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 <title>Michael D. Eschner - Zukunft</title>
 <link>https://www.mde-net.de/taxonomy/term/28</link>
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 <title>Die Utopie der offenen Zukunft</title>
 <link>https://www.mde-net.de/zukunft</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Das ideal der geschlossenen Zukunft, also eines &lt;strong&gt;Endzustandes der Geschichte mit der idealen Gesellschaft&lt;/strong&gt;, ist nach Walter Benjamin die inhaltliche Bestimmung des Utopischen als schon immanente und in seiner historischen Form gewußte Struktur:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
	&quot;Die Elemente des Endzustandes ... sind als gefährdetste, verrufenste und verlachte Schöpfungen und Gedanken tief in jeder Gegenwart eingebettet. Den immanenten Zustand der Vollkommenheit rein zum absoluten zu gestalten, ihn sichtbar und herrschend in der Gegenwart zu machen, ist die geschichtliche Aufgabe.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Vom &quot;zurück zur Natur&quot; über den Marxismus und die Religionen bis zum Nationalsozialismus beschreibt dieses Zitat die dahinterstehende fundamentalistische Ideologie: Der ideale Endzustand ist bekannt, wir müssen ihn nur noch verwirkichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem &lt;strong&gt;Scheitern aller Utopien&lt;/strong&gt; - und dies ist die historische Lehre des 20. Jahrhunderts - hätte man es besser wissen können, könnte jeder es besser wissen. Das Problem ist nicht nur, daß all diese schönen Zukünfte in Massenmord und Diktatur endeten, das könnte vielleicht Zufall sein. Das Problem ist, daß die behauptete Kenntnis des letztgültigen Glückszustandes für alle Menschen immer eine innere Tendenz dazu hat, diesen Zustand den Menschen aufzuzwingen - es dient ja nur ihrem wahren Glück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Von diesen Problemen ganz abgesehen kann man das Wissen um den endgültigen Glückszustand für alle Menschen nur dann haben, wenn man die &lt;strong&gt;Wahrheit&lt;/strong&gt; über Gott, die Welt, die Geschichte und die Menschen kennt. Aber wir wissen (!) heute, daß alles Wissen historisch und kulturell bedingt ist. Jede historische Epoche und jede Kultur hat andere Ideale und Werte und deshalb andere Vorstellungen vom Glück der Menschheit und vom Ende der Geschichte. Abgesehen davon ist die Wahrheit selbst nur noch ein Fragezeichen, auf welches niemand eine Antwort weiß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die Alternative ist jedoch auch nicht das &lt;strong&gt;Festhalten am Gegebenen&lt;/strong&gt;, denn daß wir auf dem falschen Weg sind und dies durch ökologische Ausdrücke formuliert werden kann - von politischen und wirtschaftlichen Problemen ganz zu schweigen - ist heute nur noch schwerlich zu bestreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wenn aber eine inhaltlich festgelegte Utopie unhaltbar geworden ist, weil es sowohl philosophisch als auch historisch unhaltbar geworden ist, zu behaupten, daß wir wissen könnten, wie eine bessere Welt in Wahrheit aussähe. Wenn außerdem das Festhalten am Gegebenen auch unhaltbar geworden ist, weil das &quot;weiter so&quot; in den globalen Kollaps führt, was haben wir dann noch für &lt;strong&gt;Alternativen&lt;/strong&gt;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wenn &quot;weiter so&quot; nicht geht, muß eine Utopie her, wenn eine inhaltlich festgelegte Utopie nicht geht, muß eine inhaltlich unbestimmte Utopie her. Eine inhaltlich unbestimmte Utopie ist eine Utopie der offenen Zukunft. Aber besagt ein solches Etikett denn mehr, als daß die Zukunft offen sein soll? Wo bleibt das utopische Element?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Zum einen enthält die Vorstellung einer offenen Zukunft schon an sich ein utopisches Element, denn &quot;offene Zukunft&quot; beinhaltet, daß wir eine prinzipielle Offenheit zu immer neuen Lebensentwürfen zu jedem historischen Zeitpunkt anstreben. Das Gegenteil wäre eine Utopie einer geschlossenen oder beendeten Zukunft: Alles bleibt wie es ist!