X (Wille, Vernunft, etc.) bisher in deinem Leben gespielt? Kannst du Erlebnisse berichten von dir oder von Bekannten? Teilnehmer einbeziehen erlaubt ihnen, aktiv zu werden. Dadurch denken sie das Thema aktiv mit und machen es sich selbst anschaulich. Sie verbinden dadurch das Thema mit ihren eigenen Erfahrungen und mit ihrem Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Relevanz&lt;/strong&gt; eines Themas kann nur vermittelt werden, wenn Ideen mit Erfahrungen verbunden und somit konkret werden. &lt;strong&gt;Konkretisierung&lt;/strong&gt; ist das beste Mittel gegen abstraktes Theoretisieren, wodurch das Thema vom wirklichen Leben abgetrennt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist: immer und immer wieder zeigen, welchen Nutzen es bringt, den thelemischen Weg zu erlernen und einzuüben. Der einfachste Weg dazu ist die Thematisierung der Moral, also von &lt;strong&gt;Werten&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Handlungsprinzipien&lt;/strong&gt; oder -strategien bezogen auf das konkrete Leben. Willentliches Handeln ist das zentrale Thema von Thelema und alle damit verbundenen Themen geben direkte Hilfen für ein Leben in Wohlstand, Erfolg und Glück. Ist dieser Punkt erst verstanden - und wirklich erst danach, werden andere Themen wichtig:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Wie &lt;strong&gt;funktioniert&lt;/strong&gt; die Welt, in der wir leben? (Philosophie, Gesetz, Konsequenzen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie erlangen wir &lt;strong&gt;Wissen&lt;/strong&gt; über die Welt? (Wissenschaft, Vernunft)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie können wir mit anderen &lt;strong&gt;Menschen&lt;/strong&gt; zusammenleben (Politik, Wirtschaft)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wozu ist &lt;strong&gt;Kunst&lt;/strong&gt; wichtig? (Kreativität, Inspiration, Ästhetik)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie kann &lt;strong&gt;MagiG&lt;/strong&gt; nützlich werden? (Imagination, Bestellungen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die Integration von Kopf (Ich), Herz (Du) und Hand (Es, Dinge) zu einem &lt;strong&gt;Selbst&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Meide &lt;strong&gt;abstrakte&lt;/strong&gt; Diskussionen über Philosophie, Politik, Religion etc. wie der Teufel das Weihwasser. Desgleichen meide abstrakten Diskussionen über Tagesereignisse. Diskussion ist kein Selbstzweck. Frage dich immer: Was nützt diese Diskussion den Teilnehmern für ihr Leben? Wenn du keinen Nutzen entdeckst, beende die Diskussion, wechsle das Thema.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fokussiere&lt;/strong&gt; alle Gespräche auf Thelema als eine Kunst des Lebens für Lebende: konkret und praktisch. Damit wirst du auch am besten mit Teilnehmern, die ablehnend oder feindlich eingestellt sind fertig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Tatsache mit der du und alle Mitglieder eines Thelema-Knotens irgendwann konfrontiert werden ist die Existenz von Thelema-Gruppen, die Thelema völlig anders verstehen als wir. Da gibt es z.B. den O.T.O und die verschiedenen Saturn-Orden. Fast alle diese Gruppen sind &lt;strong&gt;dogmatisch&lt;/strong&gt; und im alleinigen Besitz der Wahrheit, also &lt;strong&gt;Ideologien&lt;/strong&gt;. Du musst dich rechtzeitig mit diesen Ideologien beschäftigen, damit aufkommende Diskussionen rational verlaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vernachlässige nicht die kleinen Treffen und &lt;strong&gt;Feiern&lt;/strong&gt;, zu denen es viele Gelegenheiten gibt. Zusammen essen oder tanzen gehen, gemeinsam skifahren oder ein Fußballspiel besuchen. Alles Gelegenheiten für die Gruppe, sich besser kennenzulern, soziale Bande zu knüpfen, neue Interessenten anzusprechen und Freundschaften zu schließen.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Denke immer daran:&lt;br /&gt;
	Du kannst anderen erzählen,&lt;br /&gt;
	dass Thelema glücklich macht bis du grün wirst:&lt;br /&gt;
	Wenn sie dich nicht als glücklich erleben,&lt;br /&gt;
	werden sie es dir nicht glauben.&lt;br /&gt;
	So einfach ist das!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Hilfen&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Du erweiterst deine Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten in diesem Bereich mit Hilfe des &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/1666&quot;&gt;Thelema-Fernstudiums &quot;Ankh Mar&quot;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Du kannst zu Vorträgen, Wochendenden oder als Hilfe für Veranstaltungen Spezialisten für bestimmte Themen oder &#039;gestandene&#039; Thelemiten einladen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Du kannst die Ressourcen dieser Website nutzen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Von der &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/&quot;&gt;Thelema-Society &lt;/a&gt;kannst du organisatorische und personelle Hilfe erhalten. In manchen Fällen ist die Thelema-Society sogar bereit, mit Ressourcen zu helfen, aber dafür sind dann Gegenleistungen fällig. Die Thelema-Society ist thelemisch, d. h. geben und nehmen: Win-Win!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Du kannst mich (&lt;a href=&quot;/node/7&quot;&gt;MDE&lt;/a&gt;) anheuern, aber ich bin gut - und deshalb teuer.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;And now, it&#039;s your turn!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/40&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/7412b584c8b94ed5a9e414996fd3a1ae&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Thu, 28 Jun 2007 14:58:21 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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<item>
 <title>&quot;Liber L vel Legis&quot; für Dummies</title>
 <link>https://www.mde-net.de/liber-l</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&quot;It is as if the soul of ancient Egypt,&lt;br /&gt;
disillusioned in the grave,&lt;br /&gt;
were crying to us in the darkness &quot;down the corridors of time&quot;.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(Donald Mackenzie, EGYPTIAN MYTH AND LEGEND)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir beginnen mit einer kurzen Darstellung der Fakten. Wenn dir das alles ein wenig &#039;seltsam&#039; vorkommt, mach dir nichts draus: Es ist ungewöhnlich. Nach der Darstellung der Fakten kommen wir zu den Erläuterungen - dann wird hoffentlich alles klar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorwarnung&lt;/strong&gt;: Der folgende Text ist eine grobe und vereinfachte Einführung, die viele wichtige Einzelheiten sträflichst vernachlässigt, um für Anfänger verständlich zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was ist das &quot;Liber L vel Legis&quot;?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&quot;Liber L vel Legis&quot; bedeutet &quot;Buch L oder des Gesetzes&quot;. Das ist ein Text in &lt;strong&gt;220 Versen&lt;/strong&gt;, welche in &lt;strong&gt;drei Kapitel&lt;/strong&gt; unterteilt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In jedem der drei Kapitel des Buches spricht Aiwass, der Botschafter der Götter, für eine Gottheit:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Nuit&lt;/strong&gt; - die Göttin, welche der unendliche Raum und die unendlichen Sterne darin ist: Sie steht für Natur und Raum, alles Wahrnehmbare.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hadit&lt;/strong&gt; - der Gott, welcher der unendlich kleine Punkt unseres Bewusstseins ist: Er steht für Psyche und Zeit, jeder Wahrnehmende.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ra-Hoor-Khut&lt;/strong&gt; - das gekrönte und erobernde Kind von Nuit und Hadit: Horus. Er ist der initiierende Gott des Horus Äons (Zeitalters) und steht für das Gesetz, welches den Lebens- und Weltprozess bestimmt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;
&lt;table border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;margin-bottom:10px; width:80%&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;
&lt;div&gt;&lt;img alt=&quot;Nuit&#039;s Farben&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Liber_L_vel_Legis_fuer_Dummies/nuit.jpg&quot; style=&quot;height:130px; width:130px&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nuit&#039;s&lt;br /&gt;
			Farben&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;
&lt;div&gt;&lt;img alt=&quot;Hadit&#039;s Farben&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Liber_L_vel_Legis_fuer_Dummies/hadit.jpg&quot; style=&quot;height:130px; width:130px&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Hadit&#039;s&lt;br /&gt;
			Farben&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;
&lt;div&gt;&lt;img alt=&quot;Ra-Hoor-Khut&#039;s Farben&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Liber_L_vel_Legis_fuer_Dummies/rhk.jpg&quot; style=&quot;height:130px; width:130px&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ra-Hoor-Khut&#039;s&lt;br /&gt;
