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 <title>Michael D. Eschner - Spiel</title>
 <link>https://www.mde-net.de/taxonomy/term/25</link>
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 <language>de</language>
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 <title>Spiel</title>
 <link>https://www.mde-net.de/thelema-spiel</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;h2 align=&quot;center&quot;&gt;
	&lt;strong&gt;Hier gibt es Texte über das Spiel und die Kunst des Spielens&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;/node/26&quot;&gt;Was ist ein Spiel?&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Einige Charakterisierungen aus verschiedenen Quellen (Gadamer, Fink, Derrida) vermischt mit eigenen Überlegungen.&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;/node/34&quot;&gt;Werkzeug, Waffe, Spielzeug&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Ein Vergleich, der einige Charakteristika des Spiels beleuchtet. Durchdacht könnte es die Welt in einem anderen Licht erscheinen lassen: Spielzeuge machen die Welt besser :-)&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;a href=&quot;/node/29&quot;&gt;&lt;strong&gt;Das Leben spielen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;: Hier wird es ernst. Vorschläge und Ideen wie das Leben gespielt werden kann. Teilweise etwas anspruchsvoll, sollte aber noch ohne Fachkenntnisse verständlich sein.&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;a href=&quot;/node/11&quot;&gt;&lt;strong&gt;Das Theorie-Kunst-Spiel&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;: Theorien mit wissenschaftlichem Anschein als Spiel oder Kunst. Eher waghalsige Überlegungen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Fri, 08 Jun 2007 15:01:57 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Thelema-Society Sommerfest 2007</title>
 <link>https://www.mde-net.de/sommerfest-2007</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Vom 16. - 19. August findet in Bergen/Dumme das diesjährige &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/109&quot;&gt;Sommerfest der Thelema-Society&lt;/a&gt; statt. Ich versüße mir schon seit einigen Jahren den August durch die Teilnahme an diesem Fest oder vielleicht besser Festival.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es fanden in den vergangenen Jahren sehr viele interessante Veranstaltungen statt, von Vorträgen über Musik bis zu Handwerk und Kunst, Trommeln, Tanzen und abends bis tief in die Nacht ellenlange Gespräche mit Menschen, die man nirgendwoanders trifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde auch in diesem Jahr wieder aktiv teilnehmen und einen verwegenen Vortrag beisteuern:&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; border=&quot;1&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;border-color: rgb(255, 182, 67);&quot; width=&quot;80%&quot;&gt;&lt;tbody style=&quot;border-top: 0pt none;&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td bgcolor=&quot;#fff8ed&quot; style=&quot;padding: 10px;&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/108&quot;&gt;&lt;strong&gt;Thelema ohne Alternative&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;Vortrag von MDE mit anschließender Diskussion&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Jeder Mensch steht jederzeit in der Entscheidung: Leben oder Tod. Wer sich für Tod entscheidet, hat Alternativen: Selbstmord, Vegetieren oder als Zombie herumschlurfen. Wer sich für Leben entscheidet, hat keine Alternative zu Thelema. Es reicht nicht, sich Thelemit zu nennen, sondern man muß als Thelemit denken und handeln.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Das ist keine Wahrheit, sondern ein hypothetischer Imperativ: Wenn Du leben willst, mußt Du thelemisch denken und handeln.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Ich werde diese Behauptung mit den Mitteln argumentativer Vernunft beweisen.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;
						Michael D. Eschner&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	 &lt;/div&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;BTW, jeder Besucher kann eigene Veranstaltungen anbieten. Einfach vorher den Veranstaltern eine &lt;a href=&quot;mailto:feste@thelema-society.de &amp;lt;feste@thelema-society.de&amp;gt;&quot;&gt;Email&lt;/a&gt; schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;See you&lt;/strong&gt; - beim &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/109&quot;&gt;Sommerfest 2007&lt;/a&gt; der Thelema-Society :-)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/44&quot;&gt;Allgemeines&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/45&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 09 Jul 2007 18:52:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>MDEs-Tanzfiguren</title>
 <link>https://www.mde-net.de/tanzfiguren</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Well, never mind: we are ugly, but we have the music.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	(Leonard Cohen)&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img align=&quot;middle&quot; alt=&quot;Tango tanzen ...&quot; height=&quot;202&quot; src=&quot;/files/mde/image/Lebens_Wissen/Tanzfiguren/Tango.jpg&quot; width=&quot;137&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Vernünftig unvernünftig&lt;/strong&gt;: Traue Deinen Impulsen, achte Deine Intuition, höre auf Deinen Körper, lerne Dich zu befreien, lebe und steigere Deine Sinnlichkeit. Erinnere die Kinderformeln der vernünftigen Unvernunft: Na und? Warum nicht?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Unvernünftig vernünftig&lt;/strong&gt;: Traue nicht dem, was Du hörst; traue keiner Tradition, nur weil sie über Generationen hinweg überliefert wurde; traue keinem Gerücht; traue nicht den Vielen; traue keinen Mutmassungen; traue keiner Autorität.&lt;br /&gt;
		Traue nur dem, was Du selbst geprüft hast. Traue nur dem, was für Dich funktioniert. Verlasse Dich nur auf Deine Wahrnehmung und Deine Vernunft - akzeptiere die Ergebnisse und lebe entsprechend.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Verführerisch elitär&lt;/strong&gt;: Kultiviere Deinen Widerwillen gegen das Leichengift der Normalität, gegen die harten Köpfe des Fundamentalismus und gegen die Panzerherzen der Sachzwänge. Vor allem gegen jene Engstirnigkeit, die sich selbst so haben und in ihrem wunschlosen Unglück verharren will.&lt;br /&gt;
		Dein Sinn für Schönheit wird dann von Dir verlangen, daß Du diese Häßlichkeit beseitigst - aber Kämpfe nicht auf ihre Art, denn sonst wirst Du wie sie: Verführe ...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ironische Revolution&lt;/strong&gt;: Der Heilige Unernst ist eines der sichersten Anzeichen der wichtigen Wahrheiten. Eine Portion Ironie und liebevolle Satire sind für jeden Menschen und jede Gemeinschaft, die lebendig sich entwickeln wollen, notwendig.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Subversive Wahrheit&lt;/strong&gt;: Frage unschuldig nach Beweisen, Quellen und Zeugnissen von Behauptungen. Du möchtest ja alles gern glauben, aber Du möchtest wenigstens verstehen, was Du glauben sollst. Frage immer weiter, es gibt kein Ende der Fragen - und daran scheitert jede Wahrheit. Andererseits, lernst du dadurch vielleicht einige nützliche Handlungsweisen ...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Jenseits von Gut und Böse&lt;/strong&gt;: Menschen legen bei der Beurteilung anderer ihre eigenen Maßstäbe an, was sonst? Sie sprechen von sich selbst, wenn sie über andere urteilen - auch wenn sie sich dabei in das Deckmäntelchen der Moral hüllen. Was mich an anderen stört, das bin ich selbst. Was mir an anderen gefällt, das bin ich selbst.&lt;br /&gt;
		Das Böse ist das Mechanische und Unfreie im Denken, Reden und Handeln. Prüfe jedes &quot;Du sollst&quot; sehr genau, denn sonst endet es, wenn es darauf ankommt, im &quot;ich kann nicht&quot;. Finde heraus was Du kannst - und tue es. Tanze, so gut Du kannst. Wenn du mehr wissen willst: &quot;An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.&quot; (Jesus)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Trommelfell Tango&lt;/strong&gt;: Sei laut! Andere können Dich nur dann hören, wenn &lt;u&gt;Du&lt;/u&gt; Dich hören kannst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Staatenlos&lt;/strong&gt;: Der reale Staat braucht schlafende und blinde Bürger. Wie ist eine Gemeinschaft hellwacher und scharfäugiger Individualitäten möglich?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Wirklich werden&lt;/strong&gt;: Dein Ich steht vor der ungeheuren Zumutung, zu erfahren, daß es auch das ist, was es absolut nicht zu sein glaubt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Erzwungener Ungehorsam&lt;/strong&gt;: Es gehört zum Wesen der Freiheit, daß sie nicht erzwungen werden kann.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ideologische Rafinesse&lt;/strong&gt;: Nur wenn man jeden Standpunkt, auch den eigenen, vertreten kann, entgeht man der Gefahr, von einem Standpunkt eingefangen zu werden. Man nennt das reflexive Ideologie oder  - Rafinesse.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Göttertanz&lt;/strong&gt;: Die einzige Entscheidung, in der jeder Mensch absolut frei ist: Willentlich-vernünftig (bewußt) leben oder unbewußt vegetieren. Wenn Dein Leben ein Kontinuum des Willens ist, eine ununterbrochene vibrierende Präsenz, ist es ein ewiger Tanz mit den Göttern.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Gewolltes Nicht-Sein&lt;/strong&gt;: Der Tanz ums goldene Kalb der Identität ist das letzte Bollwerk des S(t)eins. Männliche Identität, weibliche Identität, berufliche Identität, nationale Identität - einschränkende Verhaltensmuster, die Werden und Wollen ausschließen.&lt;br /&gt;
