<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xml:base="https://www.mde-net.de"  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
 <title>Michael D. Eschner - Thelema</title>
 <link>https://www.mde-net.de/taxonomy/term/24</link>
 <description></description>
 <language>de</language>
<item>
 <title>Thelema</title>
 <link>https://www.mde-net.de/thelema-uebersicht</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;h2 align=&quot;center&quot;&gt;
	&quot;Der Tod, o Mensch, ist dir verboten&quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Thelema ist das Spiel des Lebens, welches auf dem &quot;Liber L vel Legis&quot; basiert.&lt;br /&gt;
	Das ist ein Text aus 220 Versen, der 1904 von Aleister Crowley in Kairo gechannelt wurde.&lt;br /&gt;
	Das &quot;Liber L vel Legis&quot; ist ein psychoaktiver Text mit Erleuchtungspotential.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Weiteres in den folgenden Artikeln:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/2&quot;&gt;Wer-wie-was ist Thelema?&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Eine kleine, lockere und ganz allgemeine Einführung ohne jeden Anspruch auf umfassende Information.&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;../../../../../../node/78&quot; title=&quot;Eine gaaanz einfache Einführung in das Grundlagenwerk von Thelema&quot;&gt;&quot;Liber L vel Legis&quot; für Dummies&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Eine einfache und kurze Einführung in das Buch des Gesetzes von Thelema.&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/81&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;active&quot;&gt;Magie für Dummies&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;: Eine einfache und praktische Einführung in die thelemische Magie.&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;../../../../../../node/96&quot; title=&quot;Erste Versuche zu einer Thelema-Pädagogik&quot;&gt;Thelema für Eltern&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Wie gehe ich mit meinen Kindern um? Einige Überlegungen aus thelemischer Perspektive.&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/38&quot;&gt;Thelema - die andere Art des Lebens&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Zu verschiedenen Themen wird die Perspektive von Thelema vorgestellt: Erkenntnis, Politik, Wirtschaft, Moral, Kunst - viele Themen, aber jedes Thema wird eher kurz und übersichtsweise behandelt. Die Themen bauen aufeinander auf und sollten deshalb in der gegebenen Reihenfolge gelesen werden. Andernfalls sind Verständnisprobleme zu erwarten.&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;a href=&quot;/node/116&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class=&quot;active&quot;&gt;Wie gründe ich einen Thelema-Node?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;: Für gestandene Thelemiten, die eine eigene Thelema-Gruppe auf die Beine stellen wollen, gibt es hier einige Anregungen und Tips.&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/4&quot;&gt;Thelema als Religion&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Ein eher anspruchsvoller Artikel darüber, wie Thelema als Religion funktionieren könnte. Beschäftigt sich u.a. mit dem Thema wie Religion heute noch möglich ist.&lt;br /&gt;
		 &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mde-net.de/node/59&quot;&gt;Mission und Werte der Thelema-Society&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Hier werden die Ziele und Werte der Thelema-Society dargestellt und erläutert.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Fri, 08 Jun 2007 13:18:04 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">62 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/thelema-uebersicht#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>Der Untergang der &quot;wahren Welt&quot;</title>
 <link>https://www.mde-net.de/wahrheitsfragen</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Killerunterscheidungen&lt;/strong&gt; teilen die Welt in ein unerkennbares Jenseits und ein wahrnehmbares Diesseits. Ersteres wird &quot;Wahrheit&quot; oder &quot;Sein&quot;, letzteres &quot;Schein&quot; oder &quot;Erscheinung&quot; genannt. Verweigert man die Teilnahme am Kampf der Killerunterscheidungen, sind Sein und Schein, die wahre und die scheinbare Welt - dasselbe. There is no difference.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man könnte denken, dass das Fragen sind, die unser normales Leben nicht im geringsten betreffen. Wann streiten wir uns im &lt;strong&gt;Alltagsleben&lt;/strong&gt; schon mal über Wahrheit oder Erscheinung? Wir verlassen uns auf unsere Wahrnehmungen und Erfahrungen. Damit kommen wir gewöhnlich bestens durchs Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Relevanz dieser Fragen für den Normalmenschen wird vielleicht deutlich, wenn wir an die &lt;strong&gt;Religion&lt;/strong&gt; denken. Religionen leben von der Unterscheidung Immanent (diesseitige, scheinbare Alltagswelt) und Transzendent (das Jenseits, die Ewigkeit, das Wahre und das Göttliche). Die letzten 2000 Jahre der Geschichte Europas wurden vom Christentum bestimmt, also von einer Religion, die auf dieser Unterscheidung basiert. Das Christentum bestimmte das alltägliche Leben der Menschen durch Moralgebote, Kirchgang, Scheiterhaufen usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn wir selbst keine Killerunterscheidungen machen, die Welt wurde jahrtausendelang von Menschen beherrscht, die sich auf diese Unterscheidungen stützen. Daran hat sich wenig geändert. Der moderne islamische &lt;strong&gt;Terrorismus&lt;/strong&gt; genauso wie der &#039;Anti&#039;-Terror-Krieg der Bush-Regierung basieren auf den gleichen Killerunterscheidungen wie Faschismus, Kommunismus und die Ausrottung der Heiden durch die Christen in der Antike.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Killerunterscheidungen bestimmen unbemerkt unser gesamtes Leben, weil sie sich in der Sprache, den sozialen Gewohnheiten und der Art unseres Denkens fest eingenistet haben. Wenn wir die Herrschaft der Killerunterscheidungen über unser Leben nicht mehr zulassen wollen, müssen wir sie erkennen, bloßstellen und &lt;strong&gt;Alternativen&lt;/strong&gt; schaffen. Das ist es, was wir hier tun!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Friedrich Wilhelm Nietzsche (* 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen; † 25. August 1900 in Weimar, deutscher Philosoph und klassischer Philologe) beschreibt die Geschichte der &quot;wahren Welt&quot; in seinem Buch &quot;Götzen-Dämmerung&quot; (1889):&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h3 align=&quot;center&quot; style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;
	Wie die „wahre Welt” endlich zur Fabel wurde.&lt;/h3&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot; style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;Geschichte eines Irrthums.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol start=&quot;1&quot; style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;li&gt;
		Die wahre Welt erreichbar für den Weisen, den Frommen, den Tugendhaften, — er lebt in ihr, &lt;strong&gt;er ist sie&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
		(Älteste Form der Idee, relativ klug, simpel, überzeugend. Umschreibung des Satzes „ich, Plato, &lt;strong&gt;bin&lt;/strong&gt; die Wahrheit.”)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;ol start=&quot;2&quot; style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;li&gt;
		Die wahre Welt, unerreichbar für jetzt, aber versprochen für den Weisen, den Frommen, den Tugendhaften (&quot;für den Sünder, der Busse thut&quot;).&lt;br /&gt;
		(Fortschritt der Idee: sie wird feiner, verfänglicher, unfasslicher, — &lt;strong&gt;sie wird Weib&lt;/strong&gt;, sie wird christlich ... )&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;ol start=&quot;3&quot; style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;li&gt;
		Die wahre Welt, unerreichbar, unbeweisbar, unversprechbar, aber schon als gedacht ein Trost, eine Verpflichtung, ein Imperativ.&lt;br /&gt;
		(Die alte Sonne im Grunde, aber durch Nebel und Skepsis hindurch; die Idee sublim geworden, bleich, nordisch, königsbergisch.)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;ol start=&quot;4&quot; style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;li&gt;
		Die wahre Welt — unerreichbar? jedenfalls unerreicht. Und als unerreicht auch &lt;strong&gt;unbekannt&lt;/strong&gt;. Folglich auch nicht tröstend, erlösend, verpflichtend: wozu könnte uns etwas Unbekanntes verpflichten? ...&lt;br /&gt;
		(Grauer Morgen. Erstes Gähnen der Vernunft. Hahnenschrei des Positivismus.)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;ol start=&quot;5&quot; style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;li&gt;
		Die „wahre Welt” — eine Idee, die zu Nichts mehr nütz ist, nicht einmal mehr verpflichtend, — eine unnütz, eine überflüssig gewordene Idee, &lt;strong&gt;folglich&lt;/strong&gt; eine widerlegte Idee: schaffen wir sie ab!&lt;br /&gt;
		(Heller Tag; Frühstück; Rückkehr des bon sens und der Heiterkeit; Schamröthe Plato&#039;s; Teufelslärm aller freien Geister.)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;ol start=&quot;6&quot;&gt;&lt;li style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;
		Die wahre Welt haben wir abgeschafft: welche Welt blieb übrig? die scheinbare vielleicht? ... Aber nein! &lt;strong&gt;mit der wahren Welt haben wir auch die scheinbare abgeschafft&lt;/strong&gt;!&lt;br /&gt;
		(Mittag; Augenblick des kürzesten Schattens; Ende des längsten Irrthums; Höhepunkt der Menschheit; INCIPIT ZARATHUSTRA.)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Nietzsche uns unterschlägt sind die &lt;strong&gt;Argumente&lt;/strong&gt; gegen die &quot;wahre Welt&quot;: warum sie den Menschen abhanden kam. Die Wurzeln dieses &#039;Verlustes&#039; liegen tief in der Vergangenheit, bei den antiken Skeptikern. Ihre Argumente fasste der Arzt und Philosoph Sextus Empiricus im 2. Jahrhundert n. Chr. in seinem Werk &quot;Grundriß der Pyrrhonischen Skepsis&quot; zusammen (Zitert nach &quot;Sextus Empiricus: Grundriß der pyrrhonischen Skepsis&quot;; Suhrkamp. Hervorhebungen, Listen und &quot;[ ]&quot; von MDE):&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h3 style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;
	15. Die fünf Tropen&lt;/h3&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Die jüngeren Skeptiker überliefern &lt;strong&gt;fünf Tropen der Zurückhaltung&lt;/strong&gt; [in Wahrheitsfragen], und zwar folgende:&lt;/p&gt;
&lt;ul style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;li&gt;
		als ersten den aus dem &lt;strong&gt;Widerstreit&lt;/strong&gt;,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		als zweiten den des &lt;strong&gt;unendlichen Regresses&lt;/strong&gt;,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		als dritten den aus der &lt;strong&gt;Relativität&lt;/strong&gt;,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		als vierten den der &lt;strong&gt;Voraussetzung&lt;/strong&gt;,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		als fünften den der &lt;strong&gt;Diallele&lt;/strong&gt;. [Zirkeldefinition, in der das zu Definierende vorkommt oder die dieses voraussetzt.]&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Der &lt;strong&gt;Tropus aus dem Widerstreit&lt;/strong&gt; besagt, daß wir über den vorgelegten Gegenstand einen unentscheidbaren Zwiespalt sowohl im Leben als auch unter den Philosophen vorfinden, dessentwegen wir unfähig sind, etwas zu wählen oder abzulehnen, und daher in die Zurückhaltung münden. [Es gibt zu allem verschiedene Meinungen und keine Möglichkeit zu entscheiden, wer Recht hat.]&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Mit dem &lt;strong&gt;Tropus des unendlichen Regresses&lt;/strong&gt; sagen wir, daß das zur Bestätigung des fraglichen Gegenstandes Angeführte wieder einer anderen Bestätigung bedürfe und diese wiederum einer anderen und so ins Unendliche, so daß die Zurückhaltung folge, da wir nicht wissen, wo wir mit der Begründung beginnen sollen. [Man kann auf jeder Antwort wieder fragen: Warum?]&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Beim &lt;strong&gt;Tropus aus der Relativität&lt;/strong&gt; erscheint zwar der Gegenstand, wie oben schon gesagt, so oder so, bezogen auf die urteilende Instanz und das Mitangeschaute, wie er aber seiner Natur nach beschaffen ist, darüber halten wir uns zurück. [Alles erscheint in verschiedenen Zusammenhängen verschieden, nie kann man wissen, wie etwas &#039;an sich&#039;, also außerhalb von Zusammenhängen, in Wahrheit ist.]&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Um den &lt;strong&gt;Tropus aus der Voraussetzung&lt;/strong&gt; handelt es sich, wenn die Dogmatiker, in den unendlichen Regreß geraten, mit irgend etwas beginnen, das sie nicht begründen, sondern einfach und unbewiesen durch Zugeständnis anzunehmen fordern. [Es wird willkürlich eine Grenze gesetzt wo nicht mehr weiter gefragt werden darf.]&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Der &lt;strong&gt;Tropus der Diallele&lt;/strong&gt; schließlich entsteht, wenn dasjenige, das den fraglichen Gegenstand stützen soll, selbst der Bestätigung durch den fraglichen Gegenstand bedarf. Da wir hier keines zur Begründung des anderen verwenden können, halten wir uns über beide zurück. [Es wird vorausgesetzt, was bewiesen werden soll: A ist B und B ist C, denn A ist C.]&lt;/p&gt;
&lt;h3 style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;
	11. Das Kriterium der Skepsis&lt;/h3&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Daß wir uns an die Erscheinungen halten, ist klar aus unseren Aussagen über das Kriterium der skeptischen Schule. &quot;&lt;strong&gt;Kriterium&lt;/strong&gt;&quot; heißt ... das Kriterium des Handelns, an das wir uns im Leben halten, wenn wir das eine tun und das andere lassen. Von diesem spreche ich hier.&lt;/p&gt;
&lt;ul style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;li&gt;
		Wir sagen nun, das Kriterium der skeptischen Schule sei das &lt;strong&gt;Erscheinende&lt;/strong&gt;, wobei wir dem Sinne nach die Vorstellung [Wahrnehmung] so nennen; denn da sie in einem Erleiden und einem unwillkürlichen Erlebnis liegt, ist sie fraglos. Deshalb wird niemand vielleicht zweifeln, ob der zugrundeliegende Gegenstand so oder so &lt;strong&gt;erscheint&lt;/strong&gt;. Ob er dagegen so &lt;strong&gt;ist&lt;/strong&gt;, wie er erscheint, wird infrage gestellt.&lt;br /&gt;
		[Hier sehen wir, wie die Skeptiker die Killerunterscheidung Schein-Sein einerseits akzeptieren, aber andererseits zurückweisen, weil die &quot;wahre Welt&quot; als unerkennbar zurückgewiesen wird.]&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wir halten uns also an die Erscheinungen und leben undogmatisch nach der alltäglichen Lebenserfahrung, da wir gänzlich untätig nicht sein können. Diese alltägliche Lebenserfahrung scheint vierteilig zu sein und teils aus Vorzeichnung der Natur, teils aus Erlebniszwang, teils aus Überlieferung von Gesetzen und Sitten, teils aus Unterweisung in Techniken dazu bestehen.