			Farben&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das &quot;Liber L vel Legis&quot; verkündet das &lt;strong&gt;Äon des Horus&lt;/strong&gt;, den Anbruch eines anderen Zeitalters der Menschheit. &lt;strong&gt;Kernaussagen&lt;/strong&gt; des Buches sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern.&lt;/strong&gt;&quot;: Im Gegensatz zu Christentum, Islam, Buddhismus etc. wird die Gleichheit von Mann und Frau verkündet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Tue was du willst sei das ganze Gesetz.&lt;/strong&gt;&quot;: Im Gegensatz zu allen Religionen soll der Mensch nicht irgendeinem Gott gehorchen, sondern nur seinem eigenen Willen folgen. Dies &quot;sei&quot; - nicht &quot;ist&quot; - Gesetz, weil Freiheit nicht verordnet werden kann.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.&lt;/strong&gt;&quot;: Liebe wird hier nicht als Biologie oder emotionaler Zufall verstanden, sondern Liebe ist nur dann vorhanden, wenn sie gewollt ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Der Tod, o Mensch, ist dir verboten.&lt;/strong&gt;&quot;: Jeder Mensch steht zu jeder Zeit vor der Frage: Leben oder sterben? Das Gesetz des &quot;Liber L vel Legis&quot; verbietet es dem Menschen zu sterben. Da &quot;tue was du willst&quot; das ganze Gesetz sein soll, hat der Mensch kein Recht zu sterben, denn wer tot ist, hat keinen Willen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Das Wort des Gesetzes ist Thelema.&lt;/strong&gt;&quot;: &quot;Thelema&quot; ist im Manuskript in griechischen Buchstaben geschrieben und bedeutet &quot;schöpferischer Wille&quot;. Damit ist geklärt, welcher Wille mit &quot;tue was du willst&quot; gemeint ist: Schöpferischer, kreativer, produktiver Wille.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Alle Worte sind heilig und alle Propheten wahr.&lt;/strong&gt;&quot;: Das ist die knallharte Absage an jede exklusive Wahrheit, wie sie alle Religionen für sich beanspruchen. Das bedeutet auch, dass die Verse des &quot;Liber L vel Legis&quot; nicht wahrer sind als die Bibel oder der Koran.&lt;br /&gt;
	Der Grund dafür ist, dass es dem Menschen nicht möglich ist, die (absolute) Wahrheit zu erkennen. Das &quot;Liber L vel Legis&quot; verkündet keine Wahrheit, sondern ein Gesetz: Das Gesetz des Lebens. Ein Gesetz des Lebens muss dem Menschen als allererstes zu der Freiheit aufforden, ohne die er nicht einmal überleben kann. Deshalb: Tue was du willst!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Weltbeschreibung des &quot;Liber L vel Legis&quot; wird nach dem &quot;Wort des Gesetzes&quot; &quot;&lt;strong&gt;Thelema&lt;/strong&gt;&quot; genannt. Menschen, die das &quot;Liber L vel Legis&quot; als Grundlage ihres Lebens annehmen, nennen sich Thelemiten.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wer schrieb das &quot;Liber L vel Legis&quot;?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;width:149px&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;
&lt;div&gt;&lt;img alt=&quot;Aleister Crowley&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Liber_L_vel_Legis_fuer_Dummies/Aleister_Crowley [1].jpg&quot; style=&quot;height:150px; width:125px&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Aleister Crowley&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;Der &#039;Vater&#039; des &quot;Liber L vel Legis&quot; ist &lt;strong&gt;Aleister Crowley&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Edward Alexander Crowley, bekannt als Aleister &lt;strong&gt;Crowley&lt;/strong&gt; (* 12. Oktober 1875 in Leamington Spa, England; † 1. Dezember 1947 in Hastings, England) ist eine der berühmtesten und berüchtigsten Gestalten des 20. Jahrhunderts: Engländer, Mystiker, Magier, Philosoph, Schachspieler, Bergsteiger und vieles mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahre &lt;strong&gt;1904&lt;/strong&gt; führte ihn seine Hochzeitsreise nach Kairo. Dort teilte ihm seine Frau Rose mit, dass ein &lt;strong&gt;Botschafter der Götter&lt;/strong&gt; ihn sprechen wolle. Crowley fand das angemessen und stand zur angegeben Zeit mit Papier und Stift ausgerüstet bereit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;8. 9. und 10. April von 12.00 bis 13.00&lt;/strong&gt; Uhr wurde ihm von Aiwass, einem Gesandten des altägyptischen Gottes Hoor-paar-kraat, ein Text diktiert: Das &lt;strong&gt;Liber L vel Legis&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Crowley hat das &quot;Liber L vel Legis&quot; nach Diktat aufgezeichnet. Er ist - nach eigenen Angaben - nicht der Autor, sondern nur der Überbringer. Es gibt Thelemiten, die Crowley zu einem Propheten und Heiligen stilisieren. Das ist falsch. Jeder Thelemit ist Prophet und heilig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Glaubwürdigkeit des &quot;Liber L vel Legis&quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nuit sagt in Vers I. 58, sie gebe &quot;Gewißheit, nicht Glauben.&quot; Wir werden später sehen, warum das prinzipiell so ist, hier aber erstmal eine kleine Kostprobe:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;III. 46:&lt;/strong&gt; &quot;Ich bin der Kriegsherr der Vierziger: die Achtziger ducken sich vor mir erniedrigt.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das &quot;Liber L vel Legis&quot; hat den &lt;strong&gt;2. Weltkrieg&lt;/strong&gt; (1939 - 1945) schon 1904 - quasi nebenbei - vorhergesagt. In den 80er Jahren (1989) ist dann der &lt;strong&gt;kommunistische Staatenblock&lt;/strong&gt; (UdSSR, Warschauer Pakt) zusammengebrochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vers III. 46 wird von Ra-Hoor-Khut gesprochen, der von sich in III. 3 sagt: &quot;Nun verstehet zuerst, daß ich ein Gott des Krieges und der Rache bin.&quot; Das ist er deshalb, weil er der Gott des blühenden und gedeihenden Lebens ist. Er bestraft Verstöße gegen das Urgesetz des Lebens: Tue was du willst!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 2. Weltkrieg war primär ein Krieg zwischen Nationalsozialismus und Bolschewismus, ein Krieg um &quot;Blut und Boden&quot; und um &lt;strong&gt;Freiheit oder Unfreiheit&lt;/strong&gt;, Individualismus oder Kollektivismus. Also ein Krieg, dessen Kriegsherr nur Ra-Hoor-Khut sein kann. Der kommunistische Staatenblock war eine &lt;strong&gt;Folge des 2. Weltkriegs&lt;/strong&gt;, die bis in die 80er Jahre dauerte. Mit dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989 hatte Ra-Hoor-Khut die Feinde der Freiheit &quot;&lt;strong&gt;erniedrigt&lt;/strong&gt;&quot;, also besiegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist schon bemerkenswert, wie hier nicht nur Vorhersagen gemacht wurden, die eintrafen, sondern wie der ursächliche &lt;strong&gt;Zusammenhang von Ereignissen&lt;/strong&gt;, die 40 Jahre auseinanderliegen, bekannt war. Einen &#039;Zufallstreffer&#039; kann man wohl ausschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesen klaren und eindeutigen Vorhersagen hat das &quot;Liber L vel Legis&quot; gezeigt, dass es aus einem &lt;strong&gt;Wissen jenseits menschlicher Möglichkeiten&lt;/strong&gt; stammt. Ich darf daran erinnern, dass die Vorhersagen aus der Bibel und die entsprechenden Erwartungen der frühen Christen alle &lt;u&gt;nicht &lt;/u&gt;eingetroffen sind - man interpretiert heute noch mit immer wieder neuen Vermutungen daran herum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man solche präzisen Vorhersagen bewertet, bleibt jedem selbst überlassen. Jedenfalls hatte es mich, als ich das &quot;Liber L vel Legis&quot; zum ersten Mal las, davon überzeugt, dass hier etwas ganz besonderes vorliegt und ich etwas genauer in das Buch hineinschauen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Elemente der Welt nach dem &quot;Liber L vel Legis&quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das &quot;Liber L vel Legis&quot; beschreibt die Welt als Einheit dreier Elemente:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Nuit&lt;/strong&gt;: Raum, alles Wahrnehmbare, Glück (&quot;Doch Ekstase sei dein und Freude der Erde&quot;).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hadit&lt;/strong&gt;: Zeit, das Bewusstsein oder alles, was wahrnimmt, Lebensprinzip (&quot;Ich bin Leben und Lebensgeber&quot;).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ra-Hoor-Khut&lt;/strong&gt;: Das Gesetz, welches den Raum-zeitlichen Prozess von Wahrnehmung und Wahrnehmendem, also unsere Wirklichkeit, erzeugt. Er ist das florierende (blühende, gedeihende) Leben genauso wie das welkende Leben, weil er die Konsequenz unseres Handelns bestimmt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Jeder Mensch erlebt die Welt exakt wie hier beschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir, als Wahrnehmende nehmen mit unseren Sinnen die Welt wahr. Unser Leben ist ein ständiger Prozess zwischen Wahrnehmung und Wahrgenommenem. Jede stattfindende Wahrnehmung ist eine Vereinigung von Nuit und Hadit, dadurch wird Ra-Hoor-Khut erzeugt, welche aber umgekehrt der Herr von Nuit und Hadit ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Diese drei Elemente sind untrennbar.&lt;br /&gt;
Fällt ein Element weg,&lt;br /&gt;