		Du kannst nur werden, wenn Du nicht bist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Extremismus&lt;/strong&gt;: Schönheit ist eine Harmonie aus Extremen, Intensität der Empfindungen, keine spannungslose Mitte. Leben ist mehr als die Vertagung des Selbstmordes.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wer einen tanzenden Stern gebären will, muß noch Chaos in sich haben. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	(Nietzsche)&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Cunnilingus&lt;/strong&gt;: Erst die Fähigkeit Nein sagen zu können, gibt dem Ja Wert. Wenn Du in der Gefahr bist, Ja zu sagen, obwohl Du eigentlich lieber Nein sagen würdest, strecke dem anderen die Zunge heraus.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Unverschämte Selbstliebe&lt;/strong&gt;: &quot;Glücklich sein heißt, ohne Schrecken seiner selbst innewerden können&quot; (Walter Benjamin). Entgegen einer allgemeinen Meinung ist eine gesunde Selbstliebe (Narzißmus, Egoismus) gut, denn sie ist die Voraussetzung zum Glück. Aber glücklich sein ist heute die letzte echte Unverschämtheit. Du kannst deshalb nur glücklich werden, wenn Du frech wirst!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Asketischer Genuß&lt;/strong&gt;: Askese ist Selbsthilfe: Nicht auf andere oder anderes angewiesen sein. Durch Distanzierung und Ironisierung von Bedürfnissen, für deren Befriedigung Du mit Deiner Freiheit, z.B. durch Arbeit, zahlen müßtest, wirst Du Asket. Arbeit macht frei? Hm, dieser Satz stand über dem Eingangstor des Konzentrationslagers Auschwitz.&lt;br /&gt;
		Wohlstand, Erfolg und Glück sind die besten erstrebenswerten Werte - wenn Du dadurch Deine Freihei nicht einbüßt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Natürliche Winde&lt;/strong&gt;: Menschen schämen sich gewöhnlich für die falschen Dinge, für ihre physische Natur, ihre  Nacktheit und ihren Furz - für ihre animalischen Seiten. An der Natur gibt es nichts, wofür man sich schämen müßte - eigentlich nicht einmal etwas, wofür man sich schämen könnte. Die Natur ist unschuldig.&lt;br /&gt;
		Es könnte aber durchaus erwägenswert sein, sich für eine häßliche Lebenspraxis zu schämen, z.B. für Unvernunft, Willenlosigkeit, Gefühllosigkeit, Grausamkeit, Ungerechtigkeit, Voreingenommenheit und Gleichgültigkeit.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Anti-Vegan&lt;/strong&gt;: Das Gegenteil von Liebe ist nicht Haß, sondern Gleichgültigkeit, Apathie, Interesselosigkeit. Fange damit an, nicht gleichgültig, nicht apathisch und nicht interesselos zu sein. Kümmere Dich um den Rest danach, Du hast dann bessere Voraussetzungen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Exorzismus&lt;/strong&gt;: Das Prestige des Stammes, der individuelle Status, der Ruhm des Tötens, die sozialen Triumphe, das Eigentum an Menschen und Dingen - all dies verliert seinen besessenen Glanz.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Werde, der Du bist&lt;/strong&gt;! Dann sei stolz auf Dich!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wer die Musik nicht hört, denkt, daß die Tänzer verrückt sind.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;img align=&quot;middle&quot; alt=&quot;Tango-Noten&quot; height=&quot;73&quot; src=&quot;/files/mde/image/Lebens_Wissen/Tanzfiguren/Tango-Noten.jpg&quot; width=&quot;478&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Vereine alle Tanzfiguren nach deinem &lt;strong&gt;Genius&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Fang an&lt;/strong&gt;: Man hat, bevor man zu leben anfängt, immer noch etwas anderes zu erledigen. Laß es einfach.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Warum?&lt;/strong&gt; &quot;Wenn Wille hält und schreit &#039;Warum&#039; und dadurch &#039;Weil&#039; beruft, dann steht der Wille still &amp;amp; tut so nichts.&quot; (Liber AL, II. 30)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Warum?&lt;/strong&gt; Wie Du willst: Dein Tod ist nur eine Frage der Zeit, und die Zeit, die der Tod braucht, bis er Dich erreicht, ist die Zeit Deiner Zerstreuung, Deiner Flucht vor demTanz. Die Zerstreuung läßt den Mut zur Angst vor dem Tod nicht aufkommen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende?&lt;/strong&gt; Es ist nicht einfach diese Tanzfiguren zu erlernen.
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
				Die härteste &lt;strong&gt;Arbeit&lt;/strong&gt; ist das Loslassen der Gewohnheiten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				Der härteste &lt;strong&gt;Kampf&lt;/strong&gt; geht gegen die Apathie: Den Arsch hochkriegen!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				Die intensivste &lt;strong&gt;Gefahr&lt;/strong&gt; ist die Selbsttäuschung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				Aber wenn Du tanzt ... gleitest Du dahin ... und es geht wie von selbst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Sie haben ihre Hände an mein ganzes Leben gelegt;&lt;br /&gt;
	so mag es sich denn aufrichten und ihnen entgegentreten ...&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	(Danton, vor seiner Verurteilung)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/29&quot;&gt;Kommunikation&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/45&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/9ce0027503734fffb00b0ad82def5350&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 11 Jun 2007 21:37:22 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Die schöne Kunst des Lebens ...</title>
 <link>https://www.mde-net.de/kopf-herz-hand</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Kopf &lt;/strong&gt;(Denken, Lernen): Lebe so, als wären alle Deine Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten in zwei Jahren veraltet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Herz &lt;/strong&gt;(Gefühle, Werte): Lebe so, als könnte jeder Mensch, egal wo er ist, immer Deine Gedanken wahrnehmen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Hand &lt;/strong&gt;(Schaffen, Herstellen, Körper): Lebe so, als wärest Du soeben nach einem schweren Herzinfarkt aus dem Krankenhaus entlassen worden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Geist &lt;/strong&gt;(Spiritualität): Lebe so, als würdest Du alle drei Monate vor das Totengericht treten - und dort würde darüber entschieden, ob Du weiterleben darfst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wie wäre es denn damit? Mal eine Woche ausprobieren, macht das Leben spannender und intensiver. Notwendige Voraussetzungen: Neugier, Zärtlichkeit, Freundlichkeit und Ekstase! &lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/44&quot;&gt;Allgemeines&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/46&quot;&gt;Philosophie&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Fri, 08 Jun 2007 15:46:25 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">64 at https://www.mde-net.de</guid>
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 <title>Computerspiele: Kaufanleitung</title>
 <link>https://www.mde-net.de/computerspiele</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Seit über einem Jahr bin ich &lt;strong&gt;Beta-Tester &lt;/strong&gt;von Computerspielen. Wie ich zu der Ehre komme? Nun, ich kaufe mir ein Computerspiel sofort wenn es erscheint - und damit bin ich Beta-Tester. In den Wochen und Monaten nach dem Kauf darf ich die Bugs in den Foren des Herstellers melden und, wenn ich Glück habe, erscheinen einige Patches, die das Spiel halbwegs spielbar machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Firmen bringen ein bis zwei Patches heraus, welche nur die gröbsten Fehler beseitigen. Danach hört der Support auf. Manche Firmen bringen über mehrere Monate hinweg immer wieder neue Patches heraus, bis das Spiel endlich so weit ist, daß es halbwegs Spaß macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe keine Lust mehr gegen meinen Willen zum Beta-Tester entfremdet zu werden. Meine neue &lt;strong&gt;Strategie für Spielspaß &lt;/strong&gt;geht wie folgt:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
		Glaube nichts, was der Publisher oder Hersteller eines Spiels über das Spiel behauptet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Glaube keiner Werbung für das Spiel.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Glaube keiner Demo.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Glaube keinem Test in Computer-Zeitschriften.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Kaufe niemals ein Spiel am Erscheinungstag.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wenn Dir ein Spiel interessant erscheint und Du einen Kauf erwägst, verfolge erst die Meinungen der Spieler die das Spiel schon gekauft haben in den Foren im Internet - mindestens eine Woche lang. Foren findet man entweder auf einer Site des Publishers oder durch googlen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wenn die Mehrzahl der Spieler in den Foren sich zufrieden äußert, Spiel kaufen. Wenn nicht, eventuell Patches abwarten und die Spielermeinung zu den Patches lesen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Das Spiel erst kaufen, wenn die Mehrzahl der Spieler Spaß an dem Spiel hat.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Falls bis dahin schon einige Monate vergangen sind, noch einige Wochen länger warten, bis das Spiel billiger bzw. verramscht wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Abgesehen davon erscheinen immer seltener Spiele die Spaß machen. Selbst wenn alle Bugs beseitigt sind, sind die meisten Spiele immer noch ziemlich doof. Aber dafür gibt es ja das Internet und Spieleforen :-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem lohnt es sich, auf die Firmennamen der Hersteller und Publisher zu achten. Mit der Zeit weiß man dann, wem man vertrauen kann und wer nur abzockt. Ich habe jedenfalls einige Namen in Petto die mir sofort sagen: Nicht kaufen, mindestens einige Monate abwarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Spaß beim nächsten Computerspiel - was aber nur nach den o.g. Regeln funktionieren wird.&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Sun, 20 May 2007 14:08:51 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Werkzeug, Waffe, Spielzeug</title>