&lt;ul style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;li&gt;
				Und zwar aus &lt;strong&gt;natürlicher Vorzeichnung&lt;/strong&gt;, sofern wir von Natur aus die Fähigkeit besitzen, &lt;u&gt;sinnlich wahrzunehmen und zu denken&lt;/u&gt;;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				aus &lt;strong&gt;Erlebniszwang&lt;/strong&gt;, sofern uns Hunger zur Nahrung, Durst zum Getränk führt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				aus &lt;strong&gt;Überlieferung&lt;/strong&gt; von Sitten und Gesetzen, sofern wir es für das alltägliche Leben so übernehmen, daß wir die Gottesfurcht als ein Gut, die Gottlosigkeit als ein Übel betrachten;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				aus &lt;strong&gt;Unterweisung&lt;/strong&gt; in Techniken schließlich, sofern wir nicht untätig sind in den Techniken, die wir übernehmen. Dieses alles meinen wir jedoch undogmatisch.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die antike Skepsis suchte nach einem Zustand des &lt;strong&gt;Seelenfriedens&lt;/strong&gt; (Ataraxia; Apathie). Die Argumente gegen jeden Dogmatismus und Fundamentalismus sollten die Ungestörtheit und &quot;Meeresstille der Seele&quot; fördern. Da die &quot;wahre Welt&quot; unbekannt blieb, wussten die antiken Skeptiker nicht, wonach sie streben sollten. Also passten sie sich den Sitten und Gewohnheiten der Gesellschaft an, glaubten an die Götter und strebten darüberhinaus nach Gemütsruhe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Götter, an welchen die Skeptiker noch nicht zu rütteln wagten, reduzierten sich mit dem &lt;strong&gt;Christentum&lt;/strong&gt; auf den &quot;einen, wahren Gott&quot; - und diesem machte Immanuel &lt;strong&gt;Kant&lt;/strong&gt; (* 22. April 1724 in Königsberg; † 12. Februar 1804 ebenda), einer der bedeutendsten Philosophen der Neuzeit, den Garaus. Kant zertrümmerte alle Gottesbeweise, wies aber dem Gottesglauben noch eine moralische Notwendigkeit zu. Aber ein Gott, an den man nur deshalb glauben soll, weil sonst die Moral ihren Grund verliert, ist nicht mehr besonders glaubwürdig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nietzsche&lt;/strong&gt; ging folgerichtig einen Schritt weiter, indem er mit der Wahrheit auch Gott abschaffte. Im Aphorismus 125 aus der Fröhlichen Wissenschaft mit dem Titel &quot;Der tolle Mensch&quot;. schreibt er (Hervorhebungen, Listen, Absätze und &quot;[ ]&quot; von MDE):&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h3 align=&quot;center&quot; style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;
	Der tolle Mensch&lt;/h3&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot; style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;125.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Der tolle Mensch. — Habt ihr nicht von jenem tollen Menschen gehört, der am hellen Vormittage eine Laterne anzündete, auf den Markt lief und unaufhörlich schrie: &quot;&lt;strong&gt;ich suche Gott! Ich suche Gott!&lt;/strong&gt;&quot; —&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Da dort gerade Viele von Denen zusammen standen, welche nicht an Gott glaubten, so erregte er ein großes Gelächter. Ist er denn verloren gegangen? sagte der Eine. Hat er sich verlaufen wie ein Kind? sagte der Andere. Oder hält er sich versteckt? Fürchtet er sich vor uns? Ist er zu Schiff gegangen? ausgewandert? — so schrieen und lachten sie durcheinander.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Der tolle Mensch sprang mitten unter sie und durchbohrte sie mit seinen Blicken. &quot;Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! &lt;strong&gt;Wir haben ihn getötet&lt;/strong&gt;, — ihr und ich! Wir Alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? Müssen nicht Laternen am Vormittage angezündet werden? Hören wir noch Nichts von dem Lärm der Todengräber, welche Gott begraben? &lt;strong&gt;Riechen wir noch Nichts von der göttlichen Verwesung? — auch Götter verwesen! Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getötet!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unseren Messern verblutet, — wer wischt dies Blut von uns ab? Mit welchem Wasser könnten wir uns reinigen? Welche Sühnfeiern, welche heiligen Spiele werden wir erfinden müssen? Ist nicht die Größe dieser Tat zu groß für uns? &lt;strong&gt;Müssen wir nicht selber zu Göttern werden, um nur ihrer würdig zu erscheinen?&lt;/strong&gt; Es gab nie eine größere Tat, — und wer nur immer nach uns geboren wird, gehört um dieser Tat willen in eine höhere Geschichte, als alle Geschichte bisher war!&quot; —&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Hier schwieg der tolle Mensch und sah wieder seine Zuhörer an: auch sie schwiegen und blickten befremdet auf ihn. Endlich warf er seine Laterne auf den Boden, dass sie in Stücke sprang und erlosch. &quot;Ich komme zu früh, sagte er dann, ich bin noch nicht an der Zeit. Dies ungeheure Ereignis ist noch unterwegs und wandert, — es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen. Blitz und Donner brauchen Zeit, das Licht der Gestirne braucht Zeit, Taten brauchen Zeit, auch nachdem sie getan sind, um gesehen und gehört zu werden. &lt;strong&gt;Diese Tat ist ihnen immer noch ferner, als die fernsten Gestirne, — und doch haben sie dieselbe getan!&lt;/strong&gt;&quot; —&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;Man erzählt noch, dass der tolle Mensch des selbigen Tages in verschiedene Kirchen eingedrungen sei und darin sein Requiem aeternam deo angestimmt habe. Hinausgeführt und zur Rede gesetzt, habe er immer nur dies entgegnet: &quot;&lt;strong&gt;Was sind denn diese Kirchen noch, wenn sie nicht die Grüfte und Grabmäler Gottes sind?&lt;/strong&gt;&quot; —&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nietzsche entwickelte aus diesen Gedanken heraus später die Idee des &quot;Übermenschen&quot;, wie sie vor allem im Zarathustra dargestellt wird: &quot;Tot sind alle Götter: nun wollen wir, dass der Übermensch lebe.&quot; Wir müssen das hier nicht weiter verfolgen. Weder die Seelenruhe der Skeptiker noch Nietzsches Übermensch entsprechen, wie später gezeigt wird, einem Leben des Menschen &lt;u&gt;als&lt;/u&gt; Mensch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der heutige Stand der Diskussion wird in der Wikipedia unter dem Stichwort &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Postmoderne&quot;&gt;Postmoderne&lt;/a&gt;&quot;  wie folgt zusammengefasst (Hervorhebungen von MDE):&lt;/p&gt;
&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;Elemente postmodernen Denkens und Urteilens sind&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;li&gt;
		Absage an das seit der Aufklärung betonte Primat der &lt;strong&gt;Vernunft&lt;/strong&gt; (ratio) und die Zweckrationalität (die bereits in der Moderne erschüttert wurden)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Verlust des autonomen &lt;strong&gt;Subjekts&lt;/strong&gt; als rational agierender Einheit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Neue Hinwendung zu Aspekten der menschlichen Affektivität und &lt;strong&gt;Emotionalität&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ablehnung oder kritische Hinterfragung eines universalen Wahrheitsanspruchs&lt;/strong&gt; im Bereich philosophischer und religiöser Auffassungen und Systeme (sog. Metaerzählungen oder Mythen wie Moral, Geschichte, Gott, Ideologie, Utopie oder Religion, aber auch, insofern sie einen Wahrheits- oder Universalitätsanspruch trägt, Wissenschaft)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Verlust traditioneller &lt;strong&gt;Bindungen&lt;/strong&gt;, von Solidarität und eines allgemeinen Gemeinschaftsgefühls&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Sektoralisierung&lt;/strong&gt; des gesellschaftlichen Lebens in eine Vielzahl von Gruppen und Individuen mit einander widersprechenden Denk- und Verhaltensweisen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Toleranz, Freiheit und radikale &lt;strong&gt;Pluralität&lt;/strong&gt; in Gesellschaft, Kunst und Kultur&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Dekonstruktion&lt;/strong&gt;, Sampling, Mixing von Codes als (neue) Kulturtechniken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Zunehmende &lt;strong&gt;Zeichenhaftigkeit&lt;/strong&gt; der Welt (siehe auch Semiotisches Dreieck u. Baudrillard)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Feminismus&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Multikulturalismus&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p id=&quot;oneline&quot; style=&quot;border-color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine typisch &lt;strong&gt;postmoderne Stimmung&lt;/strong&gt; formuliert Gianni Vattimo (* 4. Januar 1936 in Turin, postmoderner italienischer Philosoph, Autor und Politiker.) in &quot;&lt;a href=&quot;http://them.polylog.org/5/dvg-de.htm&quot;&gt;polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren&lt;/a&gt;&quot;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vattimo&lt;/strong&gt;: &quot;Ich denke, das christliche Abendland sollte wirklich Abendland werden, in jenem Sinn, in dem Heidegger von &#039;Abendland&#039; spricht, also als Land, das sich darauf einlässt unterzugehen. Das gilt auch für das Christentum: Es scheint mir dazu bestimmt unterzugehen, sich aufzulösen, um nicht zu sterben.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Den gegenwärtigen Schlusspunkt der Wahrheitsdebatten mit Killerunterscheidungen scheint mir der Philosoph &lt;strong&gt;Josef Mitterer&lt;/strong&gt; (* 1948 in Westendorf) mit seinen Büchern &quot;Das Jenseits der Philosophie&quot; (Wien, 1992) und &quot;Die Flucht aus der Beliebigkeit&quot; (Frankfurt / M., 2001) gesetzt zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mitterer schlägt vor, den Begriff der Wahrheit abzuschaffen. Zur Begründung zeigt er, wie der Begriff der Wahrheit eingesetzt und was mit ihm bezweckt wird. Wer Wahrheit behauptet, bewegt sich unvermeidlich im Rahmen seiner selbstgesetzten Voraussetzungen. Der Rückgriff auf eine im Jenseits der Erkenntnis liegenden &quot;wahren Welt&quot; ist nur eine &lt;strong&gt;Illusion&lt;/strong&gt; - und der Versuch, den eigenen Standpunkt unangreifbar zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau das ist es, was wir Killerunterscheidungen nannten: die Illusion der Unterscheidung zwischen der von uns erkannten scheinbaren und der &quot;wahren Welt&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mitterers &lt;strong&gt;Alternative&lt;/strong&gt; lautet:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		auf alle Killerunterscheidungen der Art &quot;scheinbare Welt&quot; - &quot;wahre Welt&quot; verzichten und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		unsere Beschreibungen nicht auf Objekte (die Wirklichkeit, die Welt) beziehen, sondern von Objekten ausgehen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Objekte sind demzufolge die bislang erfolgten Beschreibungen. Mitterer nennt sie Beschreibungen &quot;&lt;strong&gt;so far&lt;/strong&gt;&quot; (bisher). Eine neue Beschreibung eines Objekts ändert das Objekt der Beschreibung &quot;so far&quot; zu einem geänderten Objekt der Beschreibung &quot;&lt;strong&gt;from now on&lt;/strong&gt;&quot; (ab jetzt). Beschreibungen &quot;so far&quot; scheitern also nicht an der &quot;wahren Welt&quot;, sondern an anderen Beschreibungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	So weit so gut, aber: sollen Beschreibungen und Argumente nicht in &lt;strong&gt;Beliebigkeit&lt;/strong&gt; versinken, muss die Frage beantwortet werden, nach welchen Kriterien Beschreibungen &quot;so far&quot; durch Beschreibungen &quot;from now on&quot; zu ändern sind. Wir stehen dabei vor dem Problem, dass mit der Verabschiedung der Killerunterscheidungen alle Kriterien und Begründungsmöglichkeiten der letzten 2.500 Jahre unmöglich geworden sind. Weder die &quot;wahre Welt&quot;, noch die philosophische Vernunft, noch irgendeine Offenbarung stehen noch als Kriterium zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir können an die alten Kriterien nicht einmal anknüpfen. Wir brauchen keine neuen Kriterien, sondern qualitativ (oder kategorial) andere Kriterien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erste Ansätze zu anderen Kriterien bieten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		die amerikanischen &lt;strong&gt;Pragmatiker&lt;/strong&gt;: der Erfinder des Pragmatismus Charles S. Peirce, der Popularisierer des Pragmatismus William James und insbesondere der Neopragmatiker Richard Rorty.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		der &lt;strong&gt;Objektivismus&lt;/strong&gt; von Ayn Rand (eigentlich Alissa Sinowjewna Rosenbaum, * 20. Januar/2. Februar 1905 in Sankt Petersburg, Russland; † 6. März 1982 in New York City, US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin), einer entschiedenen Gegnerin des Pragmatismus.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die &quot;&lt;strong&gt;Allgemeine Theorie von Leben und Verhalten lebender Organismen&lt;/strong&gt;&quot; von Elliott Jaques (* 18. Januar 1917, † 8. März 2003, kanadischer Psychologe), der u.a. 1965 das Konzept der &quot;mid-life crisis&quot; einführte.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Antworten, welche von den Genannten angeboten werden, sind einerseits recht ähnlich, sehr praktisch an Erleben und Handeln orientiert, andererseits in den Einzelheiten dennoch wesentlich verschieden. Das beruht darauf, dass sie zwar alle keine Killerunterscheidungen verwenden, dennoch sehr verschiedene Wege gehen - aber diese philosophischen Feinheiten werde ich hier nicht vertiefen.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Die Antwort der Pragmatisten lautet: &lt;strong&gt;Nutzen&lt;/strong&gt;. Die Beschreibung, welche in Bezug auf die Realisierung eines Ziels effizienter oder effektiver ist als eine andere Beschreibung, ist vorzuziehen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die Antwort des Objektivismus lautet: die &lt;strong&gt;vernünftigere&lt;/strong&gt; Beschreibung, d.h. die Beschreibung, die ein &lt;strong&gt;blühendes Leben&lt;/strong&gt; mehr fördert, ist vorzuziehen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die Antwort von Elliott Jaques lautet: &lt;strong&gt;Time-Frame&lt;/strong&gt;. Die Beschreibung, welche langfristigere Vorhersagen erlaubt ist vorzuziehen (das ist etwas verkürzt, aber wir behandeln das Thema weiter unten ausführlicher).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Damit haben wir alle Voraussetzungen zusammen, um das Konzept einer anderen Welt zu erschaffen:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Scheinbare Welt = wahre Welt.&lt;br /&gt;
