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 <title>Michael D. Eschner - Religion</title>
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 <title>Tom Cruise: Ein deutscher Widerstandskämpfer</title>
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 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Irre, der Schauspieler Tom Cruise, der in einem Stauffenberg-Film den Hitler-Attentäter spielen soll, wird selbst zum Widerstandskämpfer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Reihenweise hagelt es Absagen für Drehgenehmigungen an den Originalschauplätzen. Von kleinen Abgeordneten bis zu entscheidungsgewaltigen Ministern sind sich alle einig: Ein Scientologe, Tom Cruise bekennt sich dazu, darf diese Rolle nicht spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Es geht um einen Film über den Widerstand gegen Hitler - und die Bundesregierung ächtet einen Schauspieler wegen seines privaten religiösen Glaubens. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Unterschied zwischen einer freien und einer faschistischen Gesellschaft, habe ich in der Schule gelernt, besteht u.a. darin, dass in einer freien Gesellschaft jeder glauben kann, was er will, egal wie absurd es ist. Zugegeben, Scientologie ist absurd, aber nicht absurder als der christliche Glaube. Scientologie ist nicht einmal, wie der Islam, für terroristische Neigungen bekannt - aber Islamisten werden sogar durch Steuermittel gefördert. Niemand würde es wagen, gegen einen Schauspieler, der Moslem ist, so vorzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die religiöse Unterdrückung in Deutschland hat, wie die langjährige Sektenhysterie zeigt, schon lange wieder ein Ausmaß erreicht, das mit einer freien Gesellschaft inkompatibel ist. Erinnerungen an das Hitler-Reich liegen nahe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So gesehen, muss man bekennen: Tom Cruise, ein deutscher  Widerstandskämpfer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;... und ich persönlich mag weder Tom Cruise noch Scientologie :-(&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/4&quot;&gt;Politik&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/15&quot;&gt;Gesellschaft&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/21&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Wed, 04 Jul 2007 10:12:40 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>In Nomine Patris</title>
 <link>https://www.mde-net.de/beichte</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Der Autor, Komponist und Produzent Bernd Stromberger bereitet für die musicalworld gmbh/Schweiz die Realisierung seines kirchenkritischen Musicals &quot;In Nomine Patris&quot; vor. Hier der Titelsong &quot;&lt;a href=&quot;http://www.diebeichtederpaepste.ch/multimedia/single_teaser.swf&quot;&gt;In Nomine Patris - Die Beichte der Päpste&lt;/a&gt;&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;!--break--&gt;&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/21&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/45&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Tue, 03 Jul 2007 22:09:32 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Unwetter auf Gottes Befehl</title>
 <link>https://www.mde-net.de/unwetter</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Spiegel-Online brachte heute einen Artikel: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,491833,00.html&quot;&gt;Bischöfe halten Unwetter für Strafe Gottes&lt;/a&gt;. Zitat Anfang:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wassermassen, die vorige Woche in weiten Teilen von England und Wales schwere Verwüstungen anrichteten, sind nach Ansicht mehrerer führender Bischöfe der Kirche von England ein Resultat der unmoralischen Lebensweise der Menschen. Der &quot;Sunday Telegraph&quot; zitiert einen Bischof mit den Worten, Gott habe den Sturm als Antwort auf den Bedeutungsverlust der Ehe und die gesetzliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften gesandt. ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Graham Dow, der Bischof von Carlisle, sagte laut &quot;Telegraph&quot;, die Flut sei nicht nur ein Zeichen für mangelnden Respekt gegenüber der Natur, sondern auch eines für den moralischen Verfall der Gesellschaft. ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bischof von Liverpool, James Jones, hält Umweltkatastrophen ebenfalls für eine Warnung Gottes. &quot;Wenn wir verdorben leben, wird das Konsequenzen haben.&quot; Die Menschen seien selbst dafür verantwortlich, und &quot;Gott setzt uns der Wahrheit darüber aus, was wir angerichtet haben&quot;, sagte er. &quot;Nun ernten wir, was wir gesät haben.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat Ende&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst wenn man mal von den Prämissen, die diese Bischöfe voraussetzen, ausgeht, hört sich das nach einem ziemlich bekloppten Gott an. Sind die Menschen in Wales so viel schlechter als die Menschen in Berlin, München oder Moskau, daß sie eine Sonderstrafe benötigen? Warum nur alle paar Jahre eine kleine &quot;Sintflut&quot;, warum nicht nach jeder Sünde? Wir wissen doch, daß Feedback am besten wirkt, wenn es direkt nach der &#039;Tat&#039; folgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als &#039;Erziehungsmaßnahme&#039; sind Naturkatastrophen ungeeignet, weil zu unspezifisch. Was ein Gott damit beabsichtigen könnte, bleibt unklar - und so ganz nebenbei noch einige Leute killen, wirft kein besonders plausibles Licht auf die &#039;Güte&#039; und &#039;Gerechtigkeit&#039; dieses Gottes. Hört sich eher nach einem wild gewordenen Wetter-Elemental an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wahrscheinlicher ist es wohl, daß da einige Bischöfe versuchen, wenigstens die Dümmsten ihrer Gläubigen zur Sicherung der Gehälter der &#039;Kirchenfürsten&#039; zu retten. Aber wenn sie schon zu solchen Mitteln greifen müssen ...&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 02 Jul 2007 12:50:10 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Endlich: Kreationismus als Biologie</title>