 <link>https://www.mde-net.de/spieler</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
	&lt;strong&gt;Eine Kettensäge ist ein Werkzeug. Man kann damit Holz zersägen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Kettensäge ist eine Waffe. Man kann damit Menschen zersägen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Kettensäge ist ein Spielzeug. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Man kann sie zerlegen, Sägewettkämpfe veranstalten, Holzfiguren zuschneiden, etc.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt; &lt;br /&gt;
	Jeder Gegenstand kann als Werkzeug, als Waffe oder als Spielzeug verwendet werden. Man kann ihn zum arbeiten, zum töten und zum spielen benutzen. Werkzeuge werden zum arbeiten benutzt. Waffen werden zum töten oder verletzen benutzt. Spielzeuge werden zum spielen benutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Der Mensch entwickelt durch das, was er tut oder nicht tut seine Fähigkeiten, macht seine Erfahrungen, entdeckt seine Möglichkeiten und erschafft sich dadurch zu dem, was er ist. Wer arbeitet wird Arbeiter, wer kämpft wird Kämpfer, wer spielt wird Spieler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Der Arbeiter entdeckt Gegenstände als Werkzeuge. Der Kämpfer entdeckt Gegenstände als Waffen. Der Spieler entdeckt Gegenstände als Spielzeuge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Werkzeuge und Waffen sind gewöhnlich hochspezialisierte Gegenstände, die für einen besonderen Zweck sehr effektiv einsetzbar sind. Es gibt auch &quot;Schweizer Messer&quot; die für verschiedene Aufgaben einsetzbar sind, aber für jede dieser Aufgaben gibt es spezielle Gegenstände, die das besser können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Als Spielzeug ist alles verwendbar. Gegenstände, Theorien, Kunstwerke, Ideen - alles. Wie und wofür etwas verwendbar ist, das ist nur vom Einfallsreichtum des Spielers abhängig. Er kann jederzeit ein neues Spiel erfinden. Es gibt auch spezialisierte Spielzeuge, die für ein besonderes Spiel besser geeignet sind als andere Gegenstände, aber gewöhnlich findet man mit ein wenig Kreativität immer einen Gegenstand, der genauso gut geeignet ist. Notfalls verändert man die Spielregeln ein wenig - und hat ganz nebenbei ein neues Spiel erfunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Angenommen wir wollen ein Zimmer renovieren. Es stehen einige Pinsel verschiedener Größen, diverse Töpfe mit verschiedenen Farben und ein Schwert zur Verfügung:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Arbeiter &lt;/strong&gt;sichten das Material, nehmen sich einen Pinsel und einen Farbtopf als Werkzeug und beginnen die Farbe an die Wände zu pinseln. Wenn sie fertig sind, gehen sie.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Kämpfer &lt;/strong&gt;stürzen auf das Schwert. Wer das Schwert erobert hat, versklavt die anderen Anwesenden und läßt sie das Zimmer streichen. Wenn sie fertig sind, findet er andere Aufgaben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Spieler &lt;/strong&gt;vereinbaren Spielregeln, z.B.:
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
				wir nehmen den kleinsten Pinsel und jeder darf maximal fünf Farben benutzen, wer als erster fertig ist, bekommt als Siegprämie das Schwert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				wer seine Wand am schönsten mit Ornamenten gestaltet hat, darf seine Wand mit dem Schwert schmücken.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				zwei Spieler gestalten gemeinsam eine Wand, dürfen sich aber über Farben und Muster nicht mit Worten abstimmen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				und wenn das Spiel beendet ist, kann man es, falls es Spaß gemacht hat, wiederholen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das Ergebnis ist in allen Fällen das gleiche: bemalte Wände. Wie würdest Du Dein Zimmer renovieren?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&quot;Die eigentliche Ursprünglichkeit besteht in der Kraft, gedachte Gedanken zu empfangen, das Empfangene auszuhalten und das so im Verborgenen Ausgehaltene zu entfalten. Dann gelangen die Gedanken von selbst dorthin, wohin sie gehören, in das, was ich das „Anfängliche“ nenne. Dann wächst die eigentliche Leidenschaft des Denkens, nämlich die Leidenschaft zum „Nutzlosen“ ...&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;... In Wahrheit gilt doch jeder Denkschritt nur der Bemühung, mitzuhelfen, daß der Mensch denkend auf den Pfad seines Wesens finde.&quot;&lt;/strong&gt; (Martin Heidegger)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/b69d0da1d01743ca8c8a64cc31e34bb3&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 07 May 2007 11:59:12 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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<item>
 <title>Tag des Spiels</title>
 <link>https://www.mde-net.de/spieletag</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Heute ist der Tag der Arbeit. Da muß ich mal Werbung für meine eigene Arbeit machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genießen Sie die Maikundgebung mit dem Hauptredner MDE: &lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/29&quot;&gt;Das Leben spielen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 1. Mai wird umfunktioniert: Tag des Spiels! Keine Reden von Gewerkschafts- oder Politfunktionären, einfach: spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum? Na wenn das nicht Grund genug ist: Arbeit gibt es viel zu wenig, Spiele gibt es für jeden. Spielen macht Spaß. Funktionärsreden sind öde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Einstimmung singen wir gemeinsam, bitte Podcast schicken:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wacht auf ihr Spieler dieser Erde&lt;br /&gt;
	die stets man noch zur Arbeit zwingt&lt;br /&gt;
	der Spaß wie Glut im Kraterherde&lt;br /&gt;
	nun mit Macht zum Durchbruch dringt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Völker hört das Gelächter&lt;br /&gt;
	auf zum letzten Gefecht&lt;br /&gt;
	der Killerspieler: Schlächter&lt;br /&gt;
	erkämpft das Spielerrecht&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/46&quot;&gt;Philosophie&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Tue, 01 May 2007 17:34:29 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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</item>
<item>
 <title>Das Leben spielen</title>
 <link>https://www.mde-net.de/leben-spielen</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wer das Leben ernst nimmt, spielt es,&lt;br /&gt;
	denn nur wer Leben spielt, lernt leben.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man das Leben ernst nimmt, kann man es nur spielen. Das ist keine Wahrheit. Das ist nicht einmal eine Position, über die ich mich streiten würde. Es ist einfach die Beschreibung des Lebens, die ich am interessantesten finde. Andere Menschen finden andere Beschreibungen interessant. Das ist gut so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage ist nicht mehr, was ist der Mensch? und was soll er tun?, sondern: was können wir versuchen, aus uns zu machen?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Wahrheit - wie ist die Welt wirklich?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein völlig uninteressantes Thema. &quot;Die Rose ist rot&quot;, das ist wahr. Was fügt, &quot;das ist wahr&quot;, der Aussage, &quot;die Rose ist rot&quot;, hinzu? Nichts.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&quot;Ist die Rose wirklich (in Wahrheit, real) rot?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Ich sehe eine rote Rose&quot;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Ja, aber ist die Rose WIRKLICH rot?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Was meinst du mit &#039;wirklich&#039;?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Na nicht nur scheinbar, sondern in der wirklichen Wirklichkeit. Die Rose ist wirklich rot, wenn sie, unabhängig davon, was du denkst oder siehst, rot ist&quot;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Ich habe keine Ahnung, wie etwas, unabhängig davon, was ich sehe oder denke, beschaffen sein könnte.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Dann weißt du also nicht ob die Rose wirklich rot ist.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Korrekt. Du sagst, daß Wirklichkeit etwas sei, was unabhängig davon, was ein Mensch denkt oder wahrnimmt, so ist wie es ist. Damit hast Du eine Bedingung für Wirklichkeit genannt, die kein Mensch je erfüllen kann. Folglich ist Wirklichkeit ein völlig bedeutungsloser Begriff.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Hm, sehe ich ein. Machen wir es anders. Die Rose ist wirklich rot, wenn alle Menschen sie rot sehen.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Woher willst du wissen, ob ein Mensch eine Rose rot sieht?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Von mir weiß ich, daß ich die Rose rot sehe und andere kann ich fragen.