fallen die beiden anderen Elemente gleichzeitig weg.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und noch einmal: Das entspricht exakt unserer Lebenserfahrung!&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wer sind die Götter des &quot;Liber L vel Legis&quot;?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es ist vermutlich schon aufgefallen: Die Götter des &quot;Liber L vel Legis&quot; befinden sich nicht in irgendeinem Jenseits der Welt, sie sind &lt;u&gt;in&lt;/u&gt; der Welt: &lt;strong&gt;sie &lt;u&gt;sind&lt;/u&gt; die Welt und Wir&lt;/strong&gt;. Nuit sagt in I. 21: &quot;Ich bin der unendliche Raum und die unendlichen Sterne darin&quot;. Im Original &quot;I am &lt;strong&gt;I&lt;/strong&gt;nfinite &lt;strong&gt;S&lt;/strong&gt;pace, and the &lt;strong&gt;I&lt;/strong&gt;nfinite &lt;strong&gt;S&lt;/strong&gt;tars thereof&quot;; also &lt;strong&gt;ISIS&lt;/strong&gt;, die ägyptische Göttin der Natur. Wenn wir uns mit ISIS beschäftigen, schielen wir der Natur unter die Röcke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Da Nuit alles Wahrnehmbare ist,&lt;br /&gt;
ist sie alles, was wir sehen, hören, schmecken,&lt;br /&gt;
riechen, empfinden und fühlen,&lt;br /&gt;
sogar unsere Gedanken.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sagt: &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;I. 13:&lt;/strong&gt; &quot;Ich bin über euch und in euch. Meine Ekstase ist in eurer. Meine Freude ist, eure Freude zu sehen.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Götter des &quot;Liber L vel Legis&quot; haben nichts gemein mit dem Gott der Christen, der Juden oder der Moslems. Diese sind von Menschen ausgedachte Götter, und deren Anbeter können Nuit nicht sehen, weil sie die Götter im Jenseits suchen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;I. 21:&lt;/strong&gt; &quot;Für den Gott &amp;amp; den Anbeter bin ich nichts; sie sehen mich nicht. Sie sind wie auf der Erde; Ich bin Himmel und da ist kein anderer Gott als ich und mein Herr Hadit.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Man nennt solch eine Gotteskonzeption &quot;&lt;strong&gt;Kosmotheismus&lt;/strong&gt;&quot;. Der Kosmotheismus war die Religion des alten Ägpten, dessen Götter mit dem &quot;Liber L vel Legis&quot; wiedergekehrt sind. Wie könnte es anders sein: Diese Götter &lt;u&gt;sind&lt;/u&gt; die Welt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Welt ist nicht die Schöpfung einer Macht (Schöpfergott), die außerhalb der Welt steht, sondern &lt;strong&gt;alle Göttlichkeit ist &lt;u&gt;in&lt;/u&gt; der Welt&lt;/strong&gt; und damit in uns. Die Welt und &#039;Wir&#039; selbst sind die schaffende und ordnende Macht, die von den Weltreligionen außerhalb der Welt vermutet wird. Es gibt keine Trennung von Natürlichem und Übernatürlichem:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Alles ist natürlich,&lt;br /&gt;
die Götter natürlich desgleichen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deshalb kann der Thelemit von sich sagen:&lt;br /&gt;
Ich bin durch und durch göttlich.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gilt das dann nicht für alle Menschen? Im Prinzip ja. Aber es ist ein entscheidender Unterschied, ob man das weiß und lebt oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ein Mann, der weiß, dass er ein Mann ist, kann sich in eine Frau verlieben, sich an Sex erfreuen und Kinder zeugen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein Mann, der nicht, weiß, dass er ein Mann ist, kann sich höchstens wundern, was da für Missgeburten mit Beulen auf der Brust rumlaufen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;An dieser Stelle kommt immer die&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Frage&lt;/strong&gt;: Aber warum Götter? Reicht es nicht, wenn man die drei Elemente als Prinzipien versteht?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Antwort&lt;/strong&gt;: Bist du ein Prinzip? Oder bist du bewusstes Leben? Wenn du aber Leben bist, wie können die Elemente, die du bist, nur leblose Prinzipien sein? Ein lebendiges Prinzip aber ist genau was, was Gott genannt wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Anders gesagt: Der Mensch besteht aus:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kopf&lt;/strong&gt; (Hadit): Vernunft und Bewusstsein&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Herz&lt;/strong&gt; (Nuit): Gefühl und Wille&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hand&lt;/strong&gt; (Ra-Hoor-Khut): Tat und Energie&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Ist eines dieser Elemente nicht lebendig?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nochmal anders:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wahrnehmungsprozess ist die Vereinigung von Nuit und Hadit, von Wahrnehmendem und Wahrnehmbarem. Wie könnte eine dieser beiden Seiten nicht lebendig sein? Wie könnte sich Lebendiges mit Totem vereinigen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich sind nur alle drei Götter &lt;strong&gt;gemeinsam&lt;/strong&gt; lebendig, Welt, &#039;Wir&#039; - eben: Götter. Getrennt wären sie nicht tot, sondern getrennt voneinander gäbe es nichts mehr, weder uns, noch die Welt, noch die Götter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Götter des &quot;Liber L vel Legis&quot; sind nicht, wie der jüdisch-christliche Gott allmächtig, allgütig und allwissend. Da sie selbst die Welt und &#039;Wir&#039; sind, sind sie selbst - durch uns Menschen - die Macht und die Ohnmacht, das Wissen und das Nicht-Wissen, das Gute und das Böse, die Erleuchtung genauso wie die Verblendung.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Warum haben sich die Götter jetzt offenbart?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Menschen und Götter gehören zusammen. Ohne die Menschen wissen die Götter nicht von sich. Ohne das Wissen von den Göttern sind die Menschen nur orientierungslos herumtorkelnde Zombies.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte hier, obwohl es etwas schwerer verständlich ist, &lt;strong&gt;zwei Philosophen&lt;/strong&gt; zu Worte kommen lassen, denn sie haben die Sachlage unübertroffen beschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Der Mensch weiß nur von Gott, insofern Gott im Menschen von sich selbst weiß; dies Wissen ist Selbstbewusstsein Gottes, aber ebenso ein Wissen desselben vom Menschen, und dies Wissen Gottes vom Menschen ist Wissen des Menschen von Gott; der Geist des Menschen, von Gott zu wissen, ist nur der Geist Gottes selbst.&quot; (G.W.F. Hegel)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Philosoph Robert M. Wallace schrieb dazu in der Hegel-Liste:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Die wahre Unendlichkeit &lt;strong&gt;ist&lt;/strong&gt; ja &#039;nur als Hinausgehen über das Endliche&#039;. Deshalb hat Hegel die[se] Sätze geschrieben, ... Aber wohlgemerkt: nur diese &lt;strong&gt;wahre &lt;/strong&gt;Unendlichkeit (dieser wahre Gott) ist wirklich selbständig, denn die Unendlichkeit die &#039;nichts mit dem Endlichen zu tun hat,&#039; ist durch dieses nichts-zu-tun, d.h, durch sein Verhältnis zum Endlichen, bestimmt, und deshalb weder selbständig noch unendlich. (&#039;Das Fliehen ist keine Befreiung.&#039;) Dieses ist das zentrale Paradoxon der hegelschen Theologie.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In diesen Sätzen ist m.E. die zentrale Kritik am Christentum und allen anderen &quot;altäonischen&quot; Religionen - auch den asiatischen - enthalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber warum haben die Götter sich &lt;strong&gt;erst jetzt&lt;/strong&gt; offenbart? In den letzten 2.000 Jahren wurden alle Ungläubigen, also Nicht-Christen, vernichtet. Insbesondere die Anhänger von heidnischen und Natur-Religionen wurden systematisch ausgerottet. Wir erinnern uns: Scheiterhaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den christlichen Glauben an die Monopolwirtschaft eines jenseitigen Gottes wurde die Erde von Wert und Sinn persilweiß gereinigt. Aller Wert wird im Jenseits vermutet, nichts bleibt für das Diesseits. Die Menschheit ist heute genau da, wo dieser Weg zwangsläufig hinführt: Am Ende, jedes Wertes entleert - überall Nihilismus. Das Christentum hat sich selbst aufgefressen und der Ajatollah von Rom kann nur noch die leergenagten Knochen hüten. Wie Nietzsche feststellt: &quot;Gott ist tot!&quot;, der christliche Gott.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt ist wieder Platz für die Götter!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;War es ein Fehler der Götter, das Christentum zuzulassen? Nein! Das alte Äon war ein notwendiger Entwicklungsschritt der Menschheit. Thelema ist nicht anti-christlich. Thelema ist nach-christlich.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wahrheit und Gesetz&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wahrheiten sind in &lt;strong&gt;Stein&lt;/strong&gt; gehauen: absolut, unverletzbar, unveränderbar. Gegen Wahrheiten kann man nicht verstoßen. Man kann sich weigern, die Wahrheit anzuerkennen, aber sie bleibt, wie sie ist. Wahrheiten, sagt das &quot;Liber L vel Legis&quot;, sind uninteressant: &quot;Alle Propheten sind wahr&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das &quot;Liber L vel Legis&quot; erklärt uns stattdessen das &lt;strong&gt;Gesetz&lt;/strong&gt;. Gegen Gesetze kann man verstoßen, Gesetze kann man brechen - aber das hat Konsequenzen. Die Konsequenzen sind nicht von der Art mechanischer Ursachen und Wirkungen, sondern von der Art eines Richterspruchs: &quot;ein Gott des Krieges und der Rache&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;I. 34:&lt;/strong&gt; &quot;... das Gesetz ist für alle.