&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die offene Zukunft,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;also die prinzipielle Offenheit zu immer neuen Lebensentwürfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;zu jedem historischen Zeitpunkt,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;ist eine Zukunft, für die wir uns entscheiden müssen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;und die wir anstreben müssen,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;wenn wir sie wollen,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;deshalb&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;und weil sie nicht Gegenwart ist,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;ist die offene Zukunft eine Utopie.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Versuchen wir den Entwurf einer offenen Zukunft noch etwas näher zu bestimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wissen und Wirklichkeit sind durch den handelnden Menschen miteinander verbunden: Durch sein Handeln und die daraus resultierenden Wirkungen erwirbt er pragmatisches Wissen, d.h. Wissen als &lt;strong&gt;Werkzeug&lt;/strong&gt;. Diese Verbindung von Handeln, Wissen und Werkzeug ist nur durch eine Lebensform möglich, die in ihren Lebensentwürfen auf eine offene Zukunft zielt, da es erst für künftige Handlungen möglich ist, sich an Wissen zu orientieren, welches durch gegenwärtiges Handeln erzielt wird. Jeder Wissenszuwachs zeigt uns neue mögliche Handlungen und neue beobachtbare Konsequenzen. Dadurch wird einerseits ein Teil des bisherigen Handelns als falsch erkannt, andererseits werden neue Handlungsentwürfe, d.h. neue Bestimmungen der Zukunft, möglich. Wir lernen an der Erfahrung für zukünftig mögliche Lebensformen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die uns bekannte Welt ist durch bewußt kontrollierte Handlungen in Richtung auf eine gewollte Zukunft veränderbar. Nicht immer, aber oft genug. Das ist eine für jeden Menschen täglich erfahrbare Tatsache, die vielleicht deshalb oft vernachlässigt wird, weil sie so selbstverständlich ist. Durch jeden bewußt gesetzen und verwirklichten Zweck verändern wir die Welt. Daraus folgt, daß wir unsere Wirklichkeit in wesentlichen Bereichen gemeinsam erzeugen. &lt;strong&gt;Kultur&lt;/strong&gt;, die für Menschen als Menschen wesentliche Wirklichkeit, ist etwas, was Menschen allererst herstellen müssen und tatsächlich herstellten - und wenn wir sie herstellen, sind wir dafür verantwortlich. Die Verantwortung liegt in der Wahl eines Zukunftsentwurfs aus mehreren Alternativen und darin, was wir tun, um diese Zukunft zu realisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ein so gewählter Entwurf wird weder vollkommen bestimmt noch vollkommen unbestimmt sein. Einerseits wissen wir nicht genug, andererseits aber doch einiges. Einen solchen Entwurf eines künftigen Seins nennen wir &lt;strong&gt;unterbestimmt&lt;/strong&gt;. Das ist es, was mit offener Zukunft gemeint ist:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Eine Zukunft, die in wesentlichen Aspekten festgelegt und&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;in wesentlichen Aspekten nicht festgelegt ist -&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;aber keinen Aspekt festlegt,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;der ihre weitere Offenheit einschränken würde.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welche Bedingungen sind Voraussetzung einer Utopie der offenen Zukunft?&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Offenheit&lt;/strong&gt;: Entwürfe müssen kontrolliert so gewählt werden, daß auch in Zukunft freie Entscheidungen über künftige Handlungen möglich sind.