	Vernünftige Argumente sind vorzuziehen.&lt;br /&gt;
	Vernunft ist, was langfristig dem blühenden Leben nutzt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Nebenbei bemerkt:&lt;br /&gt;
	Der gesunde Menschenverstand hat das schon immer gewusst.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/46&quot;&gt;Philosophie&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/ad931aeeac064516b88bfeeca901cad5&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 06 Aug 2007 17:05:53 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">150 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/wahrheitsfragen#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>Thelema-Society Sommerfest 2007</title>
 <link>https://www.mde-net.de/sommerfest-2007</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Vom 16. - 19. August findet in Bergen/Dumme das diesjährige &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/109&quot;&gt;Sommerfest der Thelema-Society&lt;/a&gt; statt. Ich versüße mir schon seit einigen Jahren den August durch die Teilnahme an diesem Fest oder vielleicht besser Festival.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es fanden in den vergangenen Jahren sehr viele interessante Veranstaltungen statt, von Vorträgen über Musik bis zu Handwerk und Kunst, Trommeln, Tanzen und abends bis tief in die Nacht ellenlange Gespräche mit Menschen, die man nirgendwoanders trifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde auch in diesem Jahr wieder aktiv teilnehmen und einen verwegenen Vortrag beisteuern:&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; border=&quot;1&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;border-color: rgb(255, 182, 67);&quot; width=&quot;80%&quot;&gt;&lt;tbody style=&quot;border-top: 0pt none;&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td bgcolor=&quot;#fff8ed&quot; style=&quot;padding: 10px;&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/108&quot;&gt;&lt;strong&gt;Thelema ohne Alternative&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;Vortrag von MDE mit anschließender Diskussion&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Jeder Mensch steht jederzeit in der Entscheidung: Leben oder Tod. Wer sich für Tod entscheidet, hat Alternativen: Selbstmord, Vegetieren oder als Zombie herumschlurfen. Wer sich für Leben entscheidet, hat keine Alternative zu Thelema. Es reicht nicht, sich Thelemit zu nennen, sondern man muß als Thelemit denken und handeln.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Das ist keine Wahrheit, sondern ein hypothetischer Imperativ: Wenn Du leben willst, mußt Du thelemisch denken und handeln.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Ich werde diese Behauptung mit den Mitteln argumentativer Vernunft beweisen.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;
						Michael D. Eschner&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	 &lt;/div&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;BTW, jeder Besucher kann eigene Veranstaltungen anbieten. Einfach vorher den Veranstaltern eine &lt;a href=&quot;mailto:feste@thelema-society.de &amp;lt;feste@thelema-society.de&amp;gt;&quot;&gt;Email&lt;/a&gt; schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;See you&lt;/strong&gt; - beim &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/109&quot;&gt;Sommerfest 2007&lt;/a&gt; der Thelema-Society :-)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/44&quot;&gt;Allgemeines&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/45&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 09 Jul 2007 18:52:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">129 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/sommerfest-2007#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>Wie gründe ich einen Thelema-Node?</title>
 <link>https://www.mde-net.de/thelema-node</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;I swear by my life and my love of it&lt;br /&gt;
	that I will never live for the sake of another man,&lt;br /&gt;
	nor ask another man to live for mine.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	(Ayn Rand, Atlas Shrugged)&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Was ist ein Thelema-Node?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Alle mir bekannten Thelema-Gruppen sind als &lt;strong&gt;Orden&lt;/strong&gt; mit Oberhäuptern in hohen Graden organisiert. Diese hierarchisch-zentralistische Organisationsform ist zutiefst christlich inspiriert und dogmatisch-altäonisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Thelema-Bewegung wird hierarchisch-heterarchisch als &lt;strong&gt;Netz&lt;/strong&gt; wachsen. Ein Netz besteht aus &lt;u&gt;Nodes&lt;/u&gt; (Knoten) und &lt;u&gt;Verbindungen&lt;/u&gt; (Kommunikationen) zwischen den Nodes. Jeder Node ist eine hierarchische Thelema-Gruppe, als Club, Verein, Familie, Gruppe, etc. und das Netz ist eine Heterarchie solcher Nodes. Es spricht nichts dagegen, dass mehrere Nodes zu einer Gruppe gehören, aber es sollte nie nur eine Hierarchie geben. Das würde dem Geist von Thelema widersprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Thelema ist kein abgehobener altäonischer Mystizismus, wie das Crowley-, Saturni- oder O.T.O-Thelema, sondern die Kunst des blühenden Lebens für lebende Menschen. Es geht bei solchen Abgrenzungen nicht um &lt;strong&gt;Wahrheit&lt;/strong&gt;, denn: &quot;Alle Worte sind heilig und alle Propheten wahr&quot;. Thelema beweist sich durch &lt;strong&gt;Nützlichkeit&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&quot;Erfolg ist dein Beweis&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&quot;Denket alle daran, daß Existenz reine Freude ist; daß alle Sorgen nur wie Schatten sind; sie vergehen &amp;amp; sind vorbei; doch da ist das, was bleibt.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das Kriterium ist also Nützlichkeit, bewiesen durch &lt;u&gt;Erfolg&lt;/u&gt;, welcher zu &lt;u&gt;Freude&lt;/u&gt; führt, also &lt;strong&gt;blühendes Leben&lt;/strong&gt;: &lt;strong&gt;W&lt;/strong&gt;ohlstand, &lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;rfolg und &lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;lück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht um den &lt;strong&gt;Nutzen&lt;/strong&gt; für das Leben, das eigene Leben. Das ist der Maßstab des &quot;Liber L vel Legis&quot;. Alles andere ist nicht falsch, sondern uninteressant: witzlos.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Angenommen du bist ein Thelemit&lt;br /&gt;
	und möchtest einen Thelema-Node erschaffen.&lt;br /&gt;
	Was ist zu tun?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Warum willst du eine Gruppe gründen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um anderen Menschen zu helfen? Vergiss es, du bist kein Thelemit, geh zu den Christen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil es dir bei der Erreichung &lt;u&gt;deiner&lt;/u&gt; Ziele nützlich ist? Yep! Das ist der einzige akzeptable Grund!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb solltest du vorher darüber nachdenken, ob der Erfolg solch einer Gruppe deinen Lebenszielen dienlich ist. Offensichtlich ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Die Gründung und Leitung eines Thelema-Node ist eine &lt;strong&gt;Herausforderung&lt;/strong&gt;, an der du enorm wachsen kannst.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Je mehr Menschen du Thelema lehrst, desto mehr wirst du selbst über Thelema &lt;strong&gt;lernen&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Je erfolgreicher deine Gruppentätigkeit ist, desto &lt;strong&gt;freudiger&lt;/strong&gt; wird dein Leben sein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Je mehr großartige neue Freunde du gewinnst, desto mehr &lt;strong&gt;Verbündete&lt;/strong&gt; gewinnst du für deine Ziele und desto größer ist die Chance den wunderbarsten Liebes- und Lebenspartner zu finden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Aber vor den Erfolg haben auch die thelemischen Götter den Schweiß gesetzt:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Um erfolgreich zu sein,&lt;br /&gt;
	musst du den Teilnehmern in deiner Gruppe beweisen,&lt;br /&gt;
	dass es in ihrem Selbst-Interesse ist Thelema,&lt;br /&gt;
	die Kunst des Selbst-Interesses,&lt;br /&gt;
	selbst zu können.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Leadership und Leader&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn du eine Gruppe gründest, musst du &lt;u&gt;führen&lt;/u&gt;. Es gibt keine langfristig erfolgreiche Gruppe ohne Führung. Das wird vielleicht deutlicher, wenn wir klären, was Leadership ist:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leadership&lt;/strong&gt; ist der &lt;u&gt;Prozess&lt;/u&gt;, in dem eine &lt;u&gt;Person&lt;/u&gt; (Leader) die &lt;u&gt;Mission&lt;/u&gt; (Richtung, Zweck der Existenz) für ihre &lt;u&gt;Gruppe&lt;/u&gt; &lt;u&gt;setzt&lt;/u&gt; und diese dazu &lt;u&gt;veranlasst&lt;/u&gt;, sich &lt;u&gt;zusammen&lt;/u&gt; mit &lt;u&gt;Kompetenz&lt;/u&gt; und &lt;u&gt;Engagement&lt;/u&gt; in &lt;u&gt;Richtung&lt;/u&gt; der Mission zu &lt;u&gt;bewegen&lt;/u&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;strong&gt;Leader&lt;/strong&gt; ist dafür verantwortlich, dass der Prozess der Leadership funktioniert, d.h. die Gruppe sich in Richtung Mission bewegt. &quot;Leader&quot; ist keine &lt;u&gt;Eigenschaft&lt;/u&gt; eines Menschen, sondern eine &lt;u&gt;Rolle&lt;/u&gt;, die ein Mensch in einer Gruppe übernimmt. Du musst also nicht etwa charismatisch oder sonst etwas sein, sondern nur das Notwendige tun, um deiner Rolle gerecht zu werden. Du bist nichts besseres als die anderen Mitglieder der Gruppe, du hast nur mehr zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Leader ist dafür &lt;u&gt;verantwortlich&lt;/u&gt;, dass die Gruppe sich &lt;u&gt;bewegt&lt;/u&gt; und zwar in &lt;u&gt;Richtung&lt;/u&gt; auf das Ziel. &lt;strong&gt;Verantwortung&lt;/strong&gt; kann nur haben wer entscheidet, d.h. der Leader muss die &lt;strong&gt;Autorität&lt;/strong&gt; haben, wichtige &lt;u&gt;Entscheidungen&lt;/u&gt; zu treffen, ansonsten er nicht die Verantwortung für Bewegung und Richtung der Gruppe übernehmen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verantwortung muss von einem &lt;strong&gt;Individuum&lt;/strong&gt; wahrgenommen werden. Eine Gruppe kann nicht verantwortlich sein (Ausnahme ist eine juristische Person, aber auch für diese zeichnen intern Individuen verantwortlich). &lt;strong&gt;Verantwortung ist unteilbar&lt;/strong&gt;: Wenn mehr als &lt;u&gt;eine&lt;/u&gt; Person für etwas verantwortlich ist, ist faktisch niemand verantwortlich. Delegation ist dadurch nicht ausgeschlossen, die Verantwortung bleibt aber bei dem, der delegiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Autorität bekommst du letztlich nur von den &lt;strong&gt;Mitgliedern&lt;/strong&gt;: Wenn sie erleben, dass&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		das, was du sagst und tust für sie &lt;u&gt;nützlich&lt;/u&gt; ist,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		auf dich unbedingter &lt;u&gt;Verlass&lt;/u&gt; ist und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		du explizit die &lt;u&gt;Verantwortung&lt;/u&gt; übernimmst, d.h. die &lt;strong&gt;Konsequenzen&lt;/strong&gt; trägst, wenn etwas schiefgeht - und nicht etwa anderen Mitgliedern die Schuld zuschiebst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das ist alles, was du wissen und tun musst um die Rolle als Leader auszufüllen :-)&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Mitglieder gewinnen und begeistern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Gründung und Leitung eines Thelema-Node ist eine großartige Herausforderung. Du musst Menschen dazu bewegen, sich in ihrer freien Zeit mit ihrem Leben zu beschäftigen. Das erscheint den meisten Menschen auf den ersten Blick als Theorie und wenig attraktiv. Aber du kannst den Menschen ein fantastisches Angebot machen:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Was du anbietest, ist prinzipiell für jeden Menschen interessant:&lt;br /&gt;
	Der Schlüssel zum blühenden Leben.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ein Mensch, der Thelema konsequent praktiziert, kann&lt;br /&gt;
	eine steile Karriere beginnen,&lt;br /&gt;
	die leidenschaftliche romantische Liebe finden,&lt;br /&gt;
	wunderbare Freundschaften schließen,&lt;br /&gt;
	originelle künstlerische Schaffenskraft entwickeln -&lt;br /&gt;
	und das Leben als schöpferisches Spiel spielen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Mitglieder erfahren den Thelema-Node als Schlüssel&lt;br /&gt;
	zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben&lt;br /&gt;
	in angemessenem Wohlstand.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kein Ort an dem nur Zeit totgeschlagen oder&lt;br /&gt;
	abstrakte Ideen in einem Vakuum diskutiert werden:&lt;br /&gt;