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;III. 39:&lt;/strong&gt; &quot;... und jedem Mann und jeder Frau, die du triffst, wäre es auch nur, daß du mit ihnen ißt oder trinkst, sollst du das Gesetz geben. &lt;strong&gt;Dann werden sie die Möglichkeit haben, in diesem Segen zu verweilen oder nicht; es ist kein Unterschied&lt;/strong&gt;. ...&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Jeder Mensch entscheidet selbst, ob er das Gesetz einhält oder es bricht. Diese Wahl trifft jeder Mensch, ob er will oder nicht, durch die Art, wie er lebt. Für das Gesetz macht es &lt;strong&gt;keinen Unterschied&lt;/strong&gt;, wie sich ein Mensch entscheidet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Egal wie man entscheidet, die Entscheidung hat &lt;strong&gt;Konsequenzen&lt;/strong&gt;: Das Gesetz wird - gnadenlos, nur gerecht, wie auch immer - wieder hergestellt. Die Gnade des christlichen Gottes wird ersetzt durch &lt;strong&gt;Gerechtigkeit&lt;/strong&gt;: Jeder bekommt, was er verdient - und jeder entscheidet selbst über seinen Verdienst. Die ultimate Belohnung ist Leben, die Strafe ist immer der Tod.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wer ein florierendes Leben lebt, kreativ schafft, Werte erzeugt, wird eben dadurch belohnt: geglücktes und zunehmendes Leben - Leben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wer das nicht tut, wer vor sich hin vegetiert, andere Menschen ausplündert, indem er ihnen wegnimmt, was sie erschaffen haben oder bei anderen Menschen schmarotzt, um zu überleben, wird eben dadurch bestraft: trauriges und abnehmendes Leben - Tod.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Entscheidung trifft jeder Mensch für sich und allein: Leben oder Tod?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was kannst du jetzt tun?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur Tagesordnung übergehen?&lt;br /&gt;
Darüber nachdenken, ob du das hier Dargestellte&lt;br /&gt;
 interessant oder überzeugend findest?&lt;br /&gt;
Das &quot;Liber L vel Legis&quot; studieren um mehr zu erfahren?&lt;br /&gt;
Mit der Thelema-Society Kontakt aufnehmen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.thelema.de&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
Wir leben mit den Göttern.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/41&quot;&gt;Einführung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/35&quot;&gt;Liber L vel Legis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/40&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/bf8b28863a9b4beca49adb1471e684c3&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 18 Jun 2007 19:33:22 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Mission und Werte der Thelema-Society</title>
 <link>https://www.mde-net.de/mission</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Grundlage der &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt; ist das &quot;&lt;strong&gt;Liber L vel Legis&lt;/strong&gt;&quot;. Wie jeder Text, kann auch dieses Buch verschieden verstanden werden. Wir haben deshalb die Mission (Zweck der Existenz) und die Werte der &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt; explizit bestimmt. Damit ist das &quot;Liber L vel Legis&quot; natürlich nicht ausgeschöpft. Unsere Mission und die Werte sind der Rahmen, innerhalb dessen jedes Mitglied seinen individuellen Umgang mit dem &quot;Liber L vel Legis&quot; gestaltet. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Mission&lt;/strong&gt; ist orientiert an: &quot;Liber L vel Legis&quot;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Vers II. 71: &quot;Doch übertriff! übertriff!&quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Werte&lt;/strong&gt; sind orientiert an: &quot;Liber L vel Legis&quot;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Vers I. 3.: &quot;Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern.&quot;&lt;br /&gt;
		Vers I. 40.: &quot;... Tu was du willst sei das ganze Gesetz. ...&quot;&lt;br /&gt;
		Vers I. 57.: &quot;... Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen. ...&quot;&lt;br /&gt;
		Vers III. 42.: &quot;... Erfolg ist dein Beweis: ...&quot;&lt;br /&gt;
		Vers II. 20.: &quot;Schönheit und Stärke, perlendes Lachen und köstliches Ermatten,&lt;br /&gt;
		Kraft und Feuer sind unser.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;
	1. Die Mission der Thelema-Society&lt;/h2&gt;
&lt;h3 align=&quot;left&quot;&gt;
	Wir sorgen dafür, daß Menschen über sich hinausgehen.&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das bedeutet natürlich, daß jedes Mitglied der TS (Thelema-Society) über sich hinausgeht. Ansonsten könnte anderen Menschen nicht geholfen werden, über sich hinauszugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Aber was ist das: &quot;Über sich hinausgehen&quot;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Jeder Mensch stößt im Laufe seines Lebens auf kleinere und größere &lt;strong&gt;Probleme&lt;/strong&gt;. Diese muß er entweder lösen oder er versucht ihnen zu entfliehen. Gegen einen zu lauten Nachbarn kann man entweder eine Schalldämmung anbringen oder umziehen. Das ist der Normalfall.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann gibt es sogenannte &lt;strong&gt;existentielle Probleme&lt;/strong&gt;. Das sind Probleme, die unser Leben als Ganzes betreffen. Sie zeigen sich in Fragen und Festellungen wie:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Fühlt sich mein Leben noch richtig an?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Warum sollte ich weiterleben?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Es ist alles so öde!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Ich will raus aus diesem Käfig!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wozu lebe ich überhaupt?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Gibt es noch mehr als dieses Leben?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Solchen Problemen kann man nicht entfliehen, denn selbst wenn man es scheinbar schafft, kann man den  Konsequenzen nicht entgehen. Existentielle Probleme können bei Menschen in bestimmten Lebensphasen oder bei bestimmten Ereignissen auftreten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Geburt (oder Abtreibung?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Tod nahestehender Menschen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Pubertät&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Berufswahl&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Midlife Crisis&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Hochzeit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Gefängnis&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Kündigung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Scheidung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		usw.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Manchmal sind es auch eher banale Ereignisse, die existentielle Krisen auslösen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Ein Urlaub in Nepal löst die Frage aus, ob der nine-to-five Job etwa schon das ganze Leben ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Ein Bilck in die Augen einer Katze löst die Frage aus, warum wir nicht selbst so glücklich entspannt-schnurrend leben können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Der Anblick eines spielenden Kindes stellt uns die Frage, wo die Zeit der unbeschwert spielenden Kindheit geblieben ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Der traute Anblick einer alten Kirche erweckt ein Gefühl von Einsamkeit und Verlassenheit.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wenn wir wissen, was zu tun ist und einen Sinn in dem Geschehen erkennen können, haben wir auch mit existentiellen Krisen gewöhnlich nur bewältigbare Probleme. Echte Krise wird das erst, wenn &lt;strong&gt;Orientierungslücken&lt;/strong&gt; auftreten, d.h. wenn wir nicht mehr wissen, was wir tun können bzw. in dem, was geschehen ist oder was wir tun können, keinen Sinn sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Das sind die &lt;strong&gt;Katastrophen-Punkte&lt;/strong&gt; des Lebens, in denen sich entscheidet, ob das restliche Leben ein geglücktes oder ein versautes Leben wird. Das ist wörtlich zu nehmen. Hat man einmal sein Leben versaut, ist es sehr schwer, da wieder rauszukommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die andere Seite ist, daß man nur an den Katastrophen-Punkten des Lebens über sich hinausgehen kann. &quot;Über sich hinaus&quot; bedeutet nicht, mehr des gleichen, sondern: &lt;strong&gt;qualitativ anders&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Als Student im dritten Semester kann man so weiter leben, wie im ersten Semester, obwohl man mehr weiß.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Mit einer Gehaltssteigerung um 10% kann man so weiter leben, wie vorher, nur etwas besser.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Mit einem 10-jährigen Kind kann man so weiter leben, wie mit einem 8-jährigen Kind, obwohl das Kind älter ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Als Ehegatte kann man nicht so weiter leben, wie als Single.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Als Elternteil kann man nicht so weiter leben, wie ohne Kind.