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Erkennen&lt;/strong&gt;: Bedingung 1. ist nur zu erfüllen, wenn es dem Menschen gelingt zu erkennen, unter welchen Bedingungen er so handelt, daß er möglicherweise Bedingung 1. erfüllen könnte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Vorhersage&lt;/strong&gt;: Bedingung 2. ist nur zu erfüllen, wenn es dem Menschen gelingt, in entscheidenden Fragen Wissen (Wirklichkeit) von Meinung (Unwirklichkeit) zu unterscheiden. Das ist immer dann möglich, wenn er Erfahrungen macht, die ihm ausreichend genaue Vorhersagen über Handlungsfolgen erlauben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Verständigung&lt;/strong&gt;: Bedingung 3. ist, weil es hier wesentlich um psychologisches und soziales Wissen geht, nur zu erfüllen, wenn Menschen verständigungsorientiert und gemeinsam handeln, forschen und erschaffen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Die Utopie einer offenen Zukunft ist also nur realisierbar durch Erwerb von Wissen, welches ausreichend genaue Vorhersagen über die &lt;strong&gt;Konsequenzen&lt;/strong&gt; von Handlungen macht oder solche abzuleiten erlaubt - und dieses Wissen können wir nur durch gemeinsames verständigungsorientiertes Handeln erwerben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Das sich daraus ergebende Programm ist:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bewahrung der Freiheit.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Intensivierung verständigungsorientierten Handelns.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsames Erschaffen der Zukunft.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/33&quot;&gt;Fundamentalismus&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/28&quot;&gt;Zukunft&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/40ec581ed76948d483a6523acc3caa81&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Sun, 03 Jun 2007 23:45:04 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Den Mythos der Zukunft dichten ...</title>
 <link>https://www.mde-net.de/mythos-zukunft</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;&quot;... den Mythos der Zukunft dichten&quot;, ein Wort von &lt;strong&gt;Friedrich Nietzsche&lt;/strong&gt;, welches die Leitidee dieses Essays ist. Was kann es bedeuten: &quot;... den Mythos der Zukunft dichten&quot;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine erste Annäherung mag ein Zitat aus dem Nietzsche-Buch des Theologen Georg Picht bringen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
	&quot;Seit Nietzsche ist jedes Denken reaktionär, das nicht das gesamte Leben dessen, der denkt, als ein Experiment des Erkennenden, als ein sich entwerfen in die zukünftigen Möglichkeiten der menschlichen Geschichte, zu vollbringen wagt.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Picht sagt also, daß der Mensch mit sich selbst experimentieren muß. Genauer: Jeder Mensch soll für sich die zukünftigen Möglichkeiten der menschlichen Geschichte entwerfen. Aber nicht nur das: Er soll sein gesamtes Leben im Vollbringen dieser Entwürfe verwirklichen, sich selbst als zukünftige Geschichte erschaffen. Und weiter: Jeder, der nicht so denkt ist &quot;reaktionär&quot; - ein starkes Wort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Nietzsche hat es kürzer formuliert:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;... es ist die Zukunft, die unserem Heute die Regel gibt.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie kann die Zukunft dem Heute die Regel geben? Also die Gegenwart bestimmen? Nietzsche sagt: &quot;... es ist die Zukunft, die unserem Heute die Regel gibt.&quot; Die Zukunft schreibt uns also vor, wie wir heute handeln. Stellt das nicht alles auf den Kopf, was wir von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wissen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	In Anlehnung an Kant können wir dieses Nietzsche-Zitat wie folgt umformulieren:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Bedingung der Möglichkeit gegenwärtigen Handelns&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;ist die Zukunft.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit wird die ganze Ungeheuerlichkeit dieser Behauptung noch deutlicher: Die Bedingung der Möglichkeit des gegenwärtigen Handelns ist die Zukunft, denn die Zukunft erst gibt uns die Regeln, nach denen wir heute handeln können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Aber die Zukunft gibt es noch nicht. Also kann sie unserem gegenwärtigen Handeln keine Regeln geben. Wie können wir dann jemals im Hier und Jetzt handeln? Wenden wir uns an den Logiker, an Charles Sanders Peirce, er äußert sich eindeutig:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