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Du kannst also nicht wissen, ob andere Menschen die Rose rot sehen, sondern nur hören, ob sie sagen die Rose sei rot.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Okay, die Rose ist rot, wenn alle Menschen sagen &quot;die Rose ist rot&quot;.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Du meinst, etwas ist wirklich, wahr oder real, wenn alle Menschen sagen, daß es so sei?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Ja!&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Hm, ein Engländer würde nicht &quot;rot&quot; sagen, sondern &quot;red&quot;, ein Farbenblinder würde rot nicht sehen können und folglich nicht rot sagen, kleine Kinder kennen vielleicht das Wort nicht. Also auch diese Bedingung ist unerfüllbar.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Gut, gut, also: Wenn jeder erwachsene Mensch mit normalen Sinnen in seiner Sprache die Rose rot nennt.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Aber wer entscheidet, wann ein Mensch erwachsen ist, das ist ja in verschiedenen Ländern verschieden geregelt, und was &quot;normale Sinne&quot; sind. Vielleicht hat ja der Farbenblinde die normalen Sinne und wir Farbenseher sind die unnormale Mehrheit.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Hm, also die Mehrzahl der Menschen, die älter als 12 Jahre sind.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Du meinst über Wirklichkeit oder Wahrheit werden demokratische Mehrheitsentscheidungen getroffen?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Ja, so in etwa.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Wie &quot;in etwa&quot;?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Na ja, es müßte schon mit den Ergebnissen der Wissenschaft übereinstimmen.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Warum dann nicht gleich die Wissenschaft entscheiden lassen?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Gute Idee: Was die Wissenschaft sagt, ist wahr.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Erna?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Ja, Martin?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Ich liebe Dich!&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Errötend: &quot;Oh, wirklich?&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Frag die Wissenschaft.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Sinken sich knutschend in die Arme :-)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wenden wir uns nun dem Freiherrn von Münchhausen zu:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Ein andres Mal wollte ich über einen Morast setzen, der mir anfänglich nicht so breit vorkam, als ich ihn fand, da ich mitten im Sprunge war. Schwebend in der Luft wendete ich daher wieder um, wo ich her- gekommen war, um einen größern Anlauf zu nehmen. Gleichwohl sprang ich auch zum zweiten Male noch zu kurz und fiel nicht weit vom andern Ufer bis an den Hals in den Morast. Hier hätte ich unfehlbar umkommen müssen, wenn nicht die Stärke meines eigenen Armes mich an meinem eigenen Haarzopfe, samt dem Pferde, welches ich fest zwischen meine Knie schloß, wieder herausgezogen hätte.” (&lt;font size=&quot;-1&quot;&gt;Gottfried August Bürger. &lt;em&gt;Wunderbare Reisen zu Waser und zu Lande&lt;/em&gt;. Viertes Kapitel: Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen im Kriege gegen die Türken.)&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt drei Gründe, warum es unmöglich ist, über Wahrheit, letzte Realität oder wirkliche Wirklichkeit etwas Informatives sagen zu können. Diese drei Gründe nennt man das &lt;strong&gt;Münchhausen-Trilemma&lt;/strong&gt;. Münchhausen ist eine literarische Figur, die sich an ihren eigenen Haaren aus dem Sumpf zog - und genau das müßte man tun können, wollte man Wahrheit. Die drei Gründe sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Unendlicher Regreß:&lt;/strong&gt; Auf jede Aussage kann man &quot;Warum?&quot; fragen, es gibt keine letzte Antwort.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Zirkel: &lt;/strong&gt;Kreisförmig argumentieren. Warum A? Weil B. Warum B? Weil A.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Dogmatisches Frageverbot:&lt;/strong&gt; Den beiden vorgenannten Problemen kann man entgehen, indem man weitere Fragen direkt oder indirekt verbietet: Wenn Du Gott leugnest, kommst Du auf den Scheiterhaufen. Gott, da kann man nicht weiter fragen, Gott ist das große Mysterium.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Aus der Unmöglichkeit eine wahre Realität zu beweisen wurde gefolgert, daß die Realität unsere Konstruktion sei (&lt;strong&gt;Konstruktivismus&lt;/strong&gt;, Idealismus). Man geht damit vom Finden oder Forschen zum Erfinden über: Wahrheit ist das Gemachte. Aber die Annahme eines Konstruktivismus unterliegt gleichermaßen den Begründungsproblemen des Münchhausen-Trilemmas. Abgesehen davon ist nicht zu sehen, was es für einen Unterschied machen sollte, ob die Wand, an der ich mir eine Beule hole, konstruiert oder real ist. Beule bleibt Beule.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die wahrscheinlichste Vermutung ist, daß unsere Alltags-Wirklichkeit teilweise real und teilweise unsere Konstruktion ist. &lt;u&gt;Ge&lt;/u&gt;funden &lt;u&gt;und&lt;/u&gt; &lt;u&gt;Er&lt;/u&gt;funden. Da wir mehr nicht wissen können, lohnt es nicht, nach mehr zu fragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Auf diese Probleme reagierte der sogenannte &lt;strong&gt;Pragmatismus&lt;/strong&gt;. Der Pragmatist interessiert sich nicht die Bohne dafür, ob unsere Welt konstruiert oder real ist. Er schaut sich einfach an, was die Folgen von Handlungen sind. Mit dem Kopf gegen die Wand rennen erzeugt eine Beule. That&#039;s all.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Das können wir als Ausgangspunkt gut gebrauchen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Moral und Sinn des Lebens&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Aus all dem folgt natürlich, daß wir weder etwas über göttliche oder natürliche Moral wissen können, noch darüber, ob unser Leben einen höheren Sinn hat oder nicht. Für eine Moral müssen wir uns selbst entscheiden, einen Sinn unseres Lebens müssen wir selbst erfinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	&lt;strong&gt;Beachte&lt;/strong&gt;: Die Schlußfolgerung, es gäbe keine Moral und keinen Sinn des Lebens, ist falsch. Richtig ist nur: Wir wissen es nicht und wir können es nicht wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Jede Religion könnte die einzig wahre Religion sein. Alle Religionen könnten falsch sein. Der Atheismus und der Materialismus könnten wahr sein, desgleichen der Konstruktivismus oder irgendeine esoterische Lehre. Möglicherweise ist alles völlig sinnlos und absurd, vielleicht sind aber nur alle bekannten Alternativen falsch und wir müssen neue Möglichkeiten finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Jeder Mensch ist bei diesen Entscheidungen auf sich selbst gestellt. Also: Was tun? Bevor wir auf diese  Frage eingehen, müssen wir verstehen, was ein &quot;Vokabular&quot; ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Vokabulare&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein &quot;Vokabular&quot; ist eine Menge von Zeichen die nach Regeln miteinander verbunden werden. Vokabulare sind so etwas wie Werkzeuge, die einen &lt;strong&gt;Nutzen &lt;/strong&gt;haben für den sie verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Die deutsche Sprache ist ein Vokabular, wodurch das Verhalten ihrer Benutzer koordiniert werden kann. Dieser Text ist im Vokabular der deutschen Sprache geschrieben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Chemie ist ein Vokabular, welches dazu dient, Chemikalien zu bezeichnen, zu mischen usw. Ein Zeichen aus diesem Vokabular ist z.B. &quot;H2O&quot;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Mensch ärgere dich nicht&quot; ist ein Vokabular, welches dazu dient, das Verhalten von Menschen so zu koordinieren, daß dadurch ein Spiel namens &quot;Mensch ärgere dich nicht&quot; angeleitet wird. Zeichen in diesem Vokabular sind z. B. &quot;Würfel&quot;, &quot;Spieler&quot;, &quot;raus&quot;, das Spielfeld, die farbigen Spielfiguren, usw.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Man unterscheidet in Vokabularen drei Typen von &lt;strong&gt;Zeichen&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ikon&lt;/strong&gt;: bildhafte Zeichen, Bilder, Diagramme, visuelle Wahrnehmungen, z.B. ein Tisch usw.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Index&lt;/strong&gt;: hinweisende Zeichen, z. B. der hinweisende Zeigefinger, Wegweiser, Wetterhahn.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Symbol&lt;/strong&gt;: vereinbarte Zeichen, typischerweise Wörter. Das Wort &quot;Katze&quot; bezeichnet, weil wir es so vereinbart haben, eine Katze, hat aber nichts Kätzisches.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Symbole bezeichnen oft Ikons, also das Wort &quot;Tisch&quot; einen gesehenen Tisch. Manche Symbole sind jedoch nur durch weitere Symbole zu erklären, weil ihnen nichts Wahrnehmbares entspricht, z. B. Gott, Liebe, Hoffnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die &lt;strong&gt;Regeln &lt;/strong&gt;bestimmen, wie die Zeichen des Vokabulars benutzt werden sollen, z. B.