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Als Führungskraft kann man nicht so weiter leben, wie als Mitarbeiter.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das Problem ist: Viele Menschen tun das dennoch, d.h. sie leben qualitativ weiter, wie vorher. Daran scheitert dann die Ehe, wird das Kind ein Problemkind und die Führungskraft versagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Katastrophen-Punkte des Lebens sind die Zeitpunkte, an denen qualitative Änderungen des Lebensstils &lt;strong&gt;notwendig&lt;/strong&gt; sind. Bewältigt man diese Katastrophen-Punkte nicht durch eine qualitative Änderung des Lebensstils, folgt eben die Katastrophe.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Über sich hinausgehen bedeutet:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Leben qualitativ zu verändern!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Menschen helfen, über sich hinauszugehen, bedeutet:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ihnen dabei zu helfen, ihr Leben qualitativ zu verändern.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In früheren Zeiten, als die Welt noch in Ordnung war, als der liebe Gott im Himmel alles regelte und der Rest von Priestern erledigt wurde, war das Leben einfach. Alle Katastrophen-Punkte waren normalisiert, denn alles war durch Gott, Priester und Sitten geregelt. Man wußte immer, was erwartet wurde, wie es weitergeht und welchen Sinn alles hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Leider, leider (glücklicherweise?), die Verhältnisse sind nicht mehr so ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wir müssen unter den Bedingungen der modernen Welt auf jede dogmatische Antwort verzichten. &lt;strong&gt;Dogmatische Antworten&lt;/strong&gt; überzeugen nicht mehr, weil man erfahren hat, daß sie nicht funktionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Was bleibt ist, daß der Mensch aus dem Unsinn der Katastrophen-Punkte selbst Sinn machen muß. Katastrophen-Punkte sind keine Probleme, sondern &lt;strong&gt;Provokationen: Finde Sinn!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Menschen helfen, über sich hinauszugehen, bedeutet dann: Ihnen bei ihrer Sinnsuche zu helfen - nicht aber, ihnen vorgefertigten Sinn (Instant-Sinn a la Esoterik) vorzugeben. Was dann bleibt, sind nicht Antworten, sondern Einsichten, die das Sinn-Finden ermöglichen. Niemand kennt Antworten, aber durch &lt;strong&gt;Neugier, Zärtlichkeit, Freundlichkeit, fragende Beratung und Einsichts-Management zur Ermittlung von Frag-Würdigkeiten und Antwort-Räumen&lt;/strong&gt; ist Hilfe zur Selbsthilfe möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Nun besteht die Mission der TS aber nicht nur darin, zu helfen. Die Mission sagt: Wir &lt;strong&gt;sorgen &lt;/strong&gt;dafür, daß Menschen über sich hinausgehen. Beratung ist distanziert und trägt ihre Folgen nicht selbst. Für etwas sorgen bedeutet: &lt;strong&gt;Verantwortung&lt;/strong&gt; übernehmen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	2. Die Werte der Thelema-Society&lt;/h2&gt;
&lt;h3 align=&quot;left&quot;&gt;
	Behandle Menschen nie &lt;u&gt;nur&lt;/u&gt; als Mittel, sondern immer &lt;u&gt;auch&lt;/u&gt; als Zweck!&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das basiert auf der grundlegenden Einsicht, daß jeder Mensch &lt;strong&gt;Zwecke&lt;/strong&gt; (Ziele) hat. Er will überleben und darüberhinaus noch irgendeine Art von Wohlstand, Erfolg und Glück (was immer das für ein Individuum bedeuten mag). Da jeder Mensch diese Zwecke für sich selbst &lt;u&gt;will&lt;/u&gt;, fordert er von anderen Menschen, daß diese ihn seinen Zwecken entsprechend leben lassen &lt;u&gt;sollen&lt;/u&gt;. Natürlich kann dann jeder andere Menschen fordern, daß auch ihm diese Zwecke zugestanden werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	&lt;strong&gt;Mittel&lt;/strong&gt; sind Mittel zu einem Zweck. Sie sind das, wodurch ein Zweck realisiert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ein Mensch wird &quot;&lt;u&gt;nur als Mittel&lt;/u&gt;&quot; behandelt, wenn ihm die Möglichkeit, seine eigenen Zwecke zu verfolgen, genommen wird. Das ist der Fall, wenn seine Möglichkeiten über seinen Körper, sein Eigentum und seine Handlungen frei zu entscheiden, von anderen Menschen beeinträchtigt werden - die ihn eben dadurch &quot;nur als Mittel&quot; für ihre Zwecke behandeln. Wer z. B. freie &lt;strong&gt;Vereinbarungen&lt;/strong&gt; mit anderen Menschen nicht einhält, behandelt andere Menschen nur als Mittel, nicht auch als Zweck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ein Mensch kann als Mittel zu den Zwecken anderer Menschen beitragen, wenn diese ihn &quot;&lt;u&gt;auch als Zweck&lt;/u&gt;&quot; behandeln, d.h. seine Entscheidungsfreiheit als Mittel beizutragen nicht durch Zwang, Gewalt, Täuschung, Lüge oder sonstigen Druck beeinträchtigt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die eigene Freiheit endet an der Freiheit der Anderen. Was das praktisch bedeutet, wird durch Kultur, Sitten und besonders durch &lt;strong&gt;rechtliche Regelungen&lt;/strong&gt; bestimmt. Recht, welches über den  notwendigen Schutz der Freiheit hinausgeht, ist Unrecht (weil der Mensch durch solches &#039;Recht&#039; nur als Mittel behandelt würde).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Was der Zweck eines Menschen ist, bestimmt er selbst. Den Zweck des Lebens nennen wir &lt;strong&gt;Mission&lt;/strong&gt;. Wenn ein Mensch keine Mission hat, unterstellen wir ihm als Zweck, seine Mission zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 align=&quot;left&quot;&gt;
	Wenn ein Mensch hilflos ist, behandle ihn &lt;u&gt;nur&lt;/u&gt; als Zweck!&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Einen Menschen &quot;&lt;u&gt;nur als Zweck&lt;/u&gt;&quot; behandeln, bedeutet: Geben ohne an eine Gegenleistung auch nur zu denken, geschweige denn eine zu erwarten oder zu fordern. Von einem hilflos verletzt am Straßenrand liegenden Menschen verlangt man keine Gegenleistung dafür, daß man ihm hilft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	&quot;&lt;u&gt;Hilflos&lt;/u&gt;&quot; ist ein Mensch, wenn er nicht mehr in der Lage ist, sein physisches oder psychisches  Leben aus eigener Kraft fortzusetzen bzw. zu sichern, z. B. weil er schwer verletzt ist. Hilflosigkeit darf auch nicht durch Gewalt, &lt;u&gt;Lügen&lt;/u&gt;, Täuschen etc. gefördert oder herbeigeführt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	&lt;u&gt;Kinder&lt;/u&gt;: Es gibt keine moralisch-rechtlichen Pflichten gegenüber Kindern, der Natur oder Tieren, weil diese nicht wissentlich-bewußt wollen und somit kein Sollen anderer Menschen begründen können. Was wir für Kinder, die Natur oder Tiere tun, wenn wir es tun, ohne einen Nutzen davon zu haben, ist immer: Unser eigenes Leben (Lebenszeit) schenken! Wir schenken Leben nur dem, was uns wertvoll ist, also dem wir Wert, bis zur Liebe, z.B. der Kindesliebe, gegeben haben. Das ist auch richtig so, denn nur aus moralisch-rechtlicher Pflicht kann man Kindern nicht gerecht werden: Kinder brauchen Liebe! Liebe kann weder verlangt, noch &quot;gesollt&quot; oder verordnet werden. Sie fällt deshalb unter den nächsten Punkt: Schenken - Liebe kann nur geschenkt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 align=&quot;left&quot;&gt;
	Gib mehr, als Du nimmst!&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das ist die Aufforderung zum &lt;u&gt;Wohlwollen&lt;/u&gt;. Die beiden vorhergehenden Werte waren rechtliche und moralische Werte, die ein Sollen (Du) auf einem Wollen (Ich) gründeten. Der Wert Wohlwollen ist hingegen die Aufforderung zu einer Lebenseinstellung, die auf der Fülle beruht, nicht nur Mangel verteilt. Wohlwollen ist keine moralische Pflicht, sondern eine Einladung zum Mitmachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Mehr zu geben, als man nimmt oder erhält wird &quot;&lt;u&gt;Schenken&lt;/u&gt;&quot; genannt. Geschenke können nicht gefordert werden, denn sonst wären es keine Geschenke mehr. Aber man kann eine schenkende Einstellung fördern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Natürlich kann nur schenken, wer mehr hat, als er zum Überleben braucht. Andernfalls wäre Schenken Selbstmord (was letztlich auch eine individuelle Entscheidungsmöglichkeit ist). Deshalb liegt in diesem Wert auch die Aufforderung, Fülle zu erschaffen, kreativ und produktiv zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Weg zum Wohlwollen, zu einer &lt;u&gt;schenkenden Einstellung&lt;/u&gt;, ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;aufeinander hören&lt;/strong&gt;, d.h. erst den Anderen verstehen (fragen!), bevor man selbst redet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;zueinander sprechen&lt;/strong&gt;, sich immer versichern, daß der Andere am Thema interessiert ist und die Mitteilungen versteht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;füreinander handeln&lt;/strong&gt;, d.h. nicht handeln, wenn ein Beteiligter oder Betroffener davon einen Nachteil hat, nur handeln, wenn alle Beteiligten oder Betroffenen davon einen Vorteil haben, Synergien suchen, Win-Win finden - und erst dann handeln. Das ist nicht zu verwechseln mit der sogenannten &quot;einspringend-beherrschende&quot; Fürsorge, die dem Anderen seine Sorge nur wegnimmt, sondern ist zu verstehen als &quot;vorspringend-befreiende&quot; Fürsorge: Hilfe zur Selbsthilfe. Nicht Fische, sondern Angeln schenken.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;h3 align=&quot;left&quot;&gt;