	&quot;Die Art und Weise, in der Geist auf Materie wirkt, besteht darin, daß er ihr die Übereinstimmung mit bestimmten besonderen Gesetzen auferlegt, die Zwecke genannt werden, und die Art der Reaktion besteht darin, daß die Zwecke selbst verändert und entwickelt werden, indem man sie ausführt. Die logische Analyse zeigt, daß es wesentlich für die Natur der Darstellung ist, daß sie sich selbst dadurch entwickelt, daß sie der Materie Zwecke auferlegt.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zwecke&lt;/strong&gt; (Ziele) sind in der gegenwärtigen Gegenwart angestrebte Zustände, die in einer zukünftigen Gegenwart Wirklichkeit sein sollen. Man beschließt beispielsweise heute, sein Studium in drei Jahren erfolgreich beendet zu haben. Um Zwecke zu verwirklichen, muß man heute so handeln, daß künftig der angestrebte Zustand eintreten kann. Deshalb gibt der Zweck, also der zukünftige Zustand, dem Heute die Regeln des Handelns. Diese Regeln können nur aus zukünftigen Gegenwarten gewonnen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die Zukunft, welche unserem Heute die Regel gibt, ist also ein Zweck in der gegenwärtigen Gegenwart, der auf eine künftige Gegenwart abzielt und dadurch das Handeln in der gegenwärtigen Gegenwart bestimmt. Wie kommt man nun zu einem Zweck?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Man kommt zu einem Zweck, indem man sich einen zukünftigen Zustand ausdenkt - oder, wie Nietzsche sagt, erdichtet. Die großen &lt;strong&gt;Menschheitszwecke&lt;/strong&gt; sind das, was Nietzsche die Mythen der Zukunft nennt. Ein Neues Äon, das Eschaton (die Erlösung am Ende aller Zeiten), der Kommunismus, das Jüngste Gericht, der Sinn Deines Lebens, das alles sind große Mythen der Zukunft (aber natürlich gibt es auch kleine Mythen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Nun haben einige dieser Mythen einen entscheidenden Nachteil: Sie stellen sich als das Ende aller Geschichte dar. Es sind ausgedachte &lt;strong&gt;Idealzustände&lt;/strong&gt;, nach denen keine weitere Steigerung möglich sein soll. Die Zukunft ist damit zu Ende. Ich hatte in &quot;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/58&quot;&gt;Die Utopie der offenen Zukunft&lt;/a&gt;&quot; schon festgestellt, daß solche Visionen einer geschlossenen Zukunft, d.h. eines endgültigen Glückszustandes für alle Menschen, unhaltbar sind. Vertretbar sind nur Visionen einer offenen Zukunft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die Vision einer &lt;strong&gt;offenen Zukunft&lt;/strong&gt; ist z.B. die Vision eines Neuen Äons, denn dieses begreift sich lediglich als Nachfolger eines vergangenen und als Vorgänger eines folgenden Äons. Wir könnten also daran denken, ein Neues Äon zu erschaffen. Wenn wir den Mythos eines Neuen Äons erdichten, dann ist das Neue Äon die Zukunft, die unserem Heute die Regel gibt. Das ist ungeheuer wichtig: Dann, und nur dann, wenn wir den Mythos eines Neuen Äons erdichten, kann das Neue Äon die Zukunft, die unserem Heute die Regel gibt, sein - und nur dann werden wir das Neue Äon verwirklichen können!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wie Peirce in obigem Zitat feststellt, ist es ein notwendiges Element jeder Darstellung, daß sie sich durch Zwecke entwickelt. In der Peirceschen Terminologie ist jeder Mensch eine Darstellung (Zeichen, Symbol).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Einen Menschen ganz ohne Zwecke (Absichten) gibt es nicht - um das zu verstehen, muß man kein Logiker sein - die alltägliche Beobachtung zeigt es. Wenn wir unter dem Begriff &quot;Mensch&quot; ein Lebewesen verstehen, welches sich von Tieren unterscheidet, dann kann der Unterschied nur darin liegen, daß Menschen es sind, welche der Geschichte Zwecke auferlegen, d.h. &lt;strong&gt;Menschen dichten den Mythos der Zukunft&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Diese Erkenntnis ist zugleich Hoffnung und Gefahr, denn der Mensch kann sowohl seinen Untergang als auch seinen Aufgang - oder auch beides, den Untergang um aufzugehen - erträumen