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		darf man beim &quot;Mensch ärgere dich nicht&quot; nur &quot;raus&quot; sagen, wenn die eigene Figur auf ein Feld vorrückt, auf dem eine andere Figur steht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wer einen roten Farbfleck &quot;grün&quot; nennt, beherrscht die (semantischen) Regeln der deutschen Sprache nicht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wer sagt, &quot;ich gehen hause&quot;, beherrscht die syntaktischen Regeln der deutschen Sprache nur unvollkommen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;In manchen Vokabularen gibt es höchst komplizierte Regeln, z. B. Argumentationsregeln, Beweisregeln, Definitionen usw. Manche Vokabulare, z. B. das Kaffeeklatsch-Vokabular, sind eher einfach gestrickt: Eine Mitteilung sollte irgendwie zum Thema passen und an eine andere Mitteilung irgendwie anschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	In jedem Vokabular gibt es &lt;strong&gt;Vokabular-Designer&lt;/strong&gt;. Das sind z. B. Dichter, Philosophen oder staatliche Kommissionen, die neue Zeichen und Regeln in das Vokabular einführen oder bestehende Regeln verändern. Um am Design eines Vokabulars teilnehmen zu können, muß man gewöhnlich als Spezialist dieses Vokabulars anerkannt sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Die Welt der Vokabulare&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wir leben in einer Welt aus Vokabularen, nichts als Vokabulare. Jedes Vokabular beschreibt die Welt anders - oder sogar eine andere Welt.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Manche Vokabulare, z. B. religiöse oder naturwissenschaftliche, behaupten von sich, daß sie die reale Welt beschrieben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Manche Vokabulare, z. B. künstlerische oder konstruktivistische, behaupten von sich, daß sie Fantasien oder Konstruktionen beschrieben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Manche Vokabulare, z. B. hermeneutische oder semiotische, behaupten, daß alle Vokabulare gar nichts beschrieben, sondern nur Zeichen auf Zeichen verweisen - weiter nichts.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wir halten uns da raus, kritisieren keine dieser Selbstzuschreibungen - nehmen sie nur zur Kenntnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Man kann kein Vokabular mit einem anderen Vokabular kritisieren, z. B. Religion durch Wissenschaft. Für jedes Vokabular sind Aussagen anderer Vokabulare mindestens teilweise Unsinn. Die Jungfrauengeburt ist für Christen wahr, für Buddhisten und Wissenschaftler lächerlicher Aberglaube.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Es gibt keine Möglichkeit Vokabulare mit der Realität zu vergleichen. Es gibt keine Möglichkeit, Vokabulare mit etwas zu vergleichen, was kein Vokabular wäre. Religion hat andere Regeln der Zuschreibung von Wahrheit als Wissenschaft. Wie soll man da etwas vergleichen können?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Was man tun kann, ist: den Nutzen von Vokabularen zu einem bestimmten Zweck vergleichen. Was man tun kann ist die Beschreibung derselben Sachverhalte durch alternative Vokabulare vergleichen. Wissenschaft erklärt mein Auto besser als die Religion es könnte, kann aber zu meinem Seelenheil, sollte ich daran interessiert sein, nichts sagen. Nach marxistischer Beschreibung war die DDR ein Paradies, nach westlicher Beschreibung eine Hölle. That&#039;s all.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Schluß noch eine kleine Überraschung: &lt;strong&gt;Jeder Mensch ist ein Vokabular!&lt;/strong&gt; Jeder Mensch spricht seine eigene Sprache und die Bedeutung jedes Wortes ist für jeden Menschen - zumindest leicht - verschieden. Wenn Du einen Menschen verstehen willst, mußt Du sein Vokabular lernen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Mit Vokabularen spielen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Jedes Vokabular hat eine &lt;strong&gt;Spielwelt&lt;/strong&gt;, den Bereich, auf den es angewandt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		So ist die Spielwelt der Physik Materie und Energie,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die Spielwelt der deutschen Sprache ist der deutsche Alltag,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die Spielwelt der Soziologie ist die Gesellschaft,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die Spielwelt der Politik sind die Wähler,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die Spielwelt des Schach ist das Schachbrett.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das Spiel besteht darin, die &lt;strong&gt;Regeln &lt;/strong&gt;auf die Spielwelt anzuwenden: Semantische Regeln, syntaktische Regeln, Argumentationsregeln, usw. Man macht einen Spielzug, sagt z. B. &quot;Guten Tag!&quot; und ein anderer Spieler erwidert mit einem Spielzug: &quot;Auch schönen guten Tag!&quot;. Irgendwie geht es dann, je nach dem Vokabular, in dem das Spiel stattfindet, weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Durch das &lt;strong&gt;Spiel &lt;/strong&gt;lernen wir, die wechselseitige Abhängigkeit der Spieler und des Spielverlaufs zu erkennen und zu modifizieren. Das kann sehr deutlich am Schachspiel gezeigt werden: Jeder Spieler muß analysieren, wenn ich Zug A mache, kann der andere a, b, oder c ziehen, auf a kann ich B, auf b eventuell C ziehen und nach c bin ich matt, also geht A nicht, versuchen wir D ... Ein Spieler, der nicht so rechnet, d.h. den Antwortzug des Mitspielers nicht berücksichtigt, hat sehr schnell verloren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder Spieler muß entscheiden, ohne die Entscheidung des anderen zu kennen, weiß aber, daß das Ergebnis von beiden Entscheidungen abhängt. Man nennt das: &lt;strong&gt;konditionierte Koproduktion&lt;/strong&gt;, d.h. ein Ergebnis wird gemeinsam erzeugt, indem jeder eigene Spielzug durch die Züge des anderen Spielers bestimmt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konditionierte Koproduktion findet überall statt, wo Menschen miteinander, mit Tieren oder mit der Natur zu tun haben. Nur wer sich der konditionierten Koproduktion anpaßt, hat bei seinen Vorhaben eine Erfolgschance, kann also sein Leben selbst gestalten. Spiele bilden dieses Gesetz in den verschiedenesten Varianten ab und simulieren dadurch den wesentlichsten Aspekt des Lebens: Den Weg zum &lt;strong&gt;Erfolg &lt;/strong&gt;(wobei es egal ist, was jemand unter Erfolg versteht: Glück, Liebe, Geld, etc.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wenn wir Vokabulare als Spiele behandeln, gewinnen wir zwei große Vorteile:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Wir verwechseln Vokabulare nicht mit Wahrheiten oder Realität.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wir lernen erfolgreich leben: konditionierte Koproduktion&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;h2&gt;
	Was tun?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mir scheint: Spielen ist die fruchtbarste (furchtbarste?) Alternative.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Auf dem Markt der Eitelkeiten, Illusionen und vermeintlichen Wahrheiten gibt es viele Angebote: Religionen, Philosophien, Weltanschauungen, Wissenschaften, Esoterik usw. Wie wir nun wissen, sind das alles Vokabulare. Jede Religion, Wissenschaft, Philosophie etc. ist ein Vokabular. Gleiche Wörter bedeuten in verschiedenen Vokabularen Verschiedenes - und das ist eine ewige Quelle von Mißverständnissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wichtig ist, daß jedes dieser Angebote eben nichts anderes ist als ein Vokabular, eine Verkettung von Wörtern, mehr nicht. Jedes Vokabular ist so gut wie das andere, keines besser als ein anderes - zumindest könnten wir das nicht wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Aber jeder Mensch benutzt irgendein Vokabular. Jeder lebt in seinem Vokabular.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Es mag das Vokabular Deiner Eltern sein, z. B. das christliche oder das islamische Vokabular.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Es mag ein während des Studiums neu erlerntes Vokabular sein, z. B. ein soziologisches oder ein physikalisches Vokabular.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Es mag das Vokabular eines Gurus sein, z. B. ein buddhistisches oder ein schamanistisches Vokabular.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Jeder Mensch benutzt mindestens ein Vokabular, welches er für richtig, wahr oder nützlich hält. In diesem Vokabular kann man sein ganzes Leben verbringen. Das ist öde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Die erste Regel des Lebensspielers ist: Neue Vokabulare zu erspielen. Wichtig ist: Erspielen. Nicht etwa erforschen, das wäre nur trocken und distanziert. Nicht etwa übernehmen, das wäre zu einschränkend. Um ein neues Vokabular wirklich zu verstehen muß man reingehen, drin sein. Wer spielt, ist voll und ganz dabei, weiß aber um das Imaginäre des Vokabulars - spielt eben.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Schau Dir die Vokabulare an und - experimentiere. Spiele damit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Identifiziere Dich mit keinem Vokabular - experimentiere. Spiele damit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Bleibe Dir immer darüber klar, daß niemand wissen kann, welches Vokabular der &#039;Wahrheit&#039; näher ist als andere.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wenn Du ein Vokabular benutzt, damit experimentierst und spielst, bleibe Dir immer darüber klar, daß Du spielst, bleibe immer bei Deinem radikalen Zweifel an der Wahrheit des Vokabulars.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Vergegenwärtige Dir, daß jedes Vokabular von jedem anderen Vokabular dekonstruiert werden kann, und daß Argumente innerhalb eines Vokabulars nie etwas über dessen Wahrheit aussagen können. Jedes Vokabular endet im Münchhausen-Trilemma.