 <link>https://www.mde-net.de/kreationismus</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Wieder mal schafft es die Politik mich zu überraschen. Ich dachte bisher, daß es noch niveauloser nicht ginge. Es geht ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute ist in der &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/homepage.html&quot;&gt;F.A.Z&lt;/a&gt;. folgender Artikel zu finden: &quot; Wolff will Schöpfungslehre im Biologieunterricht - Hessens Kultusministerin: Evolutionstheorie in erstaunlicher Übereinstimmung mit der Bibel.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat Anfang:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die hessische Kultusministerin Karin Wolff sieht in einer Debatte über die Schöpfungslehre der Bibel die Chance für &quot;eine neue Gemeinsamkeit von Naturwissenschaft und Religion&quot; ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Karin Wolff, die von 1986 bis 1995 evangelischen Religionsunterricht an der Darmstädter Edith-Stein-Schule erteilte und die sagt, dass die Bibel für sie &quot;das faszinierendste Buch&quot; und &quot;eine Art Koordinatensystem für mein Leben&quot; sei, kann die Vermittlung christlicher Werte nicht allein Aufgabe des Religionsunterrichts sein ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der biologischen Evolution und der biblischen Erklärung für die Entstehung der Welt sehe sie keinen Widerspruch, ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was aber sei wichtiger als die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach dem Ursprung des Seins? &quot;Solche Fragen müssen in der Schule nicht nur zugelassen, sondern provoziert werden&quot;, sagt Frau Wolff. Deshalb sollten nicht nur Biologielehrer, sondern alle Pädagogen in ihrem Unterricht über die Deutungen der Welt und des Menschwerdens reflektieren, und hier kämen Wissenschaft und Religion unweigerlich zusammen. &quot;Die Wissenschaft allein gibt auf solche Fragen nämlich keine befriedigende Antwort.&quot; Selbstverständlich erwarte sie umgekehrt von einem Religionslehrer auch, dass er neben den Inhalten der biblischen Schöpfungsgeschichten auch die biologische Entwicklungslehre anspreche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Kreationismus habe all das nichts zu tun. &quot;Damit habe ich überhaupt nichts am Hut&quot;, stellt Frau Wolff klar. Schöpfungslehre und Evolutionstheorie miteinander in der Schule in Verbindung zu bringen sei jedoch alles andere als verwerflich, sondern vielmehr dringend geboten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitat Ende&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine durchaus religiöse Argumentation: &lt;strong&gt;An den Schulen soll Kreationismus unterrichtet werden, aber mit Kreationismus habe das nichts zu tun&lt;/strong&gt;. Die Wissenschaft kann keine befriedigenden Antworten auf Sinnfragen geben, aber die Religion kann? Seit wann gibt Religion denn Antworten? Religion fordert vernunftlosen und unkritischen Glauben an unbegründete und unbegründbare Behauptungen. Es ist richtig, daß Wissenschaft Sinnfragen nicht beantwortet, aber Religion erstickt sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigentlich sollte es ja reichen, wenn der Kreationismus im Religionsunterricht gelehrt wird und nicht auch noch im Biologieunterricht. Damit hat jeder Schüler die Möglichkeit, sich zu entscheiden. Das Problem ist nur: Wer geht noch zum Religionsunterricht? Richtig, immer weniger. Deshalb muß man versuchen, die religiöse Indoktrination in den regulären Unterricht zu verlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frau Wolff fordert, daß die Schule zu unkritischer glaubensseeliger Dummheit erziehen soll. Die Behauptung, daß Unterrichtung von Kreationismus mit Kreationismus nichts zu tun habe, zeigt ja deutlich die Ablehnung jeder Vernunft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verständlich ist diese Forderung sowohl aus religiöser wie aus politischer Sicht. Sowohl Christen als auch Wähler werden immer weniger - die Menschen sind zu vernünftig, um die religiösen und politischen Märchen noch zu glauben. Gegenmittel: &lt;strong&gt;Der  nächsten Generation die Vernunft in der Schule austreiben&lt;/strong&gt;. Dann sollten Religion und Parteien-Politik endlich wieder zu Ehren kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was fürchten Religion und Politik am meisten? Die Vernunft des mündigen Menschen!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/4&quot;&gt;Politik&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Fri, 29 Jun 2007 13:01:54 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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<item>
 <title>Götterwelten: Über Polytheismus, Monotheismus, Henotheismus usw.</title>
 <link>https://www.mde-net.de/goetterwelten</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;h2&gt;
	Polytheismus und Monotheismus&lt;/h2&gt;
&lt;table align=&quot;right&quot; border=&quot;1&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;border-color: rgb(39, 99, 165); margin: 10px;&quot; width=&quot;200&quot;&gt;&lt;tbody style=&quot;border-top: 0pt none;&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;padding: 8px;&quot;&gt;