und erdichten. Mit unseren &lt;strong&gt;Träumen&lt;/strong&gt; erschaffen wir im wahrsten Sinne des Wortes unsere Zukunft und mit unseren selbsterdichteten Mythen der Zukunft bestimmen wir jeweils und immer unser Hier und Jetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Der Mensch als geistiges Wesen ist unfähig, anders als mit Absichten zu handeln - mit unabsichtlichem Verhalten würde er nur &lt;strong&gt;vegetieren&lt;/strong&gt; und sich als Mensch zerstören. Der Mensch ist konstitutionell gezwungen, durch seinen Mythos der Zukunft seine Gegenwart zu bestimmen. Es ist kein Zufall, wenn der Mensch verroht und vertiert, wenn sein - auch ein Wort Nietzsches - &quot;Kinderland der Zukunft&quot; zerbricht, wenn er keine Hoffnung mehr hat. Nur im Zweck entwirft der Mensch seine eigene Möglichkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Dies ist es, was wir als allererstes und wichtigstes dem Nietzschewort entnehmen:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Der Mythos der Zukunft, der Zweck,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;ist die Bedingung der Möglichkeit menschlichen Lebens und&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;menschlichen Glücks!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;... es ist die Zukunft, die unserem Heute die Regel gibt.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Welt wird notwendig in eine neues Äon übergehen, die Geschichte zeigt das. Wie aber das Neue Äon aussehen wird und ob wir Menschen, Du und Ich, das Neue Äon verwirklichen werden, darüber entscheiden Menschen, entscheidest Du selbst - indem Du den Mythos des Neuen Äons erdichtest!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Nietzsche definierte den &quot;Willen zur Macht&quot; als den Willen zur Verwirklichung des Mythos der Zukunft. Dieser Wille ist dann nicht nur ein privater schwacher Wille, sondern er wird bestimmt durch die Zukunft, die diesem Willen die Regel gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die nächste Epoche der Menschheit ist das &lt;strong&gt;Neue Äon&lt;/strong&gt;. Unsere Aufgabe ist es, den Mythos des Neuen Äons zu erschaffen, zu erträumen, zu erdichten, zu singen, zu tanzen und zu lieben - um dann dieser Mythos zu werden. Beachten wir auch, daß ein Leben, welches die Feste der Zukunft feiert, nicht nur über die Zukunft nachdenkt, sondern notwendig schon der Vollzug dieser Zukunft ist. Mit dem Erdichten des Mythos vollziehen wir schon Mythos - und auch diesem Zusammenhang können wir unmöglich entkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Machiavelli hat diese Erkenntnis formuliert: &quot;Wer nur darauf sieht, was geschehen sollte, und nicht darauf, was wirklich geschieht, der ruiniert seine Existenz.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Menschen, die immer nur in dem leben, was sein sollte, nicht in dem, was faktisch ist, nennt man: &lt;strong&gt;Traumtänzer&lt;/strong&gt;! nennt man: Hans guck in die Luft ... und fall in die Grube. Den Mythos der Zukunft erdichten hat nichts mit Traumtanz oder Wirklichkeitsverlust zu tun - wenn man es richtig versteht. Ein Zweck ist kein Projekt, das in ferner Zukunft verwirklicht wird:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Verwirklichung eines Zwecks beginnt im Hier und Jetzt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir ein Element der Vision des Neuen Äons auswählen, wird deutlicher werden, was das heißt. Neues Äon bedeutet - zumindest bedeutete es das bisher in der gesamten Geschichte der Menschheit - unter anderem die Verwirklichung von mehr &lt;strong&gt;Freiheit&lt;/strong&gt;. Das ist kein Projekt, welches in ferner Zukunft verwirklicht wird: Die Freiheit ist ein Ideal, das hier und jetzt zusammen mit allen anderen Menschen, die den Mythos der Zukunft träumen, erkämpft werden muß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Indem wir den Mythos der Zukunft erdichten, erschaffen wir die Zukunft. Erschaffen der Zukunft ist das Hervorbringen der Zeit. Es ist das Hervorbringen der Zeit, in der wir leben, unserer Lebenszeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Indem wir den Mythos der Zukunft erschaffen, vollziehen wir Zukunft. Eine Zukunft, die nicht vollzogen wird, ist keine Zukunft, sondern ein hohles Gebilde des Wahns. Deshalb realisieren wir Freiheit hier und jetzt - während wir den Mythos des Neuen Äons erdichten!