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das Angebot der Vokabulare ist riesig, fast unüberschauber. Welche Vokabulare solltest Du wählen? Überlege Dir was Du willst und wähle dann ein Vokabular von dem Du vermutest, es könnte für Deine Interessen nützlich sein.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Willst Du mehr über die Gesellschaft wissen, wähle ein soziologisches Vokabular, z. B. die soziologische Systemtheorie von Niklas Luhmann.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Hast Du Liebesambitionen, könnte ein Vokabular der Kunst, z. B. aus Dichtung oder Musik interessant sein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Hast Du politische Interessen, könnte das Vokabular des Liberalismus oder sogar des Anarcho-Kapitalismus interessant sein - aber Du kannst auch einfach in eine Partei eintreten und versuchen, dort Karriere zu machen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Willst Du Geld verdienen, könnte irgendein Management-Vokabular interessant sein, z. B. Peter Drucker oder Stephen R. Covey.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Aber Du kannst auch einfach irgendein Computerspiel spielen, welches eine große Fangemeinde und sein eigenes Vokabular hat.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Auch Straßenbanden, Familien und Kaffeeklatsch-Treffen haben oft ein eigenes Vokabular.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wichtig ist: Spiele in möglichst vielen verschiedenen Vokabularen und wechsle alle paar Jahre ein oder mehrere Vokabulare gegen andere Vokabulare aus.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Was hast du davon?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nach einigen Jahren glücklichen Spielens wirst Du ein Meister der Vokabulare sein: &lt;strong&gt;Magister Ludi&lt;/strong&gt; (Spielemeister). Dann bist Du bereit, Dein eigenes ganz neues Vokabular zu designen. Das mag ein kleines Bildchen, eine neue Philosophie, ein Roman, eine wissenschaftliche Theorie, eine Liebesbeziehung, eine berufliche Tat, eine Familie, Deine Karriere oder sogar ein Spiel sein - vielleicht ein Glasperlenspiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist egal wie groß oder klein Dein neues Vokabular ist. Es ist egal ob es sich als Theorie, Handlung, Gedicht, Kind oder Gefühl darstellt. Mit einem neuen Vokabular erschaffst Du eine Neubeschreibung von Dir und der Welt. Damit erschaffst Du Dich und die Welt neu - für Dich und für andere Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Du wirst vom Spieler zum Spieleschöpfer, vom Designten zum &lt;strong&gt;Designer&lt;/strong&gt;. Näher kannst Du Gott nicht kommen. Gott ist der große Designer, die Welt ist ein Spiel.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Wie groß muß mein Spiel sein?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gar nicht. So klein wie Du willst. Vielleicht nur ein richtiges Wort zur richtigen Zeit. Wichtig ist nur: Es muß &lt;strong&gt;Dein &lt;/strong&gt;Spiel sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Wie schaffe ich das?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Spielen ist das ganze Geheimnis. Spiele! Brettspiele, Computerspiele, Beziehungsspiele, Vokabularspiele. Werde ein Spieler. Spieler sein ist eine Lebenseinstellung, die man lernt - indem man spielt. Genau darum geht es auf dieser Website. Auf weiteren Seiten kannst Du mehr erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Irgendwann wirst Du dann Dein eigenes Spiel spielen - vielleicht, wird es Dich spielen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Das wars?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ja! Spielen wir?&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;p&gt; &lt;strong&gt;&quot;What if you slept?&lt;br /&gt;
		And what if in your sleep you dreamed?&lt;br /&gt;
		And what if in your dream you went to heaven and there, plucked a strange beautyfull, flower?&lt;br /&gt;
		And what if when you awoke you had the flower in your hand?&lt;br /&gt;
		Ah what then?&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
		(Colerigde)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/26&quot;&gt;Lebens-Wissen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/2858a963ba9741d6b0b5af5c888c9dc7&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Sun, 29 Apr 2007 23:26:45 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Was ist ein Spiel?</title>
 <link>https://www.mde-net.de/spiel</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&quot;Der Mensch spielt, wo er das Dasein feiert.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;		&lt;strong&gt;Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;und er ist nur da ganz Mensch, &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;wo er spielt.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
		(Schiller)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;!--break--&gt;&lt;p&gt;Ich werde Ihnen hier nicht erzählen, was ein Spiel in Wahrheit und Wirklichkeit und seinem Wesen nach und essentiell ist. Mir geht es darum, eine spielerische Einstellung zu beleuchten. Eine Einstellung, die das Leben als Spiel nimmt.  Das ist eine Fusion von &quot;Leichtigkeit des Seins&quot; und &quot;Ernst des Lebens&quot;. Gregory Bateson schrieb in &quot;Geist und Natur&quot; (S. 265): &quot;Strenge allein ist lähmender Tod, Phantasie allein ist Geisteskrankheit&quot;. Auf die richtige Mischung kommt es an - und die nenne ich: &lt;strong&gt;Spiel&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Philosoph und Hermeneutiker Hans Georg Gadamer hat einige Kennzeichen des Spiels zusammengestellt, die als Fusion von Strenge und Phantasie gelesen werden können. Damit werde ich anfangen. Danach folgen einige bedenkenswerte Ergänzungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Merkmale des Spiels nach H. G. Gadamer:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Ein Spiel ist eine Tätigkeit, die keinen Zweck außerhalb ihrer Selbst hat, nicht Mittel zu einem Zweck ist, sondern Selbstzweck. Spiel will nichts anderes als Ziele und Zwecke im Spiel erreichen. &lt;strong&gt;Das Ziel des Spiels ist das Spielen.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Immer wird ein durch &lt;strong&gt;Spielregeln &lt;/strong&gt;bestimmtes und nur auf diese bestimmte und nicht andere Weise zu erreichendes Spielziel verfolgt. Das Spielziel zu erreichen ist mit &lt;strong&gt;Anstrengung &lt;/strong&gt;verbunden, eine Herausforderung muß es sein, damit es Spaß machen kann.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Das Spiel lebt vom &lt;strong&gt;Hin und Her der Bewegungen&lt;/strong&gt;.  Auf einen Zug folgt ein antwortender Zug, ein Gegenzug. Das drückt sich in Übertragungen des Spielbegriffs auf Naturvorgänge, z. B. das Spiel der Wellen, aus.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wer spielt, der ist in das Spiel &lt;strong&gt;versunken&lt;/strong&gt;, er ist hineingezogen, er ist so gefesselt, daß er nur mitspielen kann, er handelt mit Heiligem Ernst - ansonsten ist er ein Spielverderber. Dieses Mitgehen ist dem Spiel nicht äußerlich, sondern wesentlich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Der Gegenbegriff zu Spiel ist nicht Ernst, sondern &lt;strong&gt;Nichtdabeisein&lt;/strong&gt;. Nichtdrinsein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Spielen ist &lt;strong&gt;emotionale Intensität&lt;/strong&gt;. Dabeisein ist nicht nur kognitive Konzentration, diese ist distanzierend. Dabeisein ist emotional, drin sein, nicht distanziert sein, Intensität des Empfindens.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie werden die Spieler ins Spiel gezogen? Durch die &lt;strong&gt;Herausforderungen&lt;/strong&gt;, Aufgaben und Regeln, die es an sie stellt. Die Spieler, die sich ins Spielgeschehen ziehen lassen, sind mit Heiligem Ernst dabei.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die &lt;strong&gt;Zeitlichkeit &lt;/strong&gt;des Spiels ist die des &quot;Dabeiseins für eine Weile&quot;. Spielen hat seine Eigenzeit, erfüllte Zeit statt leerer, die nur zu füllen wäre - anders wäre autotelisches Tun unmöglich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Das Spiel existiert nur im gespielt werden, seine &lt;strong&gt;Seinsweise &lt;/strong&gt;ist die des Mitspielens. Man kann ein Spiel nicht objektiv erfahren, ihm nicht gegenüberstehen, man kann es nur im Dabeisein erfahren - in der Teilnahme am Prozeß, nicht im Beobachten des Prozesses oder im Studium der Spielregeln.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nicht die Spielenden spielen das Spiel, sondern &lt;strong&gt;das Spiel spielt sich selbst&lt;/strong&gt;. Das Spiel bestimmt was die Spielenden tun. Die Spieler sind für jedes Spiel kontingent (austauschbar). Das Spiel behält seine Identität auch wenn die Spieler wechseln.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Spielen ist &lt;strong&gt;Da-sein&lt;/strong&gt;, wach bei-sich-sein und in-der-Welt-sein - nicht weg-sein, nicht Verfallenheit an etwas anderes als Da-sein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eugen Fink&lt;/strong&gt;, ein Phänomenologe der Heidegger-Schule, hat sich in &quot;Grundphänomene des menschlichen Daseins&quot; mit dem Spiel beschäftigt. Als &quot;Grundphänomene&quot; bezeichnet Fink Arbeit, Kampf, Liebe, Tod und Spiel. Er schreibt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