				[&lt;strong&gt;Pantheon&lt;/strong&gt; (von griechisch &lt;em&gt;pan&lt;/em&gt;, &quot;alle&quot; und &lt;em&gt;theoi&lt;/em&gt;, &quot;Götter&quot;) bezeichnet sowohl ein allen Göttern geweihtes Heiligtum, als auch die Gesamtheit aller Götter einer Religion oder Mythologie.]&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Polytheismus&lt;/strong&gt; (v. griech.: &lt;em&gt;poly&lt;/em&gt; &quot;viel&quot; und &lt;em&gt;theoi &lt;/em&gt; &quot;Götter&quot;) ist religiöse Verehrung einer Vielzahl von Göttern. Beispiele polytheistischer Göttervorstellungen sind z.B. das griechische, germanische und römische Pantheon. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Monotheismus&lt;/strong&gt; ist der Glaube an eine einzige Gottheit, neben der keine weiteren Wesenheiten vergleichbaren Ranges existieren. Beispiele monotheistischer Religioneneligionen sind Judentum, Christentum und Islam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Göttervorstellungen des Altertums waren polytheistisch und werden heute gewöhnlich als Mythologie, im Gegensatz zu Religion, bezeichnet. Dazu zählen z. B. die sumerischen und die ägyptischen Götter, das griechische und römische, sowie das germanische und aztekische Pantheon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur wenige Götterwelten des Altertums waren nicht polytheistisch. Dazu zählen die monotheistischen abrahamitischen Religionen, der dualistische Zoroastrismus, die Mithras-Religion und der Atonismus des Echnaton in Ägypten um 1350 v. Chr., der wohl älteste Monotheismus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter den heutigen Religionen sind u.a. der Hinduismus und der Shintoismus, Vodoo und einige Formen des Wicca und des Shamanismus polytheistisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Buddhismus wird manchmal auch als Polytheismus eingeordnet, aber die Buddhisten sehen das anders. Einige jüdische und islamische Gelehrte verstehen die christliche Trinitätslehre als Polytheismus, was die Christen deutlich zurückweisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Philosophische Polytheisten sehen zunehmend die Vielfalt der Götter als Darstellung von Aspekten oder Facetten einer größeren göttlichen Einheit: nicht als persönlichen Gott wie in den monotheistischen Religionen, sondern als eine letzte Realität des Göttlichen, z. B. Brahman im Hinduismus. Moderne neuheidnische Polytheisten folgen häufig diesem Modell.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Henotheismus und Monolatrie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vielen strengen Monotheisten gilt bereits die christliche Trinität als Polytheismus. Eine Mittelstellung zwischen Polytheismus und Monotheismus nehmen Henotheismus und Monolatrie ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Begriff &lt;strong&gt;Henotheismus&lt;/strong&gt; (aus griech.: &lt;em&gt;heis&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;henos&lt;/em&gt; = &quot;ein&quot; und &lt;em&gt;theos&lt;/em&gt; = &quot;Gott&quot;) bezeichnet den Glauben an einen höchsten Gott, was jedoch die Verehrung anderer untergeordneter Götter nicht prinzipiell ausschließt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter &lt;strong&gt;Monolatrie&lt;/strong&gt; (aus griech.: &lt;em&gt;monos&lt;/em&gt; &quot;einzig&quot; und &lt;em&gt;latreia&lt;/em&gt; &quot;kultische Verehrung&quot;) versteht man die alleinige Verehrung eines einzigen Gottes, wobei die Existenz anderer Götter nicht geleugnet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Alten Testament durfte das Volk Israel nur einen Gott mit Namen Jahwe anbeten, da es mit ihm einen Bund geschlossen hatte, man ging aber zunächst davon aus, daß es noch andere Götter gibt. Diese wurden jedoch mehr und mehr als untergeordnet aufgefaßt und schließlich auf den Rang von Engeln oder Dämonen degradiert bis Moses den Monotheismus einführte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von einem Polytheismus ausgehend kommt es häufig zu einem Henotheismus, der dann über eine Monolatrie im Monotheismus endet.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Idolatrie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Idolatrie&lt;/strong&gt;, Idololatrie, (aus griech.: &lt;em&gt;eidololatreia&lt;/em&gt;, &quot;Bilderverehrung&quot;, &quot;Bilderanbetung&quot;) bezeichnet den sogenannten &quot;Götzendienst&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Gegenbegriff ist &quot;&lt;strong&gt;Ikonoklasmus&lt;/strong&gt;&quot;, die Bilderzerstörung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Monotheisten ist der Polytheismus Götzendienst und Sünde, denn für sie kommt alle Macht allein von dem einen und einzigen Gott. Der Vorwurf des Götzendienstes beruht auf dem Absolutheitsanspruch des monotheistischen Gottes. Da ER (von einer Sie wurde nie berichtet) der einzige wahre Gott ist, können alle anderen Götter nur Trugbilder und Götzen sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach polytheistischer Anschauung ist der monotheistische &quot;Gott&quot; bestenfalls der stärkste der Götter, aber nicht allmächtig. Im Gegensatz zu Monotheisten erheben die vielen Götter und Göttinnen eines Polytheisten keinen Absolutheitsanspruch.