	Berücksichtige die langfristigen Folgen deines Handelns!&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Hier geht es um den &lt;strong&gt;Zeithorizont&lt;/strong&gt; des Handelns: Je langfristiger die Folgen eines Handelns berücksichtigt werden, desto größer ist die Aussicht auf Erfolg. Hier kommen Neugier und Denken ins Spiel. Dumme Menschen denken kurzfristig - und beschweren sich dann über die unerwünschten Folgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;&lt;u&gt;Berücksichtigen&lt;/u&gt;&quot; meint nicht nur, darüber nachdenken, sondern, einplanen und entsprechend handeln. &quot;&lt;u&gt;Langfristig&lt;/u&gt;&quot; bedeutet:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		denke über den Zeitpunkt der Erreichung des Ziels hinaus (Spätfolgen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		beachte unbeabsichtigte Nebenfolgen (Dreckeffekte)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		umfangreiche Informationssammlung vor der Festlegung des Ziels, um alle Wirkungsfaktoren berücksichtigen zu können (Zusammenhänge des Ist-Zustandes)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;h3 align=&quot;left&quot;&gt;
	Verfeinere Deine Sinne!&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das bezieht sich auf die &lt;strong&gt;ästhetische&lt;/strong&gt; Komponente des Lebens. Wir definieren Schönheit über die Verfeinerung der Sinne. Die Verschönerung des Lebens ist ein unaufhörlicher Schaffens-Prozeß.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Frage ist nicht mehr, was ist der Mensch? und was soll er tun?&lt;br /&gt;
	sondern vielmehr,&lt;br /&gt;
	was können wir aus uns machen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/40&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/975bdd72a8d74a09b8e73ea660716181&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 04 Jun 2007 14:53:34 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">59 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/mission#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>Wer-wie-was ist Thelema?</title>
 <link>https://www.mde-net.de/thelema</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;h2&gt;
	Thelema Anderwelt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Thelema ist nicht nur neu, sondern anders, deshalb: Ein &lt;strong&gt;Mysterium&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		weder-Kunst-noch-nicht-Kunst&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		weder-Religion-noch-nicht-Religion&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		weder-Wirtschaft-noch-nicht-Wirtschaft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		weder-Politik-noch-nicht-Politik&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		weder-Wissenschaft-noch-nicht-Wissenschaft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		weder-Familie-noch-nicht-Familie&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		weder-Magie-noch-nicht-Magie&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Man könnte das auch umkehren und sagen: Thelema ist sowohl-Kunst-wie-auch-nicht-Kunst, usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle bisher bekannten sozialen Gebilde kann Thelema weder-sein-noch-nicht-sein oder nur sowohl-sein-wie-auch-nicht-sein. Warum? Weil Thelema nicht nur neu, sondern &lt;strong&gt;anders&lt;/strong&gt; ist: Die alten Unterscheidungen machen keinen Unterschied mehr. Thelema ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		weder-wahr-noch-falsch&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		weder-Sein-noch-Schein&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		weder-absolut-noch-relativ&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		weder-subjektiv-noch-objektiv&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das kann man wiederum umkehren: Thelema ist sowohl-wahr-wie-auch-falsch, usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Soll das bedeuten, dass die bisherigen Unterscheidungen und sozialen Gebilde alle falsch sind? Nein! Sie sind weder wahr noch falsch, sie sind &lt;strong&gt;uninteressant&lt;/strong&gt;, nutzlos, witzlos. Thelema schließt nicht als Neues an Altes an, Thelema ist anders: Anderwelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Das Neue ist nur die Fortsetzung des Alten mit anderen Mitteln. Das Neue sucht Lösungen für Morgen in Illusionen von gestern. &lt;strong&gt;Neu ist zu wenig&lt;/strong&gt;. Es geht nur noch anders.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum geht es nur noch anders? Kein Warum! Jedes Warum würde auf die Kritik des Alten hinauslaufen. Es gibt nichts zu kritisieren. Es gibt nur Unterscheidungen, soziale Gebilde, Diskussionen und Verhaltensweisen, die &lt;strong&gt;uninteressant&lt;/strong&gt; geworden sind.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Kleine Jungs fahren mit Tretautos, Erwachsene reisen im Düsenjet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Kleine Mädchen spielen mit der Puppenstube, Frauen leben in einer eigenen Wohnung.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Tretautos und Puppenstuben sind nicht falsch, sie werden nur irgendwann &lt;strong&gt;uninteressant&lt;/strong&gt;. Man vergisst sie einfach, wirft vielleicht noch einen nostalgischen Blick zurück - das wars.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Thelema ist der Bruch und der Abgrund:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Thelema ist: Ein anderes Äon.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Was ist ein anderes Äon?&lt;/h2&gt;
&lt;table align=&quot;right&quot; border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; width=&quot;213&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
					&lt;img alt=&quot;Hochkultur Ägypten&quot; height=&quot;121&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Wer_wie_was_ist_Thelema/Beginn_Hochkultur.jpg&quot; width=&quot;189&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p class=&quot;bildunterschrift&quot;&gt;Ägypten:&lt;br /&gt;
					Entstehung einer Hochkultur&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;Ein anderes Zeitalter der Menschheit. Das geschah zum letzten Mal etwa 3000 v. Chr., als die ersten &lt;strong&gt;Hochkulturen&lt;/strong&gt; entstanden. Diese Kulturen verstanden sich selbst als &lt;strong&gt;Ordnung&lt;/strong&gt; und alle Überbleibsel des vorhergehenden Äons als &lt;strong&gt;Chaos&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie waren nicht eine neue Art des Nomadischen, sondern etwas völlig anderes: Hochkultur. Plötzlich geschahen Ereignisse vorher unbekannter Art, ein totaler Bruch mit der Vergangenheit:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		der erste große Flächenstaat entstand in Ägypten,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Pyramiden wurden gebaut,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die Schrift wurde entwickelt,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Schreiber verwalteten Wirtschaft und Bevölkerung,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die Wahrheit wurde erfunden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die Menschen gaben sich eine Ordnung, der gegenüber alles vorher nur als Chaos verstanden werden konnte.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Andere Äonen entstehen dann, wenn Menschen aus dem vorhergehenden Äon &lt;strong&gt;herauswachsen&lt;/strong&gt;: vom Tretauto zum Düsenjet. Diese anderen Menschen beginnen, überall auf der Welt das Andere Äon zu &#039;basteln&#039;. Wir nennen sie &lt;strong&gt;Thelemiten&lt;/strong&gt;. Man erkennt sie daran, dass sie sich für die alten Streitigkeiten, Unterscheidungen, Philosophien und sozialen Gebilde nicht mehr interessieren. Sie tasten nach der Anderwelt, die sie im Zwielicht erahnen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Das &quot;Liber L vel Legis&quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; width=&quot;189&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
					&lt;img alt=&quot;Liber L vel Legis - erste Manuskript-Seite&quot; height=&quot;209&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Wer_wie_was_ist_Thelema/LLL_Manuskript.jpg&quot; width=&quot;165&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p class=&quot;bildunterschrift&quot;&gt;Liber L vel Legis&lt;br /&gt;