	&quot;Das Verhältnis des Spiels zu den anderen Grundphänomenen [des Lebens] ist nicht nur das einer Nachbarschaft und wechselseitigen Bezogenheit wie bei Arbeit und Kampf oder bei Liebe und Tod. &lt;strong&gt;Das Spiel umfaßt und umgreift alle anderen&lt;/strong&gt;, vergegenwärtigt sie im seltsamen Element des Imaginären und leistet damit für das menschliche Dasein eine reine Selbstdarstellung und Selbstanschauung im seltsamen Spiegel des reinen Scheins&quot;. Das Spiel ist also weder Gegensatz der Arbeit oder eines Ernstes, sondern &quot;umfasst und umgreift&quot; nicht nur alle anderen Grundphänomene, sondern das Leben selbst spiegelt sich im Spiel, dem reinen Schein als &quot;Selbstdarstellung und Selbstanschauung&quot;.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nicht das Reale, sondern das &lt;strong&gt;Imaginäre &lt;/strong&gt;ist der Spiegel des Lebens. Natürlich, wären Selbstanschauung und Selbstdarstellung durch das Reale bestimmt, wären sie mechanisch (Naturgesetzen unterworfen) und durch den Menschen nicht gestaltbar, nicht einmal beeinflußbar. Nur in der Phantasie und dem Ideal ist eine Selbstdarstellung des Menschen nach seinem Bilde und seinem Entwurf möglich - und &lt;strong&gt;die praktisch gewordene Phantasie ist das Spiel&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
	&quot;Um das &lt;strong&gt;Spiel in seiner Radikalität &lt;/strong&gt;zu denken, muss zuallererst die ontologische und transzendentale Problematik gewissenhaft aufgearbeitet werden, muss geduldig und entschieden durch die Frage nach dem Sinn von Sein, dem Sein des Seienden und dem transzendentalen Ursprung der Welt - der Weltlichkeit der Welt - hindurchgegangen, angestrengt und bis zuletzt der kritischen Bewegung Husserlscher und Heideggerscher Fragen, deren Wirksamkeit und Lesbarkeit es zu erhalten gilt, gefolgt werden. Gelingen kann dies aber nur, indem die Begriffe des Spiels und der Schrift, auf die wir hier rekurrieren, durchstrichen werden, da sie sonst in regionalen Grenzen und in einem empiristischen, positivistischen oder metaphysischen Diskurs gefangen bleiben. (...) &lt;strong&gt;Zuerst also muss das Spiel der Welt gedacht werden, und dann erst kann man versuchen, alle Spielformen in der Welt zu begreifen&lt;/strong&gt;.&quot; (Jacques Derrida, Grammatologie, S. 87-88, Hervorhebungen von MDE)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;Games are models of reality&lt;/strong&gt;, perhaps the most elaborated abstract models of common reality, they liberate - if you follow Jean Baudrillard - us into a world of settings and rules, which are stricter than the rules of the world, in fact they liberate us from ‘the morality of reality’.&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Games are both &lt;strong&gt;object and process&lt;/strong&gt;; they can’t be read as texts (Religion) or listened to as music (Kunst), they must be played - und gehen deshalb über Religion und Kunst hinaus! Sie haben mehr Ähnlichkeit mit Wissenschaft (Experiment) und Wirtschaft (Verkaufen). Man kann vielleicht sagen, daß Religion und Kunst von Spiel absorbiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jedes Spiel zeichnet sich durch folgende Elemente aus:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		die &lt;strong&gt;Spielwelt &lt;/strong&gt;(ein materielles/semiotisches System, z.B. Schachbrett und Figuren),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Regeln &lt;/strong&gt;(das explizite Regelwerk, aber auch implizite Regeln der Spielmechanik),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Designer &lt;/strong&gt;(der Schöpfer des Spiels, der die Spielwelt und die Regeln bestimmt, das Liber Legis ist eine Logik 3. Ordnung),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Gameplay &lt;/strong&gt;(die Ereignisse, welche sich aus der Anwendung der Regeln auf die Spielwelt und durch die Aktionen der Spieler ergeben).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Hier noch eine respektvolle Verbeugung vor dem Meister der soziologischen Systemtheorie: &lt;strong&gt;Niklas Luhmann!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;(Super-) Funktionssystem Spiel: &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Medium&lt;/strong&gt;: Freude (Spaß?) (Nicht zu verwechseln mit Unterhaltung durch Massenmedien)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Code&lt;/strong&gt;: Erfolg / Mißerfolg&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Nebencodierung&lt;/strong&gt;: Lust / Unlust (Wert / Unwert?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Programm&lt;/strong&gt;: Spiele, Erfolg / Mißerfolg wird ausgespielt, Spiel ist praktisch gewordene Fantasie&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Kontingenzformel&lt;/strong&gt;: positiver Sinn&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Funktion&lt;/strong&gt;: Neue Möglichkeiten für Freude schaffen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Leistung&lt;/strong&gt;: Möglichkeiten zur Freude bereitstellen, u. a. eine Aufgabe der Thelema-Society&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Reflexionssystem&lt;/strong&gt;: Ludologie (Wie kann Freude erzeugt werden?); für Thelema, also die Spiele des Lebens (Mission, Heldenreise), ist das Liber L vel Legis die Reflexionslogik. Es enthält die Regeln  zum Erschaffen von Spielen des Lebens.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Symbiotischer Mechanismus&lt;/strong&gt;: Lustgefühle&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Spielen ist das ganze Geheimnis.&quot;&lt;/strong&gt; (Angela)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/41&quot;&gt;Einführung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/cb4dff5312fe41f3af019ad79bea20a7&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Thu, 26 Apr 2007 23:54:35 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">26 at https://www.mde-net.de</guid>
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</item>
<item>
 <title>Das Theorie-Kunst-Spiel</title>
 <link>https://www.mde-net.de/kunst-spiel</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;p&gt;Imaginäre-Theorie oder Begriffs-Phantasie&lt;br /&gt;
		Die neue Spiel-Kunst des MDE:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;utation-&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;estruktion-&lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;mergenz&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Kann eine Theorie ein Kunstwerk sein? &lt;br /&gt;
	Ja - wenn sie ein Kunstwerk ist!&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Spielen ist das ganze Geheimnis!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Wenn du nicht weißt, was etwas ist, finde heraus was es nicht ist. Wenn du weißt, was es nicht ist, weißt du was es ist: Alles was übrigbleibt. Ist das so einfach? Probieren wir es aus:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
		Nimm ein Blatt Papier und eine Schere.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Falte das Blatt Papier einmal längsseits und dann breitseits jeweils etwa in der Mitte&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Am Kreuzungspunkt der Faltungen schneide mit der Schere ein Stück des Papiers heraus, aber schneide nicht bis zum Rand.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Schneide an der Schnittkante ein weiteres Stück heraus, aber schneide nicht bis zum Rand.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Siehe 4.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Falte das Stück Papier auseinander und nenne es: &quot;Welt&quot;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nenne das ausgeschnittene Loch im Papier: &quot;Innenseite&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nenne das noch vorhandene Papier: &quot;Außenseite&quot;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Denke die äußeren Grenzen des Blattes weg, als ob das Blatt sich ins Unendliche ausdehnen würde und keine Grenze hätte. Warum? Du hast das Blatt &quot;Welt&quot; genannt. Die Außenseite ist der Rest der Welt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nenne &quot;Innenseite / Außenseite&quot;: &quot;Unterscheidung&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nenne &quot;/&quot;: Barre. Die Barre steht für die Grenze zwischen Innen- und Außenseite.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Eine Unterscheidung besteht aus Innenseite, Außenseite und Barre.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Du kannst nicht von der Innenseite zur Außenseite gelangen, ohne die Barre zu kreuzen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Was ist der Unterschied zwischen Innenseite und Außenseite der Unterscheidung?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Auf welcher Seite der Unterscheidung müßtest Du stehen um eine Seite der Unterscheidung vollständig sehen zu können?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie beschreibst Du die Form der Innenseite? Beschreibe nur, was Du sehen kannst.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie beschreibst Du die Form der Außenseite? Beschreibe nur, was Du sehen kannst.