	Ein geheimnisvoller Ort des blühenden Lebens.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nutzen eines Lebens als Thelemit ist deine größte Ressource. Es hat keinerlei Sinn, politische, religiöse oder philosophisch gelehrte Diskussionen zu führen. Damit werden die Leute nur &lt;strong&gt;vergrault&lt;/strong&gt;. Das allererste was gemeinsam gelehrt, praktisch eingeübt, erarbeitet und diskutiert wird sind die lebenspraktischen Aspekte von Thelema. Das sind die Themen, aus denen die Mitglieder den größten Nutzen für sich ziehen können, um erfolgreich und glücklich zu leben. Das ist im Kern die Frage:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Warum gibt es zu Thelema keine Alternative?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach jedem Treffen sollten die Mitglieder ein besseres Verständnis für Thelema und die Bedeutung von Thelema für ihr Leben haben. Nach jedem Treffen sollten sie besser verstehen, warum es keine Alternative zu Thelema gibt. Erfolgsbeweis: Zu Beginn jedes Treffens berichten Mitglieder, welchen &lt;strong&gt;Nutzen&lt;/strong&gt; sie aus den letzten Treffen gezogen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das kannst du nur dann leisten, wenn du Thelema selbst konsequent praktizierst. Du selbst &lt;strong&gt;musst&lt;/strong&gt; das lebendige Beispiel und &lt;strong&gt;Vorbild&lt;/strong&gt; sein für den Lohn und die Vorzüge eines thelemischen Lebens: The reward of Ra Hoor Khut.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wenn Teilnehmer den praktischen Nutzen von Thelema selbst erleben,&lt;br /&gt;
	werden sie leidenschaftlich gern zu den Gruppentreffen kommen&lt;br /&gt;
	und sie werden neue Interessenten mitbringen.&lt;br /&gt;
	So einfach ist das!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Deine Voraussetzungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Du musst die Ausdauer eines Windrads, die Kraft einer Lokomotive, die Vernunft eines Einstein, die Autorität einer Heiligen und das Selbstvertrauen eines Kindes haben. Wirklich? Nun ja, vergessen wir das alles wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuche gar nicht erst, der perfekte Thelemit zu sein. Perfektion ist langweilig. Deine wichtigsten Voraussetzungen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&quot;&lt;u&gt;Liber L vel Legis&lt;/u&gt;&quot; einschließlich der Versnummern abrufbar im &lt;strong&gt;Gedächtnis&lt;/strong&gt; haben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die thelemischen &lt;u&gt;Werte&lt;/u&gt; und die &lt;u&gt;Handlungsprinzipien&lt;/u&gt; (Moral) sowie die &lt;u&gt;These&lt;/u&gt;: &quot;Es gibt keine Alternative zu Thelema&quot; &lt;strong&gt;argumentationssicher&lt;/strong&gt; - und im Vergleich mit Alternativen - beherrschen.&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Sichtbar&lt;/strong&gt; machen, daß du diese Werte &lt;u&gt;lebst&lt;/u&gt; und nach diesen Prinzipien &lt;u&gt;handelst&lt;/u&gt;. Perfektion ist nicht nötig, es geht nur um die allgemeine Richtung, aber diese konsequent.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wenn du diese Voraussetzungen hast, kannst du loslegen. Wie?&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Werbung für Menschen, die leben wollen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Du kannst Leute &lt;u&gt;ansprechen&lt;/u&gt;, &lt;u&gt;Anzeigen&lt;/u&gt; aufgeben, &lt;u&gt;Emails&lt;/u&gt; schreiben, eine &lt;u&gt;Website&lt;/u&gt; einrichten oder &lt;u&gt;Flugblätter&lt;/u&gt; verteilen. Um Interessenten zu gewinnen betone: Thelema ist die Kunst des blühenden Lebens. Ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Thelema ist die &lt;strong&gt;Kunst des blühenden Lebens&lt;/strong&gt;. Wohlstand, Erfolg und Glück durch Vernunft und Leidenschaft. Der Zweck der XXX-Gruppe ist Menschen zu zeigen, daß &lt;strong&gt;Thelema&lt;/strong&gt; der Weg zu einem besseren Leben ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden verschiedene &lt;strong&gt;Handlungsstrategien&lt;/strong&gt; für das Leben darstellen und zeigen,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		was sie bedeuten,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		wie sie gerechtfertigt werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		wie nützlich sie für Deine Ziele sind,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		wie die Anwendung jeder Strategie dein Leben, deine Karriere, deine Familie, deine Liebe, deine Freundschaften, deine Erfolge und dein Glück beeinflussen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Du wirst erfahren, dass die Lebensstrategie die du wählst&lt;br /&gt;
	entscheidende Konsequenzen für dein Leben hat,&lt;br /&gt;
	für Wohlstand, Erfolg und Glück.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum solltest du uns (unverbindlich) besuchen? Weil dein Leben, dein Wohlstand, dein Erfolg und dein Glück davon abhängen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn du ein &lt;strong&gt;blühendes Leben&lt;/strong&gt; leben willst: Es gibt keine Alternative zu &lt;strong&gt;Thelema&lt;/strong&gt;.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wandle diesen Text so ab, dass er dir entspricht und du die &lt;strong&gt;Versprechungen&lt;/strong&gt; einlösen kannst. Illustriere den Text mit einigen passenden Bildern.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Gruppentreffen die be-geist-ern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn du deine Gruppe so promotest, &lt;u&gt;musst&lt;/u&gt; Du bei den Treffen das Versprochene &lt;strong&gt;liefern&lt;/strong&gt;. Zeige zu jedem Thema, warum es wichtig ist und wie es sich auf das Leben praktisch auswirkt. Das erreichst du durch konkrete, praktische, themenrelevante und realistische Beispiele, Vorführungen und Erfahrungen. Denke niemals, dass irgendetwas offensichtlich sei - it&#039;s not.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Darstellung und jedes Beispiel ist an die &lt;strong&gt;Interessen&lt;/strong&gt; der Teilnehmer anzugleichen. Beispiele, die für einen Hausmann einsichtig und überzeugend sind, können für eine Managerin völliger Humbug sein. Außerdem sollten die Beispiele so nahe an deinen Beschäftigungen sein, dass sie glaubwürdig sind und du auf Einwände reagieren kannst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du kannst Beispiele aus der Literatur (z. B. Büchern von Ayn Rand, wenn diese bekannt sind) nehmen. Besser sind aber Beispiele aus dem wirklichen Leben - und zwar Beispiele, die im &lt;strong&gt;Erfahrungsbereich&lt;/strong&gt; der Teilnehmer liegen. Biografien können sehr gute Vorlagen geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hilfreich ist es mit den Leadern anderer Nodes Erfahrungen, Argumente und Beispiele auszutauschen. Noch besser ist es, Teilnehmer nach &lt;strong&gt;eigenen&lt;/strong&gt; beispielhaften Erfahrungen zu fragen. Welche Rolle hat X (Wille, Vernunft, etc.) bisher in deinem Leben gespielt? Kannst du Erlebnisse berichten von dir oder von Bekannten? Teilnehmer einbeziehen erlaubt ihnen, aktiv zu werden. Dadurch denken sie das Thema aktiv mit und machen es sich selbst anschaulich. Sie verbinden dadurch das Thema mit ihren eigenen Erfahrungen und mit ihrem Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Relevanz&lt;/strong&gt; eines Themas kann nur vermittelt werden, wenn Ideen mit Erfahrungen verbunden und somit konkret werden. &lt;strong&gt;Konkretisierung&lt;/strong&gt; ist das beste Mittel gegen abstraktes Theoretisieren, wodurch das Thema vom wirklichen Leben abgetrennt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist: immer und immer wieder zeigen, welchen Nutzen es bringt, den thelemischen Weg zu erlernen und einzuüben. Der einfachste Weg dazu ist die Thematisierung der Moral, also von &lt;strong&gt;Werten&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Handlungsprinzipien&lt;/strong&gt; oder -strategien bezogen auf das konkrete Leben. Willentliches Handeln ist das zentrale Thema von Thelema und alle damit verbundenen Themen geben direkte Hilfen für ein Leben in Wohlstand, Erfolg und Glück. Ist dieser Punkt erst verstanden - und wirklich erst danach, werden andere Themen wichtig:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Wie &lt;strong&gt;funktioniert&lt;/strong&gt; die Welt, in der wir leben? (Philosophie, Gesetz, Konsequenzen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie erlangen wir &lt;strong&gt;Wissen&lt;/strong&gt; über die Welt? (Wissenschaft, Vernunft)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie können wir mit anderen &lt;strong&gt;Menschen&lt;/strong&gt; zusammenleben (Politik, Wirtschaft)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wozu ist &lt;strong&gt;Kunst&lt;/strong&gt; wichtig? (Kreativität, Inspiration, Ästhetik)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie kann &lt;strong&gt;MagiG&lt;/strong&gt; nützlich werden? (Imagination, Bestellungen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die Integration von Kopf (Ich), Herz (Du) und Hand (Es, Dinge) zu einem &lt;strong&gt;Selbst&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Meide &lt;strong&gt;abstrakte&lt;/strong&gt; Diskussionen über Philosophie, Politik, Religion etc. wie der Teufel das Weihwasser. Desgleichen meide abstrakten Diskussionen über Tagesereignisse. Diskussion ist kein Selbstzweck. Frage dich immer: Was nützt diese Diskussion den Teilnehmern für ihr Leben? Wenn du keinen Nutzen entdeckst, beende die Diskussion, wechsle das Thema.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fokussiere&lt;/strong&gt; alle Gespräche auf Thelema als eine Kunst des Lebens für Lebende: konkret und praktisch. Damit wirst du auch am besten mit Teilnehmern, die ablehnend oder feindlich eingestellt sind fertig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Tatsache mit der du und alle Mitglieder eines Thelema-Knotens irgendwann konfrontiert werden ist die Existenz von Thelema-Gruppen, die Thelema völlig anders verstehen als wir. Da gibt es z.B. den O.T.O und die verschiedenen Saturn-Orden. Fast alle diese Gruppen sind &lt;strong&gt;dogmatisch&lt;/strong&gt; und im alleinigen Besitz der Wahrheit, also &lt;strong&gt;Ideologien&lt;/strong&gt;. Du musst dich rechtzeitig mit diesen Ideologien beschäftigen, damit aufkommende Diskussionen rational verlaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vernachlässige nicht die kleinen Treffen und &lt;strong&gt;Feiern&lt;/strong&gt;, zu denen es viele Gelegenheiten gibt. Zusammen essen oder tanzen gehen, gemeinsam skifahren oder ein Fußballspiel besuchen. Alles Gelegenheiten für die Gruppe, sich besser kennenzulern, soziale Bande zu knüpfen, neue Interessenten anzusprechen und Freundschaften zu schließen.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Denke immer daran:&lt;br /&gt;
	Du kannst anderen erzählen,&lt;br /&gt;
	dass Thelema glücklich macht bis du grün wirst:&lt;br /&gt;
	Wenn sie dich nicht als glücklich erleben,&lt;br /&gt;
	werden sie es dir nicht glauben.&lt;br /&gt;
	So einfach ist das!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Hilfen&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Du erweiterst deine Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten in diesem Bereich mit Hilfe des &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/1666&quot;&gt;Thelema-Fernstudiums &quot;Ankh Mar&quot;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Du kannst zu Vorträgen, Wochendenden oder als Hilfe für Veranstaltungen Spezialisten für bestimmte Themen oder &#039;gestandene&#039; Thelemiten einladen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Du kannst die Ressourcen dieser Website nutzen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Von der &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/&quot;&gt;Thelema-Society &lt;/a&gt;kannst du organisatorische und personelle Hilfe erhalten. In manchen Fällen ist die Thelema-Society sogar bereit, mit Ressourcen zu helfen, aber dafür sind dann Gegenleistungen fällig. Die Thelema-Society ist thelemisch, d. h. geben und nehmen: Win-Win!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Du kannst mich (&lt;a href=&quot;/node/7&quot;&gt;MDE&lt;/a&gt;) anheuern, aber ich bin gut - und deshalb teuer.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;And now, it&#039;s your turn!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/40&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/7412b584c8b94ed5a9e414996fd3a1ae&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Thu, 28 Jun 2007 14:58:21 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">116 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/thelema-node#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>Thelema: Was ist Thelema?</title>
 <link>https://www.mde-net.de/was-ist-thelema</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Thelema ist eine andere Art zu leben. Anders als das gewöhnliche Vor-sich-hinleben. &quot;Thelema&quot; ist das altgriechische Wort für &quot;schöpferischen Willen&quot;. Es geht darum, sein Leben bewußt und willentlich in ein blühendes Leben zu verwandeln. In diesem Prozeß erschafft der Thelemit sich als individuelles Selbst: neugierig, zärtlich, freundlich, ekstatisch und - was ihm sonst noch wichtig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Grundlage von Thelema ist das &lt;a href=&quot;../../../../../../node/78&quot; title=&quot;Eine gaaanz einfache Einführung in das Grundlagenwerk von Thelema&quot;&gt;&quot;Liber L vel Legis&quot;&lt;/a&gt;. Ein psychoaktiver Text der zu eigenem Willen, Denken und Handeln provoziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Persönliches:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Wenn - und nur &lt;strong&gt;wenn &lt;/strong&gt;- man für sich ein blühendes, glückliches und erfolgreiches Leben erschaffen will, gibt es &lt;strong&gt;keine Alternative zu Thelema&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ob&lt;/strong&gt; ein Mensch ein blühendes, glückliches und erfolgreiches Leben will, ist &lt;strong&gt;einzig und allein seine Entscheidung&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Beide Thesen werde ich auf dieser Website &lt;strong&gt;argumentativ &lt;/strong&gt;vertreten. Die Basis der Argumentation ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Um ein blühendes, glückliches und erfolgreiches Leben zu gestalten, gibt es &lt;strong&gt;notwendige &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;do&#039;s and dont&#039;s&lt;/strong&gt;. Sie sind von der Art der do&#039;s and dont&#039;s des reinen Überlebens (wer leben will, muß atmen, trinken, essen usw.), gehen aber über diese hinaus: Blühendes Leben ist mehr als nur Überleben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Thelema ist die &lt;strong&gt;einzige Art des Lebens&lt;/strong&gt;, die genau diese notwendigen do&#039;s and dont&#039;s fordert und fördert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Thelemit &lt;/strong&gt;ist nicht, wer sich selbst so nennt, sondern wer diese do&#039;s and dont&#039;s praktisch lebt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Einwände &lt;/strong&gt;des Typs: &quot;der weiß alles besser&quot;, &quot;ich glaube etwas anderes&quot;, &quot;kennst Du die einzige Wahrheit&quot;, &quot;Du mußt doch auch die Meinung anderer respektieren&quot; etc. interessieren mich nicht. Jedoch: &lt;strong&gt;Argumente &lt;/strong&gt;sind jederzeit willkommen - und nur Argumente interessieren mich.&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Infos&lt;/strong&gt;: &lt;a href=&quot;../../../../../../node/2&quot; title=&quot;Eine einfache, kurze und etwas oberflächliche Beschreibung&quot;&gt;Wer-wie-was ist Thelema?&lt;/a&gt; • &lt;a href=&quot;../../../../../../node/78&quot; title=&quot;Eine gaaanz einfache Einführung in das Grundlagenwerk von Thelema&quot;&gt;&quot;Liber L vel Legis&quot; für Dummies&lt;/a&gt; • &lt;a href=&quot;../../../../../../node/38&quot; title=&quot;Eine Darstellung der thelemischen Einstellung zum Leben, zu Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kunst&quot;&gt;Thelema - die andere Art des Lebens&lt;/a&gt; • &lt;a href=&quot;../../../../../../node/84&quot;&gt;Wie man Thelemit wird&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/27&quot;&gt;FAQ&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/26&quot;&gt;Lebens-Wissen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/35&quot;&gt;Liber L vel Legis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Sat, 23 Jun 2007 11:36:41 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">99 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/was-ist-thelema#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>Thelema für Eltern</title>