					Erste Manuskript-Seite&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;Es gibt einige mysteriöse Hinweise auf das Andere Äon: Das &quot;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/78&quot;&gt;&lt;strong&gt;Liber L vel Legis&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&quot;. Ein kleines Büchlein mit 220 Versen und einer uralten ägyptischen Stele. Es wurde 1904 in Kairo von dem Engländer Aleister Crowley gechannelt. In dem Text wird (1904!) sowohl der 2. Weltkrieg in den 40er Jahren des letzten Jahrhundert, als auch der Zusammenbruch des Sowjetblocks in den 80er Jahren in klaren und eindeutigen Worten vorhergesagt. Das ist zumindest eine Merkwürdigkeit und verleitet dazu, das Buch genauer zu prüfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Der Text ist, wenn man ihn mit der alteuropäischen Vernunft zu verstehen sucht, widersprüchlich und im Ganzen &lt;strong&gt;unverständlich&lt;/strong&gt;. Mit Unterscheidungen wie wahr-falsch, gut-böse, Leben-Tod, Grund-Begründung, etc. gelesen, bleibt er sinnlos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Bei intensivem Studium erweist sich das &quot;Liber L vel Legis&quot; als &lt;strong&gt;psychoaktives &lt;/strong&gt;Kunstwerk: Das Bewußtsein und die Welt verändern sich. Der Text stellt keine Verständnis-Probleme, sondern er verursacht Sinnzusammenbrüche und provoziert Sinnsuche. Die Sinnfindung geschieht durch ein &lt;strong&gt;Spiel&lt;/strong&gt; mit Bedeutungen, welches im Anders-Denken Erfüllung findet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ausschlaggebend ist das Spiel, denn nur erspielt werden kann das radikal Andere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Was ist das: Spiel?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was ist mit Spiel gemeint? Die folgenden Punkte mögen einen ersten Eindruck geben:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Der &lt;strong&gt;Zweck&lt;/strong&gt; des Spiels ist das Spielen - nichts außerdem..&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Ein durch Spielregeln bestimmtes und nur auf diese Weise zu erreichendes &lt;strong&gt;Spielziel&lt;/strong&gt; wird angestrebt. Das Spielziel zu erreichen, ist mit Anstrengung verbunden, eine Herausforderung muss es sein, damit es Spaß machen kann.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wer spielt, ist in das Spiel versunken, er ist hineingezogen, er ist so gefesselt, dass er nur mitspielen kann: Er handelt mit &lt;strong&gt;Heiligem Ernst&lt;/strong&gt; - ansonsten ist er ein Spielverderber.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Der Gegenbegriff zu Spiel ist nicht Ernst, sondern &lt;strong&gt;Nichtdabeisein&lt;/strong&gt;. Nichtdrinsein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Spielen ist emotionale &lt;strong&gt;Intensität&lt;/strong&gt;. Dabeisein ist emotional, Drinsein, Nicht-distanziertsein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie werden die Spieler ins Spiel gezogen? Durch die &lt;strong&gt;Herausforderungen&lt;/strong&gt;, Aufgaben und Regeln, die das Spiel an sie stellt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die Zeitlichkeit des Spiels ist die des &quot;Dabeiseins für eine Weile&quot;. Spielen hat seine &lt;strong&gt;Eigenzeit&lt;/strong&gt;, erfüllte Zeit statt leerer, die nur zu füllen wäre.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Das Spiel existiert nur im Gespielt-Werden, seine Seinsweise ist die des &lt;strong&gt;Mitspielens&lt;/strong&gt;. Man kann ein Spiel nicht objektiv erfahren, ihm nicht gegenüberstehen, man kann es nur im Dabeisein erfahren - in der Teilnahme am Prozess, nicht im Beobachten des Prozesses oder im Studium der Spielregeln.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nicht die Spielenden spielen das Spiel, sondern &lt;strong&gt;das Spiel spielt sich selbst&lt;/strong&gt;. Das Spiel bestimmt, was die Spielenden tun. Die Spieler sind für jedes Spiel kontingent (austauschbar). Das Spiel behält seine Identität, auch wenn die Spieler wechseln.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Spielen ist &lt;strong&gt;Da-sein&lt;/strong&gt;, Wach-bei-sich-sein und In-der-Welt-sein, nicht Weg-sein, nicht Verfallenheit an etwas anderes als Da-sein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Spiel darf nicht mit Konsum oder Unterhaltung verwechselt werden. Im Spiel geht es um etwas, das erspielt werden muss: Der &lt;strong&gt;Wille zum Erfolg&lt;/strong&gt; gehört zum Spiel und ohne diesen ist es kein Spiel, sondern, vielleicht, Unterhaltung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Aber Spieler kämpfen nicht gegeneinander um den Erfolg, sondern gestalten als &#039;&lt;strong&gt;Brüder&lt;/strong&gt;&#039; gemeinsam das Spiel: Wenn ein Mitspieler etwas essen will, macht man eine Pause. Wer großartig verliert, ist ein besserer Spieler, als wer langweilig gewinnt. Das vollendete Spiel ist ein gemeinsames Werk.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ein gespieltes Leben ist ein florierendes Leben.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genaueres zum Spiel kannst du unter &quot;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/26&quot;&gt;Was ist ein Spiel&lt;/a&gt;&quot; und &quot;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/29&quot;&gt;Das Leben spielen&lt;/a&gt;&quot; nachlesen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Das Andere Äon erspielen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;table align=&quot;right&quot; border=&quot;1&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;border-color: rgb(39, 99, 165); margin: 10px;&quot; width=&quot;130&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;padding: 8px;&quot;&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;&lt;font size=&quot;5&quot;&gt;Was?&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;Nein,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#2763a5&quot; size=&quot;5&quot;&gt;Wie!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;ist Thelema.&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;Was sich ergibt, ist ein erstes Ahnen des Anderen Äons als Äon des Welt-Spiels, des Lebens-Spiels, des Götter-Spiels und des Homo ludens (lat. der spielende Mensch). Der&lt;strong&gt; Homo ludens&lt;/strong&gt; entwickelt durch Spielen seine Fähigkeiten, macht seine Erfahrungen, entdeckt seine Möglichkeiten und erschafft sich dadurch zu dem Anderen, das er ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Da ein neues Äon der Menschheitsgeschichte anfängt, können wir das Mysterium Thelema nicht auflösen, indem wir fragen: &#039;Was&#039; ist Thelema. Das wissen wir, wenn überhaupt, erst am Ende des Äons. Wir müssen deshalb anfangen mit der Frage: &#039;&lt;strong&gt;Wie&lt;/strong&gt;&#039; ist Thelema. Damit fragen wir nach der Funktion von Thelema: Dafür sorgen, dass das Leben als anderes Leben erspielt wird. Wenn das geschieht, wird die Menschheit eine andere sein als vorher, also in einem anderen Äon leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Thelema geschieht,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;wenn das Leben ge- und erspielt wird.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann dieses Spiel z. B. als Religion spielen, aber dann eine Religion ohne Dogma, ohne Glauben, ohne die eine Moral für alle und ohne vorgeschriebene Wahrheiten: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/3&quot;&gt;Open Religion&lt;/a&gt;&quot;. Das wäre &lt;strong&gt;Religion als Nicht-Religion&lt;/strong&gt;, eine Art religiöses Experiment: Stabilität durch Wechsel. Ähnlich der Kunst, die nur als Experiment noch Kunst sein kann. Ähnlich der Wissenschaft, die Wissen durch Experimente erzeugt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Was wäre daran noch Religion? Vielleicht die das Spiel leitende Frag-Würdigkeit:&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Wie spiele ich mein Leben?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn man Religion &lt;u&gt;spielt&lt;/u&gt;, dann ist dieses Spiel Weder-Religion-noch-nicht-Religion bzw. Sowohl-Religion-wie-auch-nicht-Religion. Es ist eine Art &lt;strong&gt;Religions-Simulation&lt;/strong&gt;. Man kann anders spielen. Vielleicht das Kunst-Spiel, Lebens-Spiel, Wissenschafts-Spiel ... oder einfach ein Spiel - spielen? Wie du willst ...  z. B.:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Kunst-Spiel&lt;/strong&gt;: Wie erspiele ich ein schönes Leben?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Wissenschafts-Spiel&lt;/strong&gt;: Wie erspiele ich ein nützliches Leben?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Wirtschafts-Spiel&lt;/strong&gt;: Wie erspiele ich Wohlstand - und was spiele ich dann damit?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Politik-Spiel&lt;/strong&gt;: Wie erspiele ich ein Leben für die Gemeinschaft?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Religions-Spiel&lt;/strong&gt;: Wie erspiele ich ein heiliges Leben?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;World of Warcraft&lt;/strong&gt;: Wie erspiele ich mir Reputation bei den Fans?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wenn Ziele &lt;u&gt;erspielt&lt;/u&gt; werden, entsteht ein radikal anderes Leben, als wenn sie &lt;u&gt;erkämpft&lt;/u&gt; oder &lt;u&gt;erarbeitet&lt;/u&gt; werden. Das Spiel ist offen, es lässt das Unerwartete, das Schöpferische und das Andere zu. Die Spielregeln von Thelema (&quot;Liber L vel Legis&quot;) sind paradox und das Meta-Spiel ist absurd. Deshalb ist Thelema selbst die Andersheit und das neue Äon eine &lt;strong&gt;Anderwelt&lt;/strong&gt; - weshalb es Menschen gibt, die Angst vor Thelema haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Der Kernpunkt der ersten Ahnungen des Anderen Äons muss immer im Fokus bleiben:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Es geht weder um Wahrheit, Glauben oder Moral,&lt;br /&gt;
	noch um kämpfen oder arbeiten,&lt;br /&gt;
	sondern um Spiel:&lt;br /&gt;
	Chaos, Paradox, Kreativität und Experiment,&lt;br /&gt;