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Moderne Idolatrie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Vorgeschichte&lt;/strong&gt;: Das erste Kommunikationsmedium für Menschen waren Bilder (geschlossene, kontinuierliche Bildflächen). Darauf fußt ein vorhistorisches Verständnis von Welt: es gibt keinen linearen Ablauf von Sachverhalten, sondern die Ereignisse wiederholen sich scheinbar ewig wieder und wieder ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das &lt;strong&gt;geschichtliche Zeitalter&lt;/strong&gt;: Das neue Leitmedium ist die Schrift: durch sie werden lineare Texte erzeugt. Sie werden zur Bedingung eines ebenso linearen Denkens und umgekehrt. Mit dieser Wende etabliert sich das Verstehen von Sachverhalten als Ereignissen in einem historischen und kausalen Ablauf - d.h. ein historisches Bewußtsein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu der Kommunikations- und Medienphilosoph Vilém Flusser (* 12. Mai 1920 in Prag, † 27. November 1991):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Man spricht diskursiv. Die Syraker wollten, daß man diskursiv schreibt und infolgedessen diskursiv denkt. Sie wollten nicht, daß man bildlich denkt. Sie wollten nicht, daß man flächenhaft denkt. Sie wollten die Fläche durchbrechen. Sie waren ikonoklastisch. Die ganze Bemühung der Schrifterfinder war, die Bilder zu zerstören, nicht zu erklären, sondern wegzuerklären. Die Sprache, die ich niederschreibe, ist nicht die, die ich spreche sondern sie wird von den Buchstaben und den Schreibregeln in Ketten gezwungen. (...) Was die Erfinder der Buchstaben in Wirklichkeit ins Leben gerufen haben, war ein bewußt, zielgemäß lineares Sprechen und daher bewußt und zielgemäß lineares Denken. Dieses Denken heißt &#039;historisches Denken&#039; (...) Es gab vor der Erfindung der Schrift keine Geschichte.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Nachgeschichte &lt;/strong&gt;schließlich ist charakterisiert durch das Entstehen &#039;Technischer Bilder&#039;, diese sind kalkuliert und komputiert und entstammen den Geräteprogrammen von Apparaten (z.B. der Fotokamera). Diese Bilder bestimmen heute unsere Kommunikation. Jedoch sind wir diesen technischen Produkten kognitiv nicht gewachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Flusser müßten wir heute schon nicht mehr linear und historisch, sondern mosaikartig, kalkulatorisch denken - das bedeutet für ihn nachhistorisch.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/27&quot;&gt;FAQ&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/30&quot;&gt;Gott&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-buch field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/bbbc27a224e7410f85cfc0adce18c157&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 25 Jun 2007 18:37:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Darf man heute noch an Götter glauben?</title>
 <link>https://www.mde-net.de/goetter</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nein, aber man kann sie wissen!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Fragwürdigkeiten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für die alten Griechen war die Welt der bewunderte &lt;strong&gt;Kosmos&lt;/strong&gt;: Die schön geordnete Welt. Im Mittelalter war die Welt das &lt;strong&gt;Buch der Natur&lt;/strong&gt;, welches der Mensch lesen konnte, um den göttlichen Schöpfer zu bewundern. Dann kam die wissenschaftliche Denkweise mit der radikalen Trennung von Außenwelt (res extensa) und Innenwelt (res cogitans) und der Abschaffung des Jenseits durch den &lt;strong&gt;Tod Gottes&lt;/strong&gt;. Damit war der Welt jeder Sinn abhanden gekommen: Das Buch der Natur hatte nur noch weiße Seiten, die Seiten waren leer, es gab nichts zu lesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wissen so viel über die materielle Welt. Aber: Geist hat die Wissenschaft nicht gefunden - wird gesagt. Sicherlich, &lt;strong&gt;Geist&lt;/strong&gt; ist nicht irgendwo da draußen. Geist findet man nur, wenn man in sich hinein blickt. Wie könnte man sein eigenes Bewußtsein übersehen? Aber ist das Bewußtsein wirklich drinnen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man sagt, daß die Natur leblose Materie sei. &lt;strong&gt;Gefühle&lt;/strong&gt; seien nur in uns drin. Merkwürdig. Von den Griechen der Antike wissen wir, daß sie Gefühle als das Atmosphärische außerhalb ihrer selbst lokalisierten. Waren die denn alle blöd? Wieso merkten die denn nicht, daß die Gefühle in &#039;Wirklichkeit&#039; in ihnen drin sind? Oder sind vielleicht wir die Blödmänner und bilden uns nur ein, daß Gefühle drinnen sind, obwohl sie in &#039;Wirklichkeit&#039; doch draußen sind?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die moderne Theorie der Welterkenntnis scheint zur Zeit der &lt;strong&gt;Konstruktivismus&lt;/strong&gt; zu sein. Diese Theorie behauptet, daß wir die &#039;wirkliche&#039; Welt niemals erkennen: Wir konstruieren die Welt. Vor einigen Jahrzehnten war eher der &lt;strong&gt;Realismus&lt;/strong&gt; angesagt. Diese Theorie behauptet, daß die &#039;wirkliche&#039; Welt im wesentlichen so ist, wie sie uns erscheint und es da nicht viel zu konstruieren gäbe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstaunlich ist, daß nur die Frage nach der Konstruktion oder der Realität der Außenwelt gestellt wird. Was ist mit dem &lt;strong&gt;Bewußtsein&lt;/strong&gt;, welches ja die Konstruktionen erschaffen oder die Außenwelt empfangen müßte? Ist das auch konstruiert? Oder ist es real?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Seltsame Schleifen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Problem mit dem Bewußtsein sind die &lt;strong&gt;Paradoxa&lt;/strong&gt;, die entstehen, wenn man sich darauf einläßt. Man kann das Bewußtsein nur mit dem Bewußtsein erkennen, weil es das Erkennende ist - aber genau damit kann man es nicht erkennen, weil es selbst das Erkennende ist. Das Auge kann sich immerhin noch selbst sehen, wenn es in einen Spiegel schaut. Aber wie kann es sich sehen - ohne Spiegel?