 <link>https://www.mde-net.de/thelema-eltern</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Egal was du deinem Kind erzählst,&lt;br /&gt;
	es wird dir nachmachen was du tust!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Thelemiten haben Kinder - und damit die Probleme, die alle Eltern haben: Was kann ich tun, um meinem Kind einen richtig guten &lt;strong&gt;Start&lt;/strong&gt; ins Leben zu geben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Aus thelemischer Sicht können auf diese Frage einige Antworten gegeben werden. Aber alle Antworten, die ich hier anbiete, sind meine Antworten und sie bleiben auf der Ebene allgemeiner &lt;strong&gt;Prinzipien&lt;/strong&gt;. Die konkret auftretenden Probleme können Eltern nur in jeder Situation mit ihren Kindern gemeinsam lösen. Dennoch sind Prinzipien hilfreiche Mittel zur Orientierung.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Soll ich mir Kinder zulegen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf diese Frage gibt es keine allgemeine Antwort. Es handelt sich um eine ganz &lt;strong&gt;persönliche &lt;/strong&gt;Entscheidung, die auf mehreren Ebenen bedacht werden sollte:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Kopf&lt;/strong&gt;: Welche Konsequenzen bringt es mit sich, wenn ich ein Kind habe? Was wird sich in meinem Leben verändern? Was sagt mein Partner dazu? Kann ich dem Kind eine sichere und verlässliche Familie (Mann und Frau) schaffen?&lt;br /&gt;
		Bedenke: Eine vollständige Sozialisierung braucht &lt;u&gt;Rollenvorbilder&lt;/u&gt; beider Geschlechter.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Herz&lt;/strong&gt;: Bin ich fähig zu lieben? Liebe ich Kinder? Werde ich mein Kind bedingungslos lieben, egal was es anstellt?&lt;br /&gt;
		Bedenke: Keine Moral kann Liebe zu den eigenen Kindern vorschreiben, denn Liebe kann nicht gefordert werden: &lt;u&gt;Liebe ist ein Geschenk&lt;/u&gt;!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Hand&lt;/strong&gt;: Habe ich die Zeit und die Fertigkeiten, mit meinem Kind zu spielen? Basteln? Singen? Habe ich die haushälterischen Fertigkeiten, die ein Kind benötigt? Kochen? Waschen? Trockenlegen?&lt;br /&gt;
		Bedenke: Erfolgreich handeln kann dein Kind nur von dir lernen - nur, wenn du es &lt;u&gt;vorführst&lt;/u&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Es geht nicht darum, auf jede dieser Fragen die perfekte Antwort zu finden. Aber man sollte sich darüber klar werden, was man einbringen kann und wird und was nicht. Danach hat man eine bessere &lt;strong&gt;Entscheidungsgrundlage&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Manche Eltern stellen diese Frage erst, wenn sie erfahren haben, dass die Frau schwanger ist. Damit stellt sich die Frage der &lt;strong&gt;Abtreibung&lt;/strong&gt;. Mache dir eins klar: Es gibt diesbezüglich rechtliche Regelungen, aber keinerlei moralische Pflichten. Natürlich gibt es Leute, die dir moralische Pflichten einreden wollen. Aber egal was jemand dazu sagt, es ist &lt;u&gt;seine&lt;/u&gt; Meinung, weder eine göttliche Wahrheit, noch eine Pflicht der Natur. Abtreiben ist kein bisschen moralischer, als nicht abtreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wenn du kein Kind haben willst, dir eine Abtreibung aber dennoch Bauchschmerzen bereitet, kannst du das Kind nach der Geburt zur &lt;strong&gt;Adoption&lt;/strong&gt; freigeben. Das ist auch für das Kind immer noch besser, als wenn du mit einem Kind dasitzt, das du nicht haben willst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Egal wie du dich entscheidest: Du allein musst die Entscheidung treffen und dann - damit leben.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Welche Erziehungsmethode ist die Beste?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Natürlich die Methode,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		mit der du am besten umgehen kannst und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		bei der das Kind am glücklichsten ist und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		am besten auf das Leben vorbereitet wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Ein Punkt scheint mir ganz extrem wichtig: Menschen sind, wie die Systemtheorie sagt, informationell geschlossene Systeme. Einfacher gesagt: Du kannst keine Bedeutung in die Psyche des Kindes übertragen. Egal was du tust und egal wie du es meinst: &lt;strong&gt;Das Kind entscheidet immer selbst&lt;/strong&gt;, was es erlebt und wie es das versteht. Daran kannst du nichts ändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Deshalb: Eltern sind nicht die Schöpfer des Kindes. &lt;strong&gt;Das Kind ist sein eigener Schöpfer&lt;/strong&gt;. Eltern sollten sich als Berater und Helfer verstehen - und sich damit bescheiden. Sag allem selbstherrlichen Gestalten-wollen ab. Denke im Umgang mit dem Kind nicht an dich oder daran, was andere Leute sagen: Denke nur an das Kind und dessen Zukunft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir können das in drei Grundsätze kondensieren:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Kind&lt;/strong&gt;: Hilf mir, es selbst zu tun.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Eltern&lt;/strong&gt;: Freiheit so viel wie möglich, Grenzen so wenig wie möglich - aber nicht weniger.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Gemeinsam&lt;/strong&gt;: Die Herstellung einer inneren und äußeren dialogischen Offenheit, in der Kind und Eltern ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten zum Einsatz bringen und ihr Leben bereichern können. Frag-Würdigkeiten erzeugen, &lt;u&gt;Fragen&lt;/u&gt; stellen und das Kind selbst denken lassen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Es gibt &lt;strong&gt;drei pädagogische Ansätze&lt;/strong&gt;, die unter diesen Prämissen (bedingt) empfohlen werden können:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Montessorip%C3%A4dagogik&quot;&gt;Montessoripädagogik&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Hier wäre meine Einschränkung, dass ich es für falsch halte, sowohl auf Belohnungen wie auf Bestrafungen zu verzichten und der Aspekt des Gesprächs zu kurz kommt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kentenich-P%C3%A4dagogik&quot;&gt;Kentenich-Pädagogik&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Hier wäre meine Einschränkung, dass die Methode einige sehr gute Ansätze enthält, aber dringend der Reinigung von ideologischem Klimbim (christliche Religion) bedarf.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Triple_P&quot;&gt;Triple P&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Die hier gegebenen Regeln sind nützlich als Orientierungen, dürfen jedoch nicht schematisch angewendet werden: Kinder brauchen Zuwendung und Liebe.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wenn du in diesem Rahmen forschst und experimentierst - Kinder großziehen ist immer ein Experiment - wirst du deinen Stil finden können.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Welche Werte soll ich meinem Kind vermitteln?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Du kannst deinem Kind keine Werte vermitteln. Das Kind erforscht und formt seine Werte selbst. Aber du kannst deinem Kind helfen, indem du deine Werte &lt;strong&gt;vorlebst&lt;/strong&gt; und das Kind &lt;strong&gt;fragend&lt;/strong&gt; dabei unterstützt, Werte zu erkunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ein Mensch ohne Werte irrt im Leben ziellos herum und hat keine Ahnung, was er mit seinem Leben anfangen soll. Es gehört deshalb zu den wesentlichen Aufgaben von Eltern, ihrem Kind zu Werten zu verhelfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	&lt;strong&gt;Werte&lt;/strong&gt; sind Zustände, die man erhalten und Ziele, die man erreichen will. Selbstachtung will man sich erhalten und Glück will man erreichen. Wenn du wissen willst, was deine Werte sind, schaue dir an, welche Ziele du anstrebst. Nein, nicht welche Ziele du denkst anzustreben oder anstreben zu müssen. Schaue dir an, was du tatsächlich tust, und welche Ziele du damit faktisch erreichst, bzw. welche Zustände du damit faktisch erhältst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Genau das sind die Werte, die du deinem Kind vorleben wirst. Keine anderen. Das Kind wird dir nichts glauben, was du nicht selbst tust. Wenn du versuchst, deinem Kind Werte zu vermitteln, die du selbst nicht beobachtbar lebst, wirst du dein Kind zum &lt;strong&gt;Heuchler &lt;/strong&gt;erziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	So, mehr werde ich dir hier über Werte nicht erzählen. Du kannst und sollst nicht meine, sondern deine Werte vermitteln. Über meine Werte kannst du aber auf anderen Seiten meiner Website alles erfahren, was du wissen willst. Hm, na gut, eine Ausnahme ...&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Primäre Gewalt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gewalt initiieren, ist das absolut Böse. Punkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist &lt;u&gt;meine&lt;/u&gt; Überzeugung. Ich würde alles tun, damit meine Kinder das verstehen, lernen, erfahren und als unerschütterliche Überzeugung mit ins Leben nehmen. Natürlich kann man diese Überzeugung Kindern genausowenig einbläuen wie andere Werte. So wenig es Eltern gefallen mag, die diese Überzeugung mit mir teilen: Auch bei diesem Punkt müssen wir dem Kind Frage-, Antwort-, Lern- und Erlebensräume eröffnen - und am Ende wird es &lt;u&gt;seine&lt;/u&gt; Entscheidung treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sekundäre Gewalt (Notwehr, Zurückschlagen, sich wehren) ist eine andere Sache. Ich denke: Gewalt ist die Negation alles Menschlichen - und genau deshalb ist es die Pflicht jedes Menschen &lt;u&gt;als&lt;/u&gt; Mensch, der Gewalt keinen Fußbreit nachzugeben.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;An alle Himmel schreib ichs an,&lt;br /&gt;
	die diesen Ball umspannen:&lt;br /&gt;
	Nicht der Tyrann ist ein schimpflicher Mann,&lt;br /&gt;
	aber der Knecht des Tyrannen.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	(Christian Morgenstern)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch hier, kannst du deinem Kind nur &lt;u&gt;deine &lt;/u&gt;Überzeugungen vorleben.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Soll ich mein Kind zum Thelemiten erziehen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nein&lt;/strong&gt;, gib deinem Kind keinerlei Antworten vor: Erziehe es zum &lt;strong&gt;Selberdenken&lt;/strong&gt;. Erkunde mit ihm Antworträume - und lasse das Kind seine Entscheidungen selbst finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Christentum ist eine derart abstruse Ideologie, dass es, um Gläubige zu gewinnen, auf die Indoktrination wehrloser Kinder angewiesen ist. Thelema hat solche &#039;Gehirnwäsche&#039; nicht nötig. Lehre dein Kind, indem du es vorlebst:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Vernünftig denken und neugierig die Welt beschnüffeln,&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Zärtlich fühlen und &quot;Gefühle sind erlaubt&quot;,&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Schöpferisch, produktiv und erfolgreich handeln.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Dann hast du dein Kind im &lt;u&gt;Geist von Thelema&lt;/u&gt; erzogen. Dein Kind wird einen guten Start haben. Den Rest muss es dann, als Erwachsener, selbst entscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Zum Abschluss ...&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;drei Zitate von einem der größten deutschen Philosophen: Georg Wilhelm Friedrich Hegel (* 27. August 1770 in Stuttgart; † 14. November 1831 in Berlin):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