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Falls Du keine Lust zu der kleinen Bastelei hattest, gehe von folgender Figur aus:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; height=&quot;93&quot; src=&quot;/files/mde/image/DrawADistinction.gif&quot; width=&quot;93&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Religionen nennen die Innenseite &quot;&lt;strong&gt;Immanenz&lt;/strong&gt;&quot; und die Außenseite &quot;&lt;strong&gt;Transzendenz&lt;/strong&gt;&quot;. Wir leben innen, Gott lebt außen - und mehr bedeuten diese so großartig klingenden Begriffe nicht. Aber man kann erkennen, warum Gott als allwissend vorgestellt wird: er beobachtet von außen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Seit der Aufklärung verwendet man für die Bezeichnung von Innenseite / Außenseite oft die Bezeichnung &lt;strong&gt;empirisch / transzendental&lt;/strong&gt;, womit man das, was wir wissen können von den &quot;Bedingungen der Möglichkeit&quot; des Wissens unterscheiden will. Aber auch das ist nur eine (säkulare) Religion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Um das etwas neutraler zu handhaben werden wir die Innenseite &quot;&lt;strong&gt;Wirklichkeit&lt;/strong&gt;&quot; nennen und meinen damit einfach die wahrnehmbare Welt in der wir leben. Die Außenseite nennen wir &quot;&lt;strong&gt;Imaginär&lt;/strong&gt;&quot; und meinen damit alles - was nicht auf der Innenseite ist. Eine Konsequenz möchte ich Ihnen nicht verschweigen: Was wir von uns wahrnehmen können ist innen, aber was wir normalerweise in uns drinnen vermuten, ist draußen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Aber das muß uns nicht weiter stören. Der Form nach gibt es, wie aus unserer kleinen Bastelei erkennbar war, keinen Unterschied zwischen der Innen- und der Außenseite. Außerdem konditionieren sich Innen und Außen jeder Unterscheidung gegenseitig. Fachausdruck: &lt;strong&gt;konditionierte Koproduktion&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wissenschaftliche Theorien beschäftigen sich mit der Wirklichkeit. Imaginär-Theorien tun das auch, aber anders. Wissenschaftliche Theorien versuchen empirisch, also auf der Innenseite, zu sein und zu bleiben. Imaginär Theorien, könnte man vermuten, versuchen Löcher in die Innenseite zu schießen. Wie kann man in ein Loch (Innenseite) Löcher schießen - also eine neue Innenseite in die bisherige Innenseite einfügen, wodurch die bisherige Innenseite zur Außenseite der neuen Innenseite wird?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Meinen Sie das sei eine Frage für die Imaginär-Theorie? Sie irren. Wissenschaftliche Theorien haben nicht nur dafür Lösungen anzubieten, sondern: Es gibt mathematische Lösungen für die Frage, wie man die Unterscheidung Innen / Außen in die Unterscheidung Innen / Außen wieder einführen kann (siehe z. B.  Spencer-Brown: &quot;Laws of Form&quot;). Man nennt das &quot;re-entry&quot;, den Wieder-Eintritt der Unterscheidung in die Unterscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Das alles geht Imaginär-Theorie nichts an. Wissenschaftliche Theorien er- und verschließen Möglichkeiten. Sie sagen uns was wahre oder mögliche Möglichkeiten sind und was unwahre oder unmögliche Möglichkeiten sind. Imaginär-Theorie tut das Gegenteil. Sie geht von der Möglichkeit des Unmöglichen aus und versucht das Unmögliche als möglich zu beweisen - nicht nur darzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Romane, insbesondere Fantasie-Romane stellen das (wissenschaftlich) Unmögliche, z. B. Menschen die in der Zeit herumreisen, als Wirklichkeit hin. Imaginär-Theorie stellt es nicht als Wirklichkeit &lt;em&gt;hin&lt;/em&gt;, sondern versucht es als Wirklichkeit &lt;em&gt;her&lt;/em&gt;-zustellen, indem sie es als Möglichkeit anplausibilisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Eine Imaginär-Theorie ist eine Theorie in der Form einer wissenschaftlichen Theorie, also mit dem ganzen empirischen-, logischen- und Verweis-Apparat der eine wissenschaftliche Theorie plausibel und ausmacht. Sie verfährt allerdings nicht Bottom-Up, also von den Fakten zur Theorie, sondern Top-Down, also vom Ergebnis zu den Fakten. Sie ist vom Ende her gedacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Das ist so ähnlich wie beim &quot;&lt;strong&gt;investigativen Journalismus&lt;/strong&gt;&quot;, bei &lt;strong&gt;Verschwörungstheorien &lt;/strong&gt;oder in der &lt;strong&gt;Theologie&lt;/strong&gt;. Die &#039;Satanssekte&#039;, die &#039;edlen Muslime&#039; oder &#039;Gott-Vater&#039; sind als unbezweifelbare Wahrheiten gegeben - jetzt muß man nur noch die Fakten passend machen. Der Unterschied ist, daß der Journalist aus Zynismus, der Verschwörungstheoretiker aus Verzweiflung an der Welt, der Theologe aus religiösem Fanatismus fantasiert - und, zumindest die beiden letztgenannten ihre Fantasien mit der Wirklichkeit verwechseln. Der Theorie-Künstler aber spielt mit Fantasien, weiß davon und will genau das tun: &lt;strong&gt;ein wahrhaftiger Lügner&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Warum? Wissenschaftliche Theorien versuchen die Wirklichkeit zu beschreiben indem sie in der Wirklichkeit (innen) bleiben - was natürlich nicht funktionieren kann, weil von innen eben nur einen Teil des Innen und des Außen gesehen werden kann. Was innen zu sehen ist nennen wissenschaftliche Theorien &quot;wahr&quot;, was sie außen sehen &quot;unwahr&quot;. Wie uns unsere kleine Bastelei zeigte, kann man das Ganze Innen aber nur von außen sehen - also mit Theorien die im imaginären ihren Standort haben: &lt;strong&gt;Imaginär-Theorien&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wissenschaftliche Theorien haben insofern Recht, als man das Wirkliche nur vom Wirklichen aus sehen kann. Im Imaginären wurzelnd kann man nur das Imaginäre sehen, also auch das Wirkliche nur als Imaginär, eben als Fantasiertes, als Möglichkeit. Genau das beschreibt der Begriff des &lt;strong&gt;Spiels&lt;/strong&gt;: Wirklichkeit als Imaginär, als Möglichkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Der ästhetische Reiz der Theorie-Kunst liegt genau darin, daß aus (wissenschaftlich) unmöglicher Möglichkeit möglicherweise, keinesfalls notwendig, imaginäre, vielleicht wirkliche, Wirklichkeit werden könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Manche nennen das Religion. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Antike nannte es Magie. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	  &lt;strong&gt;Ich nenne es Kunst und Spiel.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Theorie-Kunst-Spiel.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Spielen ist das ganze Geheimnis!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
			&quot;Wirklich&quot; gibt es nur als Differenz zu unwirklich, sagen wir: imaginär. Die Religionen nennen es Transzendenz - und verfehlen es damit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Nur vom Imaginären aus zeigt sich das Wirkliche.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Handeln im Bereich des Imaginären ist spielerisches Handeln. Wenn sich das Wirkliche nur vom Imaginären aus zeigt, können wir nur durch Spielen erkennen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Nur das Imaginäre zeigt das Wirkliche! Nur durch Spiel erkennen wir Wirklichkeit. Das &lt;em&gt;be&lt;/em&gt;kannte (des Alltäglichen) ist nicht das &lt;em&gt;er&lt;/em&gt;kannte (des Spielens).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Wenn wir unsere Rolle spielen bleiben wir frei, wenn wir uns damit identifizieren, werden wir unfrei.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Kunst ist eine Form des Spielens, spielen eine Form der Kunst. Kunstspiel, Spielkunst. Ein Kunstwerk wird nicht nach Plan hergestellt, sondern erspielt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Spiel ist die ergriffene Dialektik von Willkür und Notwendigkeit (Regeln) - deshalb Freiheit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Zwei Arten des Handelns, Arbeit und Spiel - ersteres instrumentelle Ziele, letzteres autotelisch, Ziel in sich selbst oder Spiel-Ziel.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Deshalb: Den meisten Menschen fehlt der nötige Ernst, um wahrhaft zu spielen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Aber: das geglückte Leben ist nur erspielbar.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Literatur:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Jean Paul Sartre: Das Imaginäre. Phänomenologische Psychologie der Einbildungskraft [1940], Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1994&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Spencer-Brown, George: Laws of Form, 1969&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Cornelius Castoriadis: Gesellschaft als imaginäre Institution. Entwurf einer politischen Philosophie [1975], Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1990&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Hanna Gekle: Tod im Spiegel. Zu Lacans Theorie des Imaginären, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1996&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &quot;Es geht immer auf dieselbe Weise los. Mein Bild dafür ist, dass jemand im Zimmer nebenan vor einem fertigen Puzzle sitzt und mir einzelne Stücke davon zuwirft. Ich weiß anfangs nicht, was es bedeuten soll, ich weiß nur, dass ich dieses kleine Puzzlestück mag. Ich schreibe es auf, und dann kommt noch ein Stück, und ich schreibe es wieder auf, und nach und nach wird das Bild klarer und entwickelt sich.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dunkelgrau fs-12 lh-16&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Wissen Sie, wann immer man eine Idee hat, ist sie in deinem Kopf, ein mentales Bild, und dann muss man sie in ein anderes Medium übersetzen. Wenn es ein Film ist, muss man eine Kulisse bauen, es sei denn, man findet einen Ort, der dem genau entspricht. Die Idee führt einen. Was immer man braucht, findet man, oder man organisiert es.&quot;&lt;/strong&gt; (David Lynch, Regisseur)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/45&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/593ca1944fc74feab6b27b323bef72a5&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Sun, 08 Apr 2007 17:49:15 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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