&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wenn wir den Mythos der Zukunft dichten, &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;erschaffen wir die Zukunft, &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;indem wir die Gegenwart verändern.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Woher bekommen wir nun diesen Mythos? Er kann nicht allein vom Kopf, muß viel mehr aus dem Herzen erschaffen werden. Wie kann man Regeln aus dem Herzen heraus beweisen oder ableiten? Darauf gibt Blaise Pascal eine Antwort:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
	&quot;Das Herz hat seine Ordnung, der Geist hat die seine, die auf Prinzip und Demonstration beruht. Das Herz hat eine andere. Man beweist nicht, daß man geliebt werden muß, indem man ordnungsgemäß die Ursachen der Liebe darstellt ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Diese Ordnung besteht vor allem in der Abschweifung über jeden Punkt, der zu dem Ziel Beziehung hat, um es stets zu zeigen.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun, der erste Punkt, daß man Liebe nicht durch logische Beweisverfahren plausibel macht, dürfte einsichtig sein. Aber was meint Pascal mit der &lt;strong&gt;Methode der Abschweifung&lt;/strong&gt;? Er sagt ja, daß die Herz-Ordnung vor allem in der Abschweifung besteht, in der Abschweifung über jeden Punkt, der zu dem Ziel eine Beziehung hat, um dieses Ziel stets zu zeigen. Jeder kennt zwar sicher einige Mitmenschen, deren Rede sich durch Abschweifung vom Thema kennzeichnet - aber das wird Pascal wohl kaum gemeint haben. Das Ziel wird ja nach seiner Aussage stets gezeigt. Was meint er also?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die Herz-Ordnung wird sichtbar, wenn man in jedem Punkt der Welt seinen - nicht systematisch-logisch vermittelten - unmittelbaren Bezug auf das Ziel darstellt. Man stellt also jeden Gedanken, jede Vorstellung und jedes Ereignis in seinem Bezug zum Ziel dar - und dies mag dann eben als Abschweifung erscheinen. Die paradigmatische, literarische Form solch einer Abschweifung ist der &lt;strong&gt;Aphorismus&lt;/strong&gt;: Verschiedene kurze Betrachtungen aus &quot;Einem Geiste&quot;, in Bezug auf eine einheitliche Perspektive.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wenn der Bezugspunkt das Neue Äon ist, dann könnten eine Reihe kurzer Betrachtungen der verschiedensten Phänomene in Bezug auf das Neue Äon vorgenommen werden. Der Bezugspunkt wird aber nicht in jedem Aphorismus genannt, er erscheint vielleicht in der Überschrift, so daß jeder einzelne Aphorismus wie eine Abschweifung erscheint. In der Menge dieser Abschweifungen zeigen sich Muster: Herz-Ordnungen. Diese Herz-Ordnungen sind nicht logisch-empirisch zu beweisen, sie appellieren an die Lebenserfahrung, die Intuition und das Einfühlungsvermögen des Betrachters: eben - an sein Herz!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ein Beispiel für Herz-Ordnungen sind die Mythen der Zukunft. Wie soll man solch einen Mythos logisch-empirisch beweisen? Mythen beweisen? Was man beweisen kann, das ist kein Mythos mehr. &lt;strong&gt;Herz-Ordnungen&lt;/strong&gt; sind Lebensformen, die nicht wissenschaftlich sind - aber sie machen uns glücklich und geben unserem Leben Sinn!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wir haben bisher die Zukunft und die Gegenwart betrachtet und verstanden, wie diese beiden in unerwartetem Sinne untrennbar sind: In der Gegenart dichten wir den Mythos der Zukunft und diese Zukunft gibt der Gegenwart die Regeln. Was aber ist ... mit der &lt;strong&gt;Vergangenheit&lt;/strong&gt;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ich möchte dazu einen Aphorismus Nietzsches zitieren. Überschrieben mit &quot;Historia abscondita&quot;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