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen wir die Frage mal etwas anders: Erzeugt die Innenwelt die Außenwelt oder die Außenwelt die Innenwelt? Wenn zwei sich streiten, freut sich &lt;strong&gt;der Dritte&lt;/strong&gt;. Wie wäre es mit: Sie erzeugen sich gegenseitig? Oder: Außen und Innen sind nur zwei Seiten einer Medaille?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Neurophänomenologe Francisco Varela schreibt (&quot;[ ]&quot; und Hervorhebungen von MDE):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Es geht um eine Ko-Konstruktion von Subjekt [Innenwelt] und Objekt [Außenwelt], welche die tradierte logische Geographie einer klaren Trennung von Erkennendem und Erkanntem, Innen- und Außenwelt hinter sich lässt: Da steht nicht, wie dies &lt;strong&gt;Konstruktivisten&lt;/strong&gt; nahe legen, auf der einen Seite ein Subjekt, das sich seine Wirklichkeit auf die von ihm gewünschte Weise konstruiert. Und da existiert keineswegs, wie dies &lt;strong&gt;Realisten&lt;/strong&gt; glauben, auf der anderen Seite ein Objekt, das determiniert, was im Organismus vor sich geht. Meine Auffassung ist, dass sich Subjekt und Objekt gegenseitig bestimmen und bedingen, dass &lt;strong&gt;der Erkennende und das Erkannte in wechselseitiger Abhängigkeit entstehen&lt;/strong&gt;.&quot; (Francisco J. Varela in Pörksen, Bernhard (2001): Abschied vom Absoluten. Gespräche zum Konstruktivismus. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme, S. 117 f.)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das ist eine Sichtweise, die unter Philosophen und Wissenschaftlern immer weiter um sich greift. Es geht sogar noch radikaler. Der Philosoph Josef Mitterer will Unterscheidungen wie Erkennender-Erkanntes oder Subjekt-Objekt völlig streichen - und hat dafür überzeugende Gründe: Solche Unterscheidungen führen in &lt;strong&gt;Widersprüche&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, dann nehmen wir das mal ernst: Wenn Innen und Außen in wechselseitiger Abhängigkeit (man nennt das auch: &lt;strong&gt;konditionierte Koproduktion&lt;/strong&gt;) entstehen, dann heißt das: Innen erzeugt Außen und Außen erzeugt Innen. Oder: Materie erzeugt Geist und Geist erzeugt Materie.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Andere Götter&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Daraus folgt dann zwangsläufig, daß es auf beiden Seiten der Innen / Außen Unterscheidung mindestens etwas geben muß, das Geist und Materie erzeugt: Erzeugendes oder Erzeuger - eine Art kosmischer Vitalität. Genau das ist es, was gewöhnlich Gott oder &lt;strong&gt;Götter&lt;/strong&gt; genannt wird. Natürlich, es kann kein transzendenter oder jenseitiger Gott sein, der ist endgültig tot. Es wären diesseitige oder innerweltliche Götter: &lt;strong&gt;Kosmotheismus&lt;/strong&gt;, die Religion der alten Ägypter. Das sind keine Götter, an die man glauben kann, denn man erlebt sie ständig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im &quot;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/78&quot;&gt;&lt;strong&gt;Liber L vel Legis&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&quot; (Buch L oder des Gesetzes) stellen sich solche Götter vor. Es sind Götter aus dem altägyptischen Götterpantheon, also diesseitige Götter, aber in modernem Gewand. Die Welt wird nicht als statisches Sein, sondern als dynamischer Prozeß des Entstehens und Vergehens im Spiel der Götter und Menschen vorgestellt: Die Welt ist das Spiel des Gesetzes - oder der Spielregeln.&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Welt &lt;u&gt;ist&lt;/u&gt; das Gesetz: Die Spielregeln, in denen wir spielen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Die Götter und wir&quot; src=&quot;/files/mde/image/Allgemeine Themen/Darf_man_heute_noch_an_Goetter_glauben/Goetter_und_wir_Diag.jpg&quot; style=&quot;height:215px; width:498px&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Welt ist Gesetz: Mathematik ist eine Beschreibung der Sprache von Ra-Hoor-Khut. Wissenschaft ist Gottesdienst. Wir Menschen sind &#039;nur&#039; eine Erscheinungsform der Götter: durch und durch göttlich. Verrückt?  Maybe, aber nichts anderes geht mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nein, man kann nicht an Götter glauben.&lt;br /&gt;
Genausowenig wie an Kühlschränke.&lt;br /&gt;
Wir können nicht mehr anders,&lt;br /&gt;
als die Götter zu wissen!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was ändert sich dadurch?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Alles! Der Mensch als vernünftiges Tier wäre nur eine &lt;strong&gt;Ameise&lt;/strong&gt; in einem gleichgültigen Universum: sinnlos, bedeutungslos, zwecklos. No hope, no chance, no escape!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir die Götter wissen, erkennen wir, warum es Menschen gibt. Im Menschen werden die Götter sich ihrer selbst bewußt, nur im Menschen! Es kann keine von sich wissenden Götter geben ohne von sich wissende Tiere: &lt;strong&gt;Menschen&lt;/strong&gt;. Andererseits kann es keine Menschen ohne Götter geben, denn die Götter sind die Gesetze, die Menschen erst ermöglichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist Sinn und Zweck des Menschen? Die Welt, die Gesamtheit aus Göttern und Menschen, mit unserem göttlichen Willen zu gestalten - und damit uns selbst als Götter und die Götter in uns Menschen zu erschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Homo est Deus:&lt;br /&gt;