	&quot;Die Pflicht des Gehorsams der Kinder ist ihr Recht, zu freien Menschen erzogen zu werden.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	&quot;Das wahrhafte Wesen der Liebe besteht darin, das Bewußtsein seiner selbst aufzugeben, sich in einem anderen Selbst zu vergessen, doch in diesem Vergehen und Vergessen sich erst selber zu haben und zu besitzen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	&quot;Es kann in unseren Tagen nicht oft genug daran erinnert werden, daß das, wodurch sich der Mensch vom Tiere unterscheidet, das Denken ist.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/38&quot;&gt;Eltern&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/37&quot;&gt;Kinder&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/991398a394754638abab74d6dfe3ab44&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Fri, 22 Jun 2007 21:33:22 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">96 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/thelema-eltern#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>Aleister Crowley Boleskine House</title>
 <link>https://www.mde-net.de/crowley</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt; Ein Film über Crowley, auf YouTube gefunden - viel Vergnügen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Video wurde gelöscht)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Fri, 22 Jun 2007 01:02:27 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">86 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/crowley#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>Wie man Thelemit wird</title>
 <link>https://www.mde-net.de/kontingenzschock</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Der Durchbruch zum Thelemiten ereignet sich als &lt;strong&gt;Kontingenzschock&lt;/strong&gt;, als die Erfahrung: Es steckt nichts dahinter. Die Welt verliert ihre Bedeutsamkeit und wird absurd. Sie erscheint als nacktes &#039;Das&#039; auf dem Hintergrund des Nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Thelema beginnt, wenn Du den Mut hast, Dir das Nichts begegnen zu lassen und es auszuhalten. Im verschlingenden Anblick des Nichts klingt die Ahnung, daß Du nicht nur &#039;irgendetwas&#039; bist, sondern ein schöpferisches Wesen, das aus dem Nichts etwas erschaffen kann. Entscheidend ist: Der Mensch kann sich erfahren als der Ort, wo aus Nichts Etwas oder aus Etwas Nichts wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Horror vor dem Nichts, wenn Du es Dir begegnen läßt, führt an diesen Umschlagspunkt. Er konfrontiert Dich mit dem Möglichsein, daß Du selbst bist.&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
	&lt;strong&gt;Thelema ist nur im Triumph des Stolzes über die Qual. &lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/46&quot;&gt;Philosophie&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Thu, 21 Jun 2007 16:13:55 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">84 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/kontingenzschock#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>Magie für Dummies</title>
 <link>https://www.mde-net.de/magie</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;MagiG bedeutet:&lt;br /&gt;
	Bestellungen bei den Göttern aufgeben.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorbemerkung&lt;/strong&gt;: Das Folgende erhebt keinen Anspruch auf philosophische Validität. Es geht nur um eine pragmatisch orientierte Handlungsanleitung.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Magie und MagiG&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Magie ist ein sehr weiter Begriff. Verschiedene Menschen verstehen darunter sehr verschiedene Handlungsarten:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Magie&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Magie_fuer_Dummies/Magische_Praktiken.jpg&quot; style=&quot;width: 501px; height: 101px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		die &lt;strong&gt;Bühnenmagie&lt;/strong&gt;, welche uns mit Zaubertricks unterhält&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die &lt;strong&gt;Geisterbeschwörungen&lt;/strong&gt; z. B. nach dem Manuskript &quot;Schlüssel des Königs Salomon&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die &lt;strong&gt;Volksmagie&lt;/strong&gt; nach den Büchern des Moses&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die &lt;strong&gt;Parapsychologie&lt;/strong&gt;, wie sie von der Wissenschaft erforscht wird&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Aleister Crowleys &lt;strong&gt;Magick&lt;/strong&gt;, nach der jede willentliche Handlung eine magische Handlung ist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die &lt;strong&gt;Gebräuche&lt;/strong&gt; primitiver Kulturen zum Regen machen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		die &lt;strong&gt;Sympathiemagie&lt;/strong&gt;, bei der durch Herstellung von Puppen Menschen beeinflusst werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		alle möglichen Arten von &lt;strong&gt;Hokuspokus&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		usw.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Allgemein versteht man unter Magie Veränderungen, die nicht durch physisches Handeln, sondern durch eine Art intensives &lt;strong&gt;Wünschen&lt;/strong&gt; bewirkt werden. Die Wünsche können an das eigene Unbewusste, wie an Geister oder Götter gerichtet werden. Oft muss der Wunsch durch Einhaltung bestimmter Regeln, durch Rituale, Symbole, Konzentrationen, Imaginationen oder Geschenke bestärkt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Magie:&lt;br /&gt;
	Interaktion und Kommunikation&lt;br /&gt;
	 mit inneren unbewussten&lt;br /&gt;
	oder äußeren unsichtbaren&lt;br /&gt;
	Komplexen oder Wesenheiten,&lt;br /&gt;
	die erwünschte oder geforderte Veränderungen&lt;br /&gt;
	bewirken sollen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden uns hier nur mit der &lt;strong&gt;Magie von Thelema&lt;/strong&gt; beschäftigen. Das ist die Magie, wie sie im &quot;Liber L vel Legis&quot; beschrieben ist. Bei dieser Magie geht es um Interaktion und Kommunikation mit den Göttern des &quot;Liber L vel Legis&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Da die Götter im Mittelpunkt stehen, und um Verwechslungen zu vermeiden, nennen wir die thelemische Magie: &lt;strong&gt;MagiG&lt;/strong&gt; - mit &quot;&lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;&quot; wie &lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;ötter, mit &quot;&lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;&quot; wie &lt;strong&gt;G&lt;/strong&gt;rube. Hilfe von den Göttern und Absturz in die Grube (Abyss, der Abgrund), sind die beiden Möglichkeiten von MagiG.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Das &quot;Liber L vel Legis&quot; über MagiG&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im &quot;Liber L vel Legis&quot; findet sich nicht besonders viel über MagiG, dennoch die entscheidenden Informationen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;II. 7:&lt;/strong&gt; &quot;Ich bin der Magier und der Exorzist. Ich bin die Achse des Rades und der Würfel im Kreis. “Kommet zu mir” ist ein närrisches Wort: denn ich bin es, der geht.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;II. 8:&lt;/strong&gt; &quot;Wer Heru-pa-kraath angebetet hat, hat mich angebetet; falsch, denn ich bin der Anbeter.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;II. 9:&lt;/strong&gt; &quot;Denket alle daran, daß Existenz reine Freude ist; daß alle Sorgen nur wie Schatten sind; sie vergehen &amp;amp; sind vorbei; doch da ist das, was bleibt.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;I. 37:&lt;/strong&gt; &quot;Auch die Mantras und die Zauber; das Obeah und das Wanga; die Arbeit des Stabes und die Arbeit des Schwertes; diese soll er lernen und lehren.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Diese wenigen Verse müssen mit Informationen aus anderen Versen verbunden werden, um alles korrekt zu verstehen. Ich werde das hier nicht im Einzelnen vorführen, sondern nur kurz darstellen.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Der MagiGer&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hadit sagt von sich, dass er der &lt;strong&gt;Magier&lt;/strong&gt; sei. Das ist nach der Weltbeschreibung des &quot;Liber L vel Legis&quot; korrekt und nicht anders möglich. Hadit ist, wie in den obigen Versen gezeigt (&quot;ich bin es, der geht&quot;, &quot;ich bin der Anbeter&quot;) dasjenige in uns, was wahrnimmt, aber eben deshalb selbst nicht wahrgenommen werden kann. Wie das Auge, das sehen, aber nicht sich selbst sehen kann - außer in einem Spiegel. In der mystisch-magischen Tradition wird Hadit oft als das &quot;schweigende Selbst&quot; bezeichnet. Das ist insoweit richtig, als Hadit die Quelle des Redens und Handelns, aber weder die Rede noch das Handeln selbst ist. Genauso wie das Auge die Quelle des Sehens, aber nicht selbst das Sehen ist.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;II. 2:&lt;/strong&gt; &quot;Kommt! ihr alle und lernt das Geheimnis, das noch nicht enthüllt wurde. Ich, Hadit, bin das Komplement von Nu, meiner Braut. Ich bin nicht ausgedehnt, und Khabs ist der Name meines Hauses.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;II. 3:&lt;/strong&gt; &quot;In der Sphäre bin ich überall das Zentrum, während sie, der Umfang, nirgendwo gefunden wird.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;II. 4:&lt;/strong&gt; &quot;Doch sie soll gekannt werden &amp;amp; ich niemals.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Nuit ist also alles Wahrnehmbare, und jeder Akt der Wahrnehmung ist die &lt;strong&gt;Vereinigung &lt;/strong&gt;von Nuit und Hadit. Was wahrgenommen wird, wird also prinzipiell von Nuit und Hadit gemeinsam bestimmt. In I. 21. spricht Nuit von: &quot;mein Herr Hadit.&quot; Daraus ist zu entnehmen, dass Hadit bestimmt, was wahrgenommen wird, aber natürlich bestimmt Nuit, was überhaupt wahrgenommen werden kann, also die &lt;strong&gt;Möglichkeiten&lt;/strong&gt; der Wahrnehmung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Nun sagt uns das &quot;Liber L vel Legis&quot;: I. 3: &quot;Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern.&quot; In Vers II. 2 sagt Hadit: &quot;Khabs ist der Name meines Hauses.&quot; &quot;Khabs&quot; bedeutet im altägyptischen &quot;Stern&quot;. Damit sagt Hadit, dass jeder Mann und jede Frau sein Haus ist. Aber nicht in jedem Menschen bewohnt Hadit sein Haus: II. 56. &quot;... dann, wenn ihr traurig seid, wisset, ich habe euch verlassen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Das wird geklärt in II. 19. &quot;Soll ein Gott in einem Hunde leben? Nein! nur die Höchsten gehören zu uns. Sie werden jubeln, unsere Erwählten: wer trauert, gehört nicht zu uns.&quot; Im Original steht &quot;&lt;strong&gt;god&lt;/strong&gt;&quot; (Gott) und &quot;&lt;strong&gt;dog&lt;/strong&gt;&quot; (Hund), das &quot;o&quot; bleibt, nur &quot;g&quot; und &quot;d&quot; sind vertauscht. Der Gott ist also das Gegenteil eines Hundes. Klar, der Mensch ist das Wesen zwischen Tier und Gott.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Soweit sollte erstmal deutlich sein:&lt;br /&gt;
	Nur Menschen, in denen Hadit wohnt, sind der MagiG fähig,&lt;br /&gt;
	denn Hadit ist der Magier.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Die Zutaten für MagiG&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten oben (I. 37) schon gesehen, was das &quot;Liber L vel Legis&quot; unter MagiG versteht: &quot;Die Mantras und die Zauber; das Obeah und das Wanga; die Arbeit des Stabes und die Arbeit des Schwertes.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Die Sprache&lt;/strong&gt;: Mantras und Zauber sind magiGsche Worte und magiGsche Sprüche (Zaubersprüche).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Die Handlungen und Gegenstände&lt;/strong&gt;: Obeah und Wanga meint die durch Menschen direkt und aktiv ausgeübte MagiG und die durch Gegenstände (Amulette, Talismane) eher indirekt und passiv wirkende MagiG.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Die richtig eingesetze Kraft&lt;/strong&gt;: Arbeit des Stabes und die Arbeit des Schwertes bezieht sich auf Wille und Vernunft.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Zu beachten ist noch:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;II. 5:&lt;/strong&gt; &quot;Siehe! die Rituale der alten Zeit sind schwarz. Die schlechten sollen verworfen werden; die guten sollen vom Propheten gereinigt werden!&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das ist eigentlich klar. Weil die alten Rituale auf einer völlig anderen Weltbeschreibung basieren, können sie nicht mehr wie gewünscht funktionieren und werden keine oder &lt;strong&gt;unerwünschte Ergebnisse&lt;/strong&gt; haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Ein weiterer Aspekt ist der Gott, den wir bisher sträflichst - aber wir wollten es ja für &quot;Dummies&quot; machen - vernachlässigt haben: &lt;strong&gt;Ra-Hoor-Khut&lt;/strong&gt;, der Falken-Köpfige Herr des Äons. Er sagt von sich:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;III. 1:&lt;/strong&gt; &quot;Abrahadabra; der Lohn von Ra Hoor Khut.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;III. 2:&lt;/strong&gt; &quot;Es gibt Spaltung hier im Innern; es gibt ein nicht bekanntes Wort. Rechtschreibung ist veraltet; alles ist nicht etwas. Hütet Euch! Halt! Erhebt den Spruch des Ra-Hoor-Khuit!&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;III. 3:&lt;/strong&gt; &quot;Nun verstehet zuerst, daß ich ein Gott des Krieges und der Rache bin. Ich werde hart mit ihnen verfahren.