	&quot;Jeder große Mensch hat eine rückwirkende Kraft: alle Geschichte wird um seinetwillen wieder auf die Waage gestellt, und tausend Geheimnisse der Vergangenheit kriechen aus ihren Schlupfwinkeln - hinein in seine Sonne. Es ist gar nicht abzusehen, was Alles einmal noch Geschichte sein wird. Die Vergangenheit ist vielleicht immer noch wesentlich unentdeckt! Es bedarf noch so vieler rückwirkender Kräfte!&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wir sehen, eine weitere Ungeheuerlichkeit. Die Zukunft wirkt nicht nur auf die Gegenwart, nein, sie wirkt auch auf die Vergangenheit zurück. Nicht nur die Zukunft, nein, auch die Vergangenheit ist ein Komplex noch unentdeckter Möglichkeiten, es gibt also eine &lt;strong&gt;zukünftige Vergangenheit&lt;/strong&gt;, die von der gegenwärtigen Vergangenheit verschieden ist. Ein neuer Mythos der Zukunft kann so mächtig sein, daß in die Zukunft, die er erdichtet, die in der Vergangenheit verborgene Zukunft einströmt.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wir werden ganz neue Seiten an der Vergangenheit entdecken.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das anschaulicher zu machen, sei an &lt;strong&gt;Darwin&lt;/strong&gt; erinnert. Als Darwin seine Evolutionstheorie veröffentlichte, hatte die Menschheit schlagartig eine völlig veränderte Vergangenheit. Nicht der Schöpfer-Gott hatte den Menschen aus Lehm geformt, sondern das Konzert von Mutation und Selektion hat den Menschen hervorgebracht, schlagartig waren Affen, Fische und Würmer Verwandte des Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	In einem letzten Zitat möchte ich nun all diese Erkenntnisse zu einem &lt;strong&gt;Finale &lt;/strong&gt;zusammenführen. In dem folgenden Aphorismus hat Nietzsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem dröhnenden Akkord zusammengeschmiedet (Zeilenfall und Absätze von MDE):&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&quot;... wer die Geschichte der Menschen insgesamt als eigene Geschichte zu fühlen weiß,&lt;br /&gt;
	der empfindet in einer ungeheuren Verallgemeinerung&lt;br /&gt;
	allen jenen Gram des Kranken, der an die Gesundheit,&lt;br /&gt;
	des Greises, der an den Jugendtraum denkt,&lt;br /&gt;
	des Liebenden, der der Geliebten beraubt wird,&lt;br /&gt;
	des Märtyrers, dem sein Ideal zugrunde geht,&lt;br /&gt;
	des Helden am Abend der Schlacht,&lt;br /&gt;
	welche Nichts entschieden hat und doch ihm Wunden und den Verlust des Freundes brachte -:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;aber diese ungeheure Summe von Gram aller Art tragen,&lt;br /&gt;
	ertragen können und nun doch noch der Held sein,&lt;br /&gt;
	der beim Anbruch eines zweiten Schlachttages die Morgenröthe und sein Glück begrüßt,&lt;br /&gt;
	als der Mensch eines Horizontes von Jahrtausenden&lt;br /&gt;
	vor sich und hinter sich,&lt;br /&gt;
	als der Erbe aller Vornehmheit alles vergangenen Geistes&lt;br /&gt;
	und der verpflichtete Erbe,&lt;br /&gt;
	als der adeligste aller alten Edlen und zugleich der Erstling eines neuen Adels,&lt;br /&gt;
	dessen Gleichen noch keine Zeit sah und träumte:&lt;br /&gt;
	dies alles auf seine Seele nehmen,&lt;br /&gt;
	Ältestes, Neuestes, Verluste, Hoffnungen, Eroberungen, Siege der Menschheit:&lt;br /&gt;
	dies alles endlich in Einer Seele haben und in ein Gefühl zusammendrängen: -&lt;br /&gt;
	diess müßte doch ein Glück ergeben,&lt;br /&gt;
	das bisher der Mensch noch nicht kannte, -&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;eines Gottes Glück voller Macht und Liebe, voller Thränen und voll Lachens,&lt;br /&gt;
	ein Glück, welches, wie die Sonne am Abend,&lt;br /&gt;
	fortwährend von seinem unerschöpflichen Reichthume wegschenkt&lt;br /&gt;
	und hinaus ins Meer schüttet und, wie sie, sich erst dann am reichsten fühlt,&lt;br /&gt;
	wenn auch der ärmste Fischer noch mit goldenem Ruder rudert!&lt;br /&gt;
	Dieses göttliche Gefühl hieße dann - Menschlichkeit!&quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/28&quot;&gt;Zukunft&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/f07a6b455bc8474fac446cbe5f354985&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Sun, 03 Jun 2007 19:22:33 +0000</pubDate>
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