Der Mensch ist Gott!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/41&quot;&gt;Einführung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/30&quot;&gt;Gott&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/f697142fd6734e3b9356d3d8e59fac20&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Thu, 21 Jun 2007 13:36:58 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Religion und Kindesmißbrauch</title>
 <link>https://www.mde-net.de/religion-kindesmissbrauch</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Im &quot;Humanistischen&lt;a href=&quot;https://hpd-online.de/&quot;&gt; &lt;/a&gt;Pressedienst&quot; gibt es einen Artikel über &quot;Religion und Kindesmissbrauch&quot;. Ein heißes Thema. Es sagt ja wirklich einiges über die moderne Gesellschaft aus, daß Religionen Kinder schon im zartesten Alter geistig vergewaltigen dürfen - und dies der Normalzustand ist. Na ja, &lt;strong&gt;Gehirnwäsche &lt;/strong&gt;funktioniert eben nur, wenn man früh genug damit anfängt. Hier ein Auszug aus dem Artikel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Trotz all des Aufwands und der Rhetorik über den Schutz von Kindern und ihren Rechten gibt es ein erhebliches Defizit in der weltweiten Kampagne zum Schutz der Kinder: Der Einfluss der Religion und ihre fortlaufende Beteiligung an vielen Formen des Kindesmissbrauchs überall auf der Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein solcher Missbrauch beginnt mit der unfreiwilligen Beteiligung von Kindern an religiösen Praktiken vom Zeitpunkt ihrer Geburt an. Alle Religionen zielen durch Rituale, Predigten und religiöse Texte darauf ab, Kinder in die tägliche Ausübung einer Religion einzuführen. Dies ermöglicht heiligen Büchern und Schriften, wie auch jenen, die sie lehren, einen frühen Zugriff auf die sich entwickelnden Geister junger Menschen und hinterlässt bei ihnen einen unauslöschlichen Eindruck. In vielen Fällen, vor allem in der katholischen Kirche, war diese aufgezwungene und andauernde Auslieferung von Kindern an religiöse Institutionen ein Schlüsselfaktor für den körperlichen, geistigen und sexuellen Missbrauch von Kindern durch religiöse Führer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser frühe Zugriff ist so stark, dass nur wenige Menschen, wenn sie schließlich erwachsen sind, jemals die Möglichkeit bekommen, ihre Haltung zu ändern, obwohl sie Wissenschaft und rationalem Denken, oder sogar anderen religiösen Systemen, ausgesetzt sind. Religiöse Glaubensannahmen gedeihen, indem sie sich leicht beeindruckbaren Geistern aufzwingen und ihre blinde Folgsamkeit gegenüber bestimmter dogmatischer Praktiken erreichen. In gewisser Hinsicht bildet dies die Grundlage für ständigen psychologischen Missbrauch junger Kinder, indem es Erwachsenen die Verwendung der Religion als Vorwand für diverse andere Formen des Missbrauchs ermöglicht, zum Beispiel, indem man sie dazu zwingt, im Namen von Religion und Volkszugehörigkeit in Kriegen zu kämpfen. Im Verlaufe des Jahres 2004 haben weltweit etwa 300 000 Kinder in nationalen Armeen als Soldaten gedient.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die aufgezwungene Einimpfung von Religion und die resultierenden Kindesmissbräuche im Namen der Religion betrifft, bleiben die UN und alle ihrer Sonderorganisationen unerschütterlich still.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tja, die Menschenfreundlichkeit der Religionen - bei den Christen &quot;Liebe&quot; genannt - ist immer wieder erstaunlich. Aber wenn man bedenkt, daß die Ketzerverbrennungen im Mittelalter mit Liebe gerechtfertigt wurden, ist Liebe als Grausamkeit der religiöse Normalfall.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Sat, 16 Jun 2007 14:34:30 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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<item>
 <title>Sekten und Fundamentalismus-Check</title>
 <link>https://www.mde-net.de/sekte</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Wenn man in der bundesrepublikanischen Gesellschaft eine Gruppe Menschen ächten will gibt es ein unfehlbares Mittel: Man bezeichnet diese Gruppe als &lt;strong&gt;Sekte&lt;/strong&gt;, wahlweise: Jugend-, Psycho- oder Satanisten-Sekte. Sobald die Massenmedien diese Bezeichnung übernommen haben und veröffentlichen, ist das Spiel gelaufen. Von Stund an bekommen die Mitglieder dieser Gruppe keinen Arbeitsplatz und kein Bankkonto mehr, haben Prozesse schon vor dem ersten Prozeßtag verloren und sind Freiwild für jeden durchgedrehten Journalisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ob eine Gruppe eine Sekte ist wird entweder per &lt;strong&gt;Freistil&lt;/strong&gt; oder mit &lt;strong&gt;Checklisten&lt;/strong&gt;, sogenannten Sektenfragebögen, entschieden. Da Freistil völlig willkürlich, Fragebögen jedoch evaluierbar sind, orientieren wir uns an letzteren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Es gibt sehr viele Sektenfragebögen. Eines haben alle gemeinsam: Die &quot;&lt;strong&gt;Sekte&lt;/strong&gt;&quot;&lt;strong&gt; sind immer die Anderen&lt;/strong&gt;, deshalb basieren alle diese Fragebögen auf der Weltanschauung des Herstellers des Fragebogens. Was durch diese Fragebögen herausgefunden wird, ist: Stimmt der Glaube der &quot;Sekte&quot; mit dem Glauben der Hersteller des Fragebogens überein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Alle Fragebögen dieser Art sind selbst &lt;strong&gt;weltanschaulich infiziert&lt;/strong&gt;, denn die Kriterien basieren auf der Weltanschauung der Verfasser. So wird z.B. oft behauptet, daß es für die Gefährlichkeit einer Gruppe spricht, wenn sie das wissenschaftliche Weltbild zugunsten höherer Erkenntnisse ablehnt - aber das trifft auf jede Religion zu und beweist Gefährlichkeit nur aus der Sicht eines seinerseits gefährlichen Wissenschaftsfundamentalismus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die folgende Checkliste geht anders vor. Sie bietet anhand von &lt;strong&gt;Kriterien&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Symptomen&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Indizien&lt;/strong&gt; erste Hilfe für die Beurteilung einer Weltanschauung (Religion, Sekte, soziale Bewegung, etc.) am Maßstab des &lt;strong&gt;Fundamentalismus&lt;/strong&gt; - und legt die leitenden &lt;strong&gt;Prämissen &lt;/strong&gt;offen.