	Spaß, Abenteuer, Glück, Produktivität und Liebe.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ein Spiel langweilig wird, spielt man ein anderes Spiel. Religion, Kunst, Wissenschaft - alles Spiele, jedes mit seinen eigenen Regeln. Worum es letztlich geht ist: Das Spiel des Lebens! Spannend, geglückt, erfolgreich, liebevoll - wie du willst. Jeder Mensch wählt sein Spiel selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wir spielen und sehen, wie andere Menschen kämpfen und sich abarbeiten! Das gilt für jede Religion und jede Weltanschauung, seien es Juden, Christen, Atheisten, Kommunisten oder Kapitalisten. Sie nehmen sich alle fürchterlich unspielerisch und denken ihre Spielregeln seien heilige und unabänderliche Wahrheiten, von Gott, der Natur oder der Vernunft gegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wir Thelemiten, wir Menschen des Anderen Äons, wissen, dass Thelema &lt;u&gt;unser&lt;/u&gt; Geschöpf, &lt;u&gt;unser&lt;/u&gt; Spiel und &lt;u&gt;unsere&lt;/u&gt; Entscheidung ist - und deshalb gestalten wir Thelema nach unserem Willen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Was tun Thelemiten?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wir sagten es schon: Spielen! Nichts als Spielen! Aber: Das Leben &lt;strong&gt;spielen&lt;/strong&gt;! Spielen macht alles anders. Spielen ist das einzige, was getan werden kann, um das Andere Äon zu erschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Praktisch:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;erkundet&lt;/strong&gt; ein Thelemit verschiedene Spiele,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;entscheidet&lt;/strong&gt; sich, an welchem Spiel er teilnehmen will,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;setzt&lt;/strong&gt; sich Spielziele und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;fängt an&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Es ist egal, ob das Wirtschafts-Spiel, das Politik-Spiel, &quot;World of Warcraft&quot; oder sonstwas gespielt wird. Im ersten Fall ist das Spielziel vielleicht eine bestimmte Geldsumme oder ein Jahreseinkommen, in letzterem Fall vielleicht bestimmte Level oder Items. Wenn du das Ziel erreichst, hast du gewonnen, wenn du das Ziel nicht erreichst, egal aus welchem Grund, hast du verloren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Eine kleine Besonderheit: Wir verpflichten uns gewöhnlich zu gewinnen - indem wir eine &lt;strong&gt;Konsequenz&lt;/strong&gt; für den Fall des Verlierens festlegen. Eine Art Wette.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ein einzelnes Spiel bis zum Erreichen des Ziels nennen wir &lt;strong&gt;Projekt&lt;/strong&gt;. Wenn du dir in der Wirtschaft eine bestimmte Geldsumme erspielen willst, wäre dies ein Projekt und wenn du in &quot;World of Warcraft&quot; ein bestimmtes Level erspielen willst, wäre dies genauso ein Projekt. du kannst an ein Projekt weitere Projekte anschließen, z. B. das erspielte Geld irgendwo investieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Klar ist jedoch eins: Jedes Projekt verbraucht &lt;strong&gt;Lebenszeit&lt;/strong&gt;, ist eine Runde im Spiel des Lebens, also: Wähle wohl.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Die Thelema-Society&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; width=&quot;111&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
					&lt;img alt=&quot;Zeichen der Thelema-Society&quot; height=&quot;139&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Wer_wie_was_ist_Thelema/ts-zeichen-gold-small.jpg&quot; width=&quot;87&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;Mancher Mensch möchte gern mitspielen, aber weiß nicht, wie er das tun kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mitspielen oder selbst ein Spiel entwerfen? Wie entwirft man ein Spiel? Welche Spiele lohnt es sich mitzuspielen? Fragen, zu denen bei der &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt; erfahrene &lt;strong&gt;Gesprächspartner&lt;/strong&gt; zu finden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Für viele Projekte braucht man bestimmte &lt;strong&gt;Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten&lt;/strong&gt; und manche Projekte kann man allein nicht durchführen. An dieser Stelle kommt die &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt; ins Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt; ist eine Gemeinschaft von Thelemiten.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Sie organisiert Veranstaltungen zum Erlernen und Einüben von Spielfähigkeiten,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		bringt Thelemiten zu gemeinsamen Projekten zusammen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		unterstützt manche Projekte mit Ressourcen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;kurz: Die &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt; unterstützt ihre Mitglieder beim Spielen, bei ihren Projekten und bei ihren Wetten.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Warum könntest du dich für die Thelema-Society entscheiden?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Weil wir Thelema für uns selbst machen, um &lt;u&gt;unser&lt;/u&gt; Spiel zu spielen und unsere eigenen Spiele zu unterstützen. Wir machen Thelema nicht für dich oder andere Menschen. Thelema ist &lt;u&gt;unser&lt;/u&gt; Spiel. Wenn du mitmachst, ist es auch dein Spiel. Das Ergebnis des Spiels ist ein Schritt auf dem Weg zum Anderen Äon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ob du Thelema magst oder nicht, ist für uns unwichtig. Das ist deine Entscheidung. Aber wenn du mitspielst, freuen wir uns, denn jeder weitere Mitspieler optimiert unsere &lt;strong&gt;Spiel-Möglichkeiten&lt;/strong&gt;. Wenn du mitmachst, optimierst du deine Spiel-Möglichkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jeder Mensch trifft seine Wahl:&lt;br /&gt;
	Mit der alten Welt verwehen&lt;br /&gt;
	oder den anderen Morgen sehen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;Bist du Thelemit? &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;p&gt;Das Wolfs-Rudel ist die effektivste Jagdmaschine der Natur. Es spielt nach den Regeln des Wolf-Credo:&lt;/p&gt;
&lt;h3 align=&quot;center&quot;&gt;
	Das Gesetz der Wölfe&lt;/h3&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;table class=&quot;databasic&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 153);&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;Respektiere&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
					die Ältesten&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 204);&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;Spiele&lt;/strong&gt;,&lt;br /&gt;
					wenn du kannst&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 153);&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;Teile&lt;/strong&gt; deine Interessen&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 204);&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;Hinterlasse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
					dein Zeichen&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 153);&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;Lehre&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
					die Jungen &lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 204);&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;Jage&lt;/strong&gt;,&lt;br /&gt;
					wenn du musst&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 153);&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;Äußere&lt;/strong&gt; deine Gefühle&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 204);&quot;&gt;
					 &lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 153);&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;Kooperiere&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
					mit dem Rudel&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 204);&quot;&gt;
					&lt;strong&gt;Raste&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
					dazwischen&lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 153);&quot;&gt;
					 &lt;/td&gt;
&lt;td style=&quot;background-color: rgb(255, 255, 204);&quot;&gt;
					 &lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;margin-bottom: 5px;&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;
				&lt;img align=&quot;left&quot; alt=&quot;Wolf&quot; height=&quot;149&quot; hspace=&quot;15&quot; src=&quot;/files/mde/image/Wolf304.gif&quot; width=&quot;162&quot; /&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;
&lt;div&gt;
					Die ersten drei Punkte betreffen Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Die nächsten drei Punkte betreffen die Prioritäten der Aktivitäten im Rudel. Die nächsten beiden Punkte betreffen die Kommunikation zwischen den Mitgliedern des Rudels. Der letzte Punkt betrifft die Resultate von Aktivitäten des Rudels und seiner Mitglieder.&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/35&quot;&gt;Liber L vel Legis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/40&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/56a4a603336a443f9f45259cccd40d3a&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Sun, 01 Apr 2007 17:13:16 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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