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das Zusammenspiel von Hadit und Nuit erzeugt - wir hatten das bisher vernachlässigt -  &lt;strong&gt;virtuelle Wahrnehmungen&lt;/strong&gt; (unwirkliche, nicht von Menschen wahrnehmbare Formen), die erst durch Ra-Hoor-Khut Wirklichkeit werden. &quot;&lt;strong&gt;Abrahadabra&lt;/strong&gt;&quot; erinnert an das bekannte Zauberwort &quot;Abracadabra&quot;, aber mit Had(it) in der Mitte. Das bedeutet: Hadit, der Wahrnehmende, inmitten von &quot;Abra&quot;,  Wahrnehmungsmöglichkeiten der Nuit. Da nun beides zusammengefügt ist, ergibt sich Wirklichkeit. &quot;Abrahadabra&quot; ist das Zauberwort, welches die Wirklichkeit erschafft, weil Nuit und Hadit vereinigt sind. Das ist der Lohn, den Ra-Hoor-Khut gibt, denn er &lt;u&gt;ist&lt;/u&gt; diese Vereinigung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Der &quot;Spruch&quot; des Ra-Hoor-Khut ist &quot;Abrahadabra&quot; - und die erzeugte Wirklichkeit ist nicht beliebig, sondern jede Wirklichkeit wirkt sich auf nachfolgende Wirklichkeiten (Zukunft) aus. &lt;strong&gt;Wirklichkeit&lt;/strong&gt; hat Konsequenzen, was Ra-Hoor-Khut &quot;Krieg&quot; und &quot;Rache&quot; nennt. Auf physikalischer Ebene erscheinen Konsequenzen als Kausalgesetz von Ursache und Wirkung, aber auf biologischer und psychologischer Ebene ist das etwas komplizierter. Konsequenzen sind jedoch auf jeder Ebene unvermeidbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Es ist nun extrem wichtig zu beachten, dass Ra-Hoor-Khut nicht nur der &lt;strong&gt;Sohn&lt;/strong&gt;, sondern auch der &lt;strong&gt;Herr&lt;/strong&gt; von Nuit und Hadit ist. Er kann mit seinem &quot;Abrahadabra&quot; nur Wirklichkeit erzeugen, wenn und weil Hadit und Nuit sich vereinigen und damit eine virtuelle Wahrnehmung erzeugen. Aber ohne Ra-Hoor-Khut gäbe es nur eine unzusammenhängende Folge virtueller Wahrnehmungenen. Wirklichkeit werden diese virtuellen Wahrnehmungen erst, wenn Ra-Hoor-Khut sein &quot;Abrahadabra&quot; spricht. Ra-Hoor-Khut ist der Herr des Prozesses der Wirklichkeit und deshalb auch für die Konsequenzen zuständig.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Der Prozess der MagiG&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir uns an das erinnern, was im vorhergehenden Abschnitt über Ra-Hoor-Khut gesagt wurde, ist klar: MagiG kann den laufenden Konsequenzen weder entgehen, noch sie unterlaufen. Dafür sorgt Ra-Hoor-Khut ausnahmslos: &quot;Ich werde hart mit ihnen verfahren.&quot; Das muss so sein, denn anders würde die Welt zum &lt;strong&gt;Chaos&lt;/strong&gt;, nichts wäre mehr vorhersagbar: Brot könnte statt essbar Gift sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	MagiG muss sich also immer einen Möglichkeitsraum innerhalb des Geflechts der unabänderlichen Konsequenzen verschaffen. Daraus folgt: MagiG braucht &lt;strong&gt;Zeit&lt;/strong&gt;. Das muss nicht viel Zeit sein, manchmal reicht ein Tag oder eine Stunde, manchmal braucht es aber auch mehrere Tage oder, bei extrem unwahrscheinlichen Wünschen, sogar Monate. Daraus folgt, dass durch MagiG vieles, aber nicht alles möglich ist. Darüber muss man sich allerdings keine großen Gedanken machen, weil es gewöhnlich ziemlich offensichtlich ist, was gehen könnte, was schwierig wird und was unmöglich ist (unmöglich ist eigentlich nur das logisch Widersprüchliche).&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Persönliche Voraussetzungen für MagiG&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die entscheidende Frage ist, ob Hadit - der Magier - in einem Menschen wohnt oder nicht. Woran das erkennbar ist, wurde oben beschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Die &lt;strong&gt;Erwählten&lt;/strong&gt;: Menschen, in denen Hadit wohnt, haben sich für das Leben entschieden. Ihr Leben blüht und gedeiht. Sie sind glücklich und erfolgreich, freuen sich viel, haben Selbstvertrauen, genießen das Leben und haben Vertrauen in die Welt, die Menschen und das Leben. Typische Äußerung: Wir schaffen das!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Die &lt;strong&gt;Sklaven&lt;/strong&gt;: Menschen, die Hadit verlassen hat, haben sich (faktisch, auch wenn sie es selbst nicht merken) für den Tod entschieden. Ihr Leben kümmert so dahin. Sie fühlen wenig (schwache Freuden), sind eher unglücklich, häufig besorgt, eher traurig als fröhlich und haben nur wenig bis kein Vertrauen in die Welt, die Menschen und das Leben. Typische Äußerung: Das geht nicht, weil ... die anderen ... die Umstände ...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;Sklaven&lt;/strong&gt; leben in einer Welt, die so ist, wie sie befürchten: Eine kalte, sinnlose Welt mechanischer Ursachen und Wirkungen. Sie sind von allen Göttern verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Auch für die &lt;strong&gt;Erwählten&lt;/strong&gt; gibt es weder Heil noch Gnade. Sie sind allein mit den Göttern - im Diesseits. Aber immerhin: Die Erwählten leben durch und durch göttlich - gemeinsam mit den Göttern:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;II. 9:&lt;/strong&gt; &quot;Denket alle daran, daß Existenz reine Freude ist; daß alle Sorgen nur wie Schatten sind; sie vergehen &amp;amp; sind vorbei; doch da ist das, was bleibt.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Ob ein Mensch Erwählter oder Sklave ist, &lt;strong&gt;entscheidet&lt;/strong&gt; er selbst. Der Erwählte hat sich, durch die Art wie er lebt, &lt;strong&gt;selbst erwählt&lt;/strong&gt;. Der Sklave hat sich, durch die Art wie er lebt, selbst versklavt. Da jeder Mensch selbst über sein Leben entscheidet, kann er das jederzeit &lt;strong&gt;ändern&lt;/strong&gt;: Man muss sich nur für das Leben entscheiden und entsprechend handeln: den Willen aktivieren, die Vernunft konsequent einsetzen und die Verhaltensgewohnheiten entsprechend umstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Damit haben wir alle Teile zusammen und können loslegen :-)&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;
	Der erste Erfolg mit MagiG&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, kann es losgehen. Das allgemeine Schema ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Imagination&lt;/strong&gt;: Den erwünschten Zustand oder das gewünschte Ereignis klar und deutlich in einem emotional ansprechenden Bild vorstellen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Formulierung&lt;/strong&gt;: Den Wunsch klar, deutlich und anschaulich in bildhaften Wörtern formulieren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Prüfung&lt;/strong&gt;: Zwischen Imagination und Formulierung solange hin und her wechseln, bis beides klar und deutlich ist und sich gut anfühlt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Abschicken&lt;/strong&gt;: Nuit oder Ra-Hoor-Khut anrufen, den Wunsch vortragen, sehr betont und bestimmt &quot;Abrahadabra&quot; rufen - das wars. (Die Bestellung nicht an Hadit schicken, denn er ist es, der sie abschickt.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Vergessen&lt;/strong&gt;: Nun sollte die Bestellung vergessen werden. Sie ist angekommen, mehr ist nicht zu tun: Man lässt die Götter ihre Arbeit machen ohne sie zu belästigen.&lt;br /&gt;
		&quot;Vergessen&quot; meint nicht den krampfhaften Versuch, nicht an die Bestellung zu denken, das klappt nicht. &quot;Vergessen&quot; meint, sich genausowenig darum zu kümmern, als hätte man bei Amazon ein Buch bestellt und weiß, es wird so schnell wie möglich abgeschickt werden - man sorgt sich nicht darum, denkt nicht dran.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Lieferung verfolgen&lt;/strong&gt;: In der folgenden Zeit muss man darauf achten, ob man irgendeine Intuition hat, irgendetwas erfährt oder irgendetwas geschieht, was mit der Bestellung zusammenhängen könnte. Wenn sich etwas entsprechendes ereignet, muss man darauf reagieren - sonst geht die Lieferung verloren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Lieferung abholen oder annehmen&lt;/strong&gt;: Irgendwann wird die Lieferung da sein - man sollte das bemerken und sie annehmen.&lt;br /&gt;
		Das ist kein Witz: Ich habe oft genug erlebt, dass Menschen es nicht gemerkt haben, wenn die Lieferung ankam, z. B. weil sie diese in einer anderen Verpackung erwartet hatten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Beschreibung ist etwas allgemein, aber die konkreten Fälle sind so verschieden, dass es genauer nicht geht. Für schwierigere Fälle gibt es ausgefeiltere Verfahren, aber dieser Text ist eine Einführung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Gutes Gelingen wünscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;MDE&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/41&quot;&gt;Einführung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/35&quot;&gt;Liber L vel Legis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/36&quot;&gt;Magie&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/1cee9beb04454700a417324aaf8937b5&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Tue, 19 Jun 2007 18:23:14 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">81 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/magie#comments</comments>
</item>
<item>
 <title>&quot;Liber L vel Legis&quot; für Dummies</title>
 <link>https://www.mde-net.de/liber-l</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&quot;It is as if the soul of ancient Egypt,&lt;br /&gt;
disillusioned in the grave,&lt;br /&gt;
were crying to us in the darkness &quot;down the corridors of time&quot;.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(Donald Mackenzie, EGYPTIAN MYTH AND LEGEND)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir beginnen mit einer kurzen Darstellung der Fakten. Wenn dir das alles ein wenig &#039;seltsam&#039; vorkommt, mach dir nichts draus: Es ist ungewöhnlich. Nach der Darstellung der Fakten kommen wir zu den Erläuterungen - dann wird hoffentlich alles klar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorwarnung&lt;/strong&gt;: Der folgende Text ist eine grobe und vereinfachte Einführung, die viele wichtige Einzelheiten sträflichst vernachlässigt, um für Anfänger verständlich zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was ist das &quot;Liber L vel Legis&quot;?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&quot;Liber L vel Legis&quot; bedeutet &quot;Buch L oder des Gesetzes&quot;. Das ist ein Text in &lt;strong&gt;220 Versen&lt;/strong&gt;, welche in &lt;strong&gt;drei Kapitel&lt;/strong&gt; unterteilt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In jedem der drei Kapitel des Buches spricht Aiwass, der Botschafter der Götter, für eine Gottheit:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Nuit&lt;/strong&gt; - die Göttin, welche der unendliche Raum und die unendlichen Sterne darin ist: Sie steht für Natur und Raum, alles Wahrnehmbare.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hadit&lt;/strong&gt; - der Gott, welcher der unendlich kleine Punkt unseres Bewusstseins ist: Er steht für Psyche und Zeit, jeder Wahrnehmende.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ra-Hoor-Khut&lt;/strong&gt; - das gekrönte und erobernde Kind von Nuit und Hadit: Horus. Er ist der initiierende Gott des Horus Äons (Zeitalters) und steht für das Gesetz, welches den Lebens- und Weltprozess bestimmt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;
&lt;table border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;margin-bottom:10px; width:80%&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;
&lt;div&gt;&lt;img alt=&quot;Nuit&#039;s Farben&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Liber_L_vel_Legis_fuer_Dummies/nuit.jpg&quot; style=&quot;height:130px; width:130px&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nuit&#039;s&lt;br /&gt;
			Farben&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;
&lt;div&gt;&lt;img alt=&quot;Hadit&#039;s Farben&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Liber_L_vel_Legis_fuer_Dummies/hadit.jpg&quot; style=&quot;height:130px; width:130px&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Hadit&#039;s&lt;br /&gt;
			Farben&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;
&lt;div&gt;&lt;img alt=&quot;Ra-Hoor-Khut&#039;s Farben&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Liber_L_vel_Legis_fuer_Dummies/rhk.jpg&quot; style=&quot;height:130px; width:130px&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ra-Hoor-Khut&#039;s&lt;br /&gt;
			Farben&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das &quot;Liber L vel Legis&quot; verkündet das &lt;strong&gt;Äon des Horus&lt;/strong&gt;, den Anbruch eines anderen Zeitalters der Menschheit. &lt;strong&gt;Kernaussagen&lt;/strong&gt; des Buches sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern.&lt;/strong&gt;&quot;: Im Gegensatz zu Christentum, Islam, Buddhismus etc. wird die Gleichheit von Mann und Frau verkündet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Tue was du willst sei das ganze Gesetz.&lt;/strong&gt;&quot;: Im Gegensatz zu allen Religionen soll der Mensch nicht irgendeinem Gott gehorchen, sondern nur seinem eigenen Willen folgen. Dies &quot;sei&quot; - nicht &quot;ist&quot; - Gesetz, weil Freiheit nicht verordnet werden kann.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.&lt;/strong&gt;&quot;: Liebe wird hier nicht als Biologie oder emotionaler Zufall verstanden, sondern Liebe ist nur dann vorhanden, wenn sie gewollt ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Der Tod, o Mensch, ist dir verboten.&lt;/strong&gt;&quot;: Jeder Mensch steht zu jeder Zeit vor der Frage: Leben oder sterben? Das Gesetz des &quot;Liber L vel Legis&quot; verbietet es dem Menschen zu sterben. Da &quot;tue was du willst&quot; das ganze Gesetz sein soll, hat der Mensch kein Recht zu sterben, denn wer tot ist, hat keinen Willen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Das Wort des Gesetzes ist Thelema.&lt;/strong&gt;&quot;: &quot;Thelema&quot; ist im Manuskript in griechischen Buchstaben geschrieben und bedeutet &quot;schöpferischer Wille&quot;. Damit ist geklärt, welcher Wille mit &quot;tue was du willst&quot; gemeint ist: Schöpferischer, kreativer, produktiver Wille.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&quot;&lt;strong&gt;Alle Worte sind heilig und alle Propheten wahr.&lt;/strong&gt;&quot;: Das ist die knallharte Absage an jede exklusive Wahrheit, wie sie alle Religionen für sich beanspruchen. Das bedeutet auch, dass die Verse des &quot;Liber L vel Legis&quot; nicht wahrer sind als die Bibel oder der Koran.&lt;br /&gt;
	Der Grund dafür ist, dass es dem Menschen nicht möglich ist, die (absolute) Wahrheit zu erkennen. Das &quot;Liber L vel Legis&quot; verkündet keine Wahrheit, sondern ein Gesetz: Das Gesetz des Lebens. Ein Gesetz des Lebens muss dem Menschen als allererstes zu der Freiheit aufforden, ohne die er nicht einmal überleben kann. Deshalb: Tue was du willst!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Weltbeschreibung des &quot;Liber L vel Legis&quot; wird nach dem &quot;Wort des Gesetzes&quot; &quot;&lt;strong&gt;Thelema&lt;/strong&gt;&quot; genannt. Menschen, die das &quot;Liber L vel Legis&quot; als Grundlage ihres Lebens annehmen, nennen sich Thelemiten.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wer schrieb das &quot;Liber L vel Legis&quot;?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;table align=&quot;left&quot; border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;width:149px&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;
&lt;div&gt;&lt;img alt=&quot;Aleister Crowley&quot; src=&quot;/files/mde/image/Thelema/Liber_L_vel_Legis_fuer_Dummies/Aleister_Crowley [1].jpg&quot; style=&quot;height:150px; width:125px&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Aleister Crowley&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;Der &#039;Vater&#039; des &quot;Liber L vel Legis&quot; ist &lt;strong&gt;Aleister Crowley&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Edward Alexander Crowley, bekannt als Aleister &lt;strong&gt;Crowley&lt;/strong&gt; (* 12. Oktober 1875 in Leamington Spa, England; † 1. Dezember 1947 in Hastings, England) ist eine der berühmtesten und berüchtigsten Gestalten des 20. Jahrhunderts: Engländer, Mystiker, Magier, Philosoph, Schachspieler, Bergsteiger und vieles mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahre &lt;strong&gt;1904&lt;/strong&gt; führte ihn seine Hochzeitsreise nach Kairo. Dort teilte ihm seine Frau Rose mit, dass ein &lt;strong&gt;Botschafter der Götter&lt;/strong&gt; ihn sprechen wolle. Crowley fand das angemessen und stand zur angegeben Zeit mit Papier und Stift ausgerüstet bereit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;8. 9. und 10. April von 12.00 bis 13.00&lt;/strong&gt; Uhr wurde ihm von Aiwass, einem Gesandten des altägyptischen Gottes Hoor-paar-kraat, ein Text diktiert: Das &lt;strong&gt;Liber L vel Legis&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Crowley hat das &quot;Liber L vel Legis&quot; nach Diktat aufgezeichnet. Er ist - nach eigenen Angaben - nicht der Autor, sondern nur der Überbringer. Es gibt Thelemiten, die Crowley zu einem Propheten und Heiligen stilisieren. Das ist falsch. Jeder Thelemit ist Prophet und heilig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Glaubwürdigkeit des &quot;Liber L vel Legis&quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nuit sagt in Vers I. 58, sie gebe &quot;Gewißheit, nicht Glauben.&quot; Wir werden später sehen, warum das prinzipiell so ist, hier aber erstmal eine kleine Kostprobe:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;III. 46:&lt;/strong&gt; &quot;Ich bin der Kriegsherr der Vierziger: die Achtziger ducken sich vor mir erniedrigt.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das &quot;Liber L vel Legis&quot; hat den &lt;strong&gt;2. Weltkrieg&lt;/strong&gt; (1939 - 1945) schon 1904 - quasi nebenbei - vorhergesagt. In den 80er Jahren (1989) ist dann der &lt;strong&gt;kommunistische Staatenblock&lt;/strong&gt; (UdSSR, Warschauer Pakt) zusammengebrochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vers III. 46 wird von Ra-Hoor-Khut gesprochen, der von sich in III. 3 sagt: &quot;Nun verstehet zuerst, daß ich ein Gott des Krieges und der Rache bin.&quot; Das ist er deshalb, weil er der Gott des blühenden und gedeihenden Lebens ist. Er bestraft Verstöße gegen das Urgesetz des Lebens: Tue was du willst!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 2. Weltkrieg war primär ein Krieg zwischen Nationalsozialismus und Bolschewismus, ein Krieg um &quot;Blut und Boden&quot; und um &lt;strong&gt;Freiheit oder Unfreiheit&lt;/strong&gt;, Individualismus oder Kollektivismus. Also ein Krieg, dessen Kriegsherr nur Ra-Hoor-Khut sein kann. Der kommunistische Staatenblock war eine &lt;strong&gt;Folge des 2. Weltkriegs&lt;/strong&gt;, die bis in die 80er Jahre dauerte. Mit dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989 hatte Ra-Hoor-Khut die Feinde der Freiheit &quot;&lt;strong&gt;erniedrigt&lt;/strong&gt;&quot;, also besiegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist schon bemerkenswert, wie hier nicht nur Vorhersagen gemacht wurden, die eintrafen, sondern wie der ursächliche &lt;strong&gt;Zusammenhang von Ereignissen&lt;/strong&gt;, die 40 Jahre auseinanderliegen, bekannt war. Einen &#039;Zufallstreffer&#039; kann man wohl ausschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesen klaren und eindeutigen Vorhersagen hat das &quot;Liber L vel Legis&quot; gezeigt, dass es aus einem &lt;strong&gt;Wissen jenseits menschlicher Möglichkeiten&lt;/strong&gt; stammt. Ich darf daran erinnern, dass die Vorhersagen aus der Bibel und die entsprechenden Erwartungen der frühen Christen alle &lt;u&gt;nicht &lt;/u&gt;eingetroffen sind - man interpretiert heute noch mit immer wieder neuen Vermutungen daran herum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man solche präzisen Vorhersagen bewertet, bleibt jedem selbst überlassen. Jedenfalls hatte es mich, als ich das &quot;Liber L vel Legis&quot; zum ersten Mal las, davon überzeugt, dass hier etwas ganz besonderes vorliegt und ich etwas genauer in das Buch hineinschauen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Elemente der Welt nach dem &quot;Liber L vel Legis&quot;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das &quot;Liber L vel Legis&quot; beschreibt die Welt als Einheit dreier Elemente:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Nuit&lt;/strong&gt;: Raum, alles Wahrnehmbare, Glück (&quot;Doch Ekstase sei dein und Freude der Erde&quot;).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hadit&lt;/strong&gt;: Zeit, das Bewusstsein oder alles, was wahrnimmt, Lebensprinzip (&quot;Ich bin Leben und Lebensgeber&quot;).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ra-Hoor-Khut&lt;/strong&gt;: Das Gesetz, welches den Raum-zeitlichen Prozess von Wahrnehmung und Wahrnehmendem, also unsere Wirklichkeit, erzeugt. Er ist das florierende (blühende, gedeihende) Leben genauso wie das welkende Leben, weil er die Konsequenz unseres Handelns bestimmt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Jeder Mensch erlebt die Welt exakt wie hier beschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir, als Wahrnehmende nehmen mit unseren Sinnen die Welt wahr. Unser Leben ist ein ständiger Prozess zwischen Wahrnehmung und Wahrgenommenem. Jede stattfindende Wahrnehmung ist eine Vereinigung von Nuit und Hadit, dadurch wird Ra-Hoor-Khut erzeugt, welche aber umgekehrt der Herr von Nuit und Hadit ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Diese drei Elemente sind untrennbar.&lt;br /&gt;
Fällt ein Element weg,&lt;br /&gt;
fallen die beiden anderen Elemente gleichzeitig weg.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und noch einmal: Das entspricht exakt unserer Lebenserfahrung!&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wer sind die Götter des &quot;Liber L vel Legis&quot;?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es ist vermutlich schon aufgefallen: Die Götter des &quot;Liber L vel Legis&quot; befinden sich nicht in irgendeinem Jenseits der Welt, sie sind &lt;u&gt;in&lt;/u&gt; der Welt: &lt;strong&gt;sie &lt;u&gt;sind&lt;/u&gt; die Welt und Wir&lt;/strong&gt;. Nuit sagt in I. 21: &quot;Ich bin der unendliche Raum und die unendlichen Sterne darin&quot;. Im Original &quot;I am &lt;strong&gt;I&lt;/strong&gt;nfinite &lt;strong&gt;S&lt;/strong&gt;pace, and the &lt;strong&gt;I&lt;/strong&gt;nfinite &lt;strong&gt;S&lt;/strong&gt;tars thereof&quot;; also &lt;strong&gt;ISIS&lt;/strong&gt;, die ägyptische Göttin der Natur. Wenn wir uns mit ISIS beschäftigen, schielen wir der Natur unter die Röcke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Da Nuit alles Wahrnehmbare ist,&lt;br /&gt;
ist sie alles, was wir sehen, hören, schmecken,&lt;br /&gt;
riechen, empfinden und fühlen,&lt;br /&gt;
sogar unsere Gedanken.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sagt: &lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;I. 13:&lt;/strong&gt; &quot;Ich bin über euch und in euch. Meine Ekstase ist in eurer. Meine Freude ist, eure Freude zu sehen.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Götter des &quot;Liber L vel Legis&quot; haben nichts gemein mit dem Gott der Christen, der Juden oder der Moslems. Diese sind von Menschen ausgedachte Götter, und deren Anbeter können Nuit nicht sehen, weil sie die Götter im Jenseits suchen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;I. 21:&lt;/strong&gt; &quot;Für den Gott &amp;amp; den Anbeter bin ich nichts; sie sehen mich nicht. Sie sind wie auf der Erde; Ich bin Himmel und da ist kein anderer Gott als ich und mein Herr Hadit.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Man nennt solch eine Gotteskonzeption &quot;&lt;strong&gt;Kosmotheismus&lt;/strong&gt;&quot;. Der Kosmotheismus war die Religion des alten Ägpten, dessen Götter mit dem &quot;Liber L vel Legis&quot; wiedergekehrt sind. Wie könnte es anders sein: Diese Götter &lt;u&gt;sind&lt;/u&gt; die Welt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Welt ist nicht die Schöpfung einer Macht (Schöpfergott), die außerhalb der Welt steht, sondern &lt;strong&gt;alle Göttlichkeit ist &lt;u&gt;in&lt;/u&gt; der Welt&lt;/strong&gt; und damit in uns. Die Welt und &#039;Wir&#039; selbst sind die schaffende und ordnende Macht, die von den Weltreligionen außerhalb der Welt vermutet wird. Es gibt keine Trennung von Natürlichem und Übernatürlichem:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Alles ist natürlich,&lt;br /&gt;
die Götter natürlich desgleichen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deshalb kann der Thelemit von sich sagen:&lt;br /&gt;
Ich bin durch und durch göttlich.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gilt das dann nicht für alle Menschen? Im Prinzip ja. Aber es ist ein entscheidender Unterschied, ob man das weiß und lebt oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ein Mann, der weiß, dass er ein Mann ist, kann sich in eine Frau verlieben, sich an Sex erfreuen und Kinder zeugen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein Mann, der nicht, weiß, dass er ein Mann ist, kann sich höchstens wundern, was da für Missgeburten mit Beulen auf der Brust rumlaufen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;An dieser Stelle kommt immer die&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Frage&lt;/strong&gt;: Aber warum Götter? Reicht es nicht, wenn man die drei Elemente als Prinzipien versteht?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Antwort&lt;/strong&gt;: Bist du ein Prinzip? Oder bist du bewusstes Leben? Wenn du aber Leben bist, wie können die Elemente, die du bist, nur leblose Prinzipien sein? Ein lebendiges Prinzip aber ist genau was, was Gott genannt wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Anders gesagt: Der Mensch besteht aus:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kopf&lt;/strong&gt; (Hadit): Vernunft und Bewusstsein&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Herz&lt;/strong&gt; (Nuit): Gefühl und Wille&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hand&lt;/strong&gt; (Ra-Hoor-Khut): Tat und Energie&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Ist eines dieser Elemente nicht lebendig?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nochmal anders:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wahrnehmungsprozess ist die Vereinigung von Nuit und Hadit, von Wahrnehmendem und Wahrnehmbarem. Wie könnte eine dieser beiden Seiten nicht lebendig sein? Wie könnte sich Lebendiges mit Totem vereinigen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich sind nur alle drei Götter &lt;strong&gt;gemeinsam&lt;/strong&gt; lebendig, Welt, &#039;Wir&#039; - eben: Götter. Getrennt wären sie nicht tot, sondern getrennt voneinander gäbe es nichts mehr, weder uns, noch die Welt, noch die Götter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Götter des &quot;Liber L vel Legis&quot; sind nicht, wie der jüdisch-christliche Gott allmächtig, allgütig und allwissend. Da sie selbst die Welt und &#039;Wir&#039; sind, sind sie selbst - durch uns Menschen - die Macht und die Ohnmacht, das Wissen und das Nicht-Wissen, das Gute und das Böse, die Erleuchtung genauso wie die Verblendung.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Warum haben sich die Götter jetzt offenbart?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Menschen und Götter gehören zusammen. Ohne die Menschen wissen die Götter nicht von sich. Ohne das Wissen von den Göttern sind die Menschen nur orientierungslos herumtorkelnde Zombies.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte hier, obwohl es etwas schwerer verständlich ist, &lt;strong&gt;zwei Philosophen&lt;/strong&gt; zu Worte kommen lassen, denn sie haben die Sachlage unübertroffen beschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Der Mensch weiß nur von Gott, insofern Gott im Menschen von sich selbst weiß; dies Wissen ist Selbstbewusstsein Gottes, aber ebenso ein Wissen desselben vom Menschen, und dies Wissen Gottes vom Menschen ist Wissen des Menschen von Gott; der Geist des Menschen, von Gott zu wissen, ist nur der Geist Gottes selbst.&quot; (G.W.F. Hegel)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Philosoph Robert M. Wallace schrieb dazu in der Hegel-Liste:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Die wahre Unendlichkeit &lt;strong&gt;ist&lt;/strong&gt; ja &#039;nur als Hinausgehen über das Endliche&#039;. Deshalb hat Hegel die[se] Sätze geschrieben, ... Aber wohlgemerkt: nur diese &lt;strong&gt;wahre &lt;/strong&gt;Unendlichkeit (dieser wahre Gott) ist wirklich selbständig, denn die Unendlichkeit die &#039;nichts mit dem Endlichen zu tun hat,&#039; ist durch dieses nichts-zu-tun, d.h, durch sein Verhältnis zum Endlichen, bestimmt, und deshalb weder selbständig noch unendlich. (&#039;Das Fliehen ist keine Befreiung.&#039;) Dieses ist das zentrale Paradoxon der hegelschen Theologie.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In diesen Sätzen ist m.E. die zentrale Kritik am Christentum und allen