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jeder Fundamentalismus ist abzulehnen,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;weil er die Selbstbestimmung der Menschen be- oder sogar verhindert.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Prämissen&lt;/strong&gt; dieser Checkliste sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Wahrheitsprämisse&lt;/strong&gt;: Es gibt für Menschen keine absolute Wahrheit. (Absolute Wahrheiten sind alle  Behauptungen, welche die Möglichkeit eines Irrtums ausschließen.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Irrtumsprämisse&lt;/strong&gt;: Jeder Mensch ist fehlbar, jeder Mensch kann irren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Kritikprämisse&lt;/strong&gt;: Jede Behauptung ist kritisierbar und darf kritisiert werden. (Kritisches Denken, Argumentieren und Experimentieren kann Fehler der eigenen Überzeugungen aufdecken.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Freiheitsprämisse&lt;/strong&gt;: Niemand hat das Recht, die Denk-, Rede- und Handlungsfreiheit eines Menschen gewaltsam einzuschränken oder zu behindern. (Daraus folgt, daß niemand das Recht hat, einem anderen Menschen eine Weltanschauung vorzuschreiben.)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Davon ausgehend ist eine &lt;strong&gt;Weltanschauung fundamentalistisch&lt;/strong&gt;, wenn eines der folgenden vier &lt;strong&gt;Kriterien&lt;/strong&gt; zutrifft:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Wahrheit&lt;/strong&gt;: Es wird behauptet, im Besitz einer absoluten Wahrheit zu sein. Auch die Behauptung, es gibt keine Wahrheit, ist eine - wenngleich selbstwidersprüchliche - absolute Wahrheit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Glaube&lt;/strong&gt;: Es wird verlangt, daß an den Wahrheitsanspruch und die Wahrheit bestimmter Behauptungen oder einen &quot;unfehlbaren&quot; bzw. &quot;erleuchteten Führer&quot; geglaubt wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Kritik&lt;/strong&gt;: Kritische Diskussionen des Wahrheitsanspruchs oder des Wahrheitsinhalts der &quot;offiziellen Lehre&quot; oder bestimmter Behauptungen werden behindert, abgelehnt oder sanktioniert. Das betrifft sowohl argumentative Kritik, wie auch künstlerische Infragegestellung, Satire und Witze.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Gewalt&lt;/strong&gt;: Es wird Gewalt gegen Andersdenkende gefordert, befürwortet oder geduldet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Weltanschauungen, Gruppen oder Behauptungen, auf die auch nur &lt;strong&gt;ein einziger&lt;/strong&gt; dieser Punkte zutrifft, sind fundamentalistisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die o.g. Kriterien, insbesondere in der Anwerbungsphase, nicht immer klar erkennbar sind, kann man sich an folgenden &lt;strong&gt;Symptomen&lt;/strong&gt; orientieren:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Einfachheit&lt;/strong&gt;: Die Weltanschauung ist verblüffend einfach und löst alle Probleme. Beispiele: Glaube nur an Gott und Du bist gerettet. Lebe einfach im Hier und Jetzt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Guruismus&lt;/strong&gt;: Die Weltanschauung hat einen Meister, Führer, Vater, Guru oder Vordenker, der allein im Besitz der ganzen Wahrheit ist oder entsprechend verehrt wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Katastrophe&lt;/strong&gt;: Es wird behauptet, die Welt treibe auf eine Katastrophe zu und nur diese Weltanschauung ist die Rettung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Emotionalismus&lt;/strong&gt;: Kritisch-rationales Fragen oder Denken wird als &quot;Verkopfung&quot;, negativ, satanisch, unerleuchtet etc. abgelehnt, die Wahrheit müsse &quot;mit dem Herzen&quot; oder &quot;intuitiv&quot; erfaßt werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Feinde&lt;/strong&gt;: Andere Weltanschauungen werden als satanisch verteufelt, ihre Anhänger als &quot;Ungläubige&quot; angefeindet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Rettung&lt;/strong&gt;: Es wird behauptet, daß es Rettung, das Heil oder Erlösung nur in dieser Weltanschauung, Kirche oder Religion gäbe. (Das ist abzugrenzen von erfolgreichen Methoden die jeder, mit der entsprechenden Ausbildung, anwenden kann.)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Keines der folgenden &lt;strong&gt;Indizien&lt;/strong&gt; kann für sich allein Fundamentalismus beweisen, aber je mehr davon auf eine Gruppe zutreffen, desto stärker der Verdacht:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
		Kritik und Ablehnung durch Außenstehende werden als Beweis dafür angeführt, daß die Weltanschauung wahr ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Es wird verlangt, aus welchen Gründen auch immer, daß alle bestehenden Beziehungen (Verwandtschaft, Wohngemeinschaft, Freundschaften) abgebrochen werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die Gruppe grenzt sich von der übrigen Welt ab, z.B. durch
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
				Kleidung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				Ernährungsvorschriften&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				eine eigene Gruppensprache oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				Reglementierung von zwischenmenschlichen Beziehungen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die Gruppe verlangt die strikte Befolgung von Verhaltens-Regeln, die nicht diskutiert oder nicht geändert werden dürfen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Es erfolgt eine Überwachung durch einen Vertreter der Gruppe, z.B. durch ständige Anwesenheit oder Begleitung.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Wenn die hier vorgelegten Prämissen, Kriterien, Symptome und Indizien für Dich plausibel sind, kannst Du danach selbst entscheiden, ob oder inwieweit eine Gruppe, Kirche oder sonstige Organisation fundamentalistisch ist.&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/41&quot;&gt;Einführung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/33&quot;&gt;Fundamentalismus&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/32&quot;&gt;Sekten&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/141177213fc7409aacb902e401036d00&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 11 Jun 2007 21:08:40 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Tue was du willst!</title>
 <link>https://www.mde-net.de/tu-was-du-willst</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Auf der Homepage der &lt;a href=&quot;http://www.giordano-bruno-stiftung.de/&quot;&gt;&lt;em&gt;Giordano Bruno Stiftung&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; (&lt;em&gt;Stiftung zur Förderung des evolutionären Humanismus)&lt;/em&gt; ist zu lesen: &quot;Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit: Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Legenden geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen für unsere Spezies haben. &lt;em&gt;Wir verhalten uns wie Fünfjährige, denen die Verantwortung über einen Jumbojet übertragen wurde.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwie scheint den Jungs entgangen zu sein, daß auch die &lt;strong&gt;Vernunft &lt;/strong&gt;sich mittlerweile als Legende erwiesen hat. Gott ist tot. Aber die Vernunft hat sich als unvernünftig herausgestellt und ist - zusammen mit Wissenschafts- und Fortschrittsglaube - genauso tot wie alle anderen Götter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders gesagt: Der Glaube an die Vernunft beruht genauso auf der &lt;strong&gt;Objektivitätshypothese &lt;/strong&gt;(es gibt objektive Wahrheit) wie der Glaube an Gott und ist genauso naivster Kinderglauben. Wir beschreiben uns und die Welt und beschreiben Beschreibungen. Egal wie oder wieviel wir beschreiben, zu einer unbeschriebenen objektiven Realität, wenn es diese denn geben sollte, können wir nicht vorstoßen - weil wir immer nur Beschreibungen finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn das so ist, dann sind die Beschreibungen der Religion genauso wie die Beschreibungen der Vernunft - eben: Beschreibungen, weiter nichts. Man kann, muß aber nicht (wer wollte denn das Müssen vorgeben?) Beschreibungen nach Brauchbarkeit für Zwecke, als Werkzeuge, sortieren. Dann sind vernünftige Beschreibungen zum Autofahren besser geeignet als religiöse Beschreibungen. Aber religiöse Beschreibungen sind eben für viele Menschen ein besseres Werkzeug um Seelenruhe zu finden. Mit welchem Recht, will man ihnen das bestreiten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Religiöser Fundamentalismus ist zum Kotzen. Der Fundamentalismus der Vernunft ist genauso zum Kotzen. Keine Gewalt, darauf können wir uns vielleicht im Eigeninteresse einigen, und ansonsten: &lt;strong&gt;Tue was du willst.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie nennt man das doch gleich? Richtig: &lt;strong&gt;Thelema!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/15&quot;&gt;Gesellschaft&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Tue, 29 May 2007 12:34:17 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Erbärmlich</title>
 <link>https://www.mde-net.de/erbaermlich</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;In der FAZ steht heute ein Beitrag von Kardinal Schönborn: &quot;Gnade! Vergebung! Verzeihen!&quot; Wir lesen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;&lt;span class=&quot;dunkelgrau fs-12 lh-16&quot;&gt;Echte Schuldeinsicht wird erst im Raum der Gnade möglich. In einer gnadenlosen Welt ist das Eingestehen von Schuld unmöglich, ja tödlich. Schuld einzusehen ohne die Perspektive der Gnade ist nicht lebbar. Es führt zur Verzweiflung und zum Selbstmord - wie bei Lady Macbeth. Die Gnade ist umsonst, aber nicht billig. Sie ist ein reines Geschenk, aber erfordert ein bereites Herz.&lt;/span&gt;&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Toll! Schuld darf man nur einsehen, wenn Gnade in Aussicht steht. Tja, das sollte man dann mal dem Bankräuber sagen der vor Gericht steht: &quot;Sieh Deine Schuld nur ein, wenn der Richter Dir Gnade in Aussicht stellt - und dann biete ihm als Gegenleistung ein reines Herz.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerechtigkeit? Nö, Gnade - ansonsten kann ich meine Schuld nicht einsehen, geschweige denn gestehen. Das ist die erbärmliche Moral der Christen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tschuldigung, ich muß kotzen gehen ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
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 <pubDate>Sat, 19 May 2007 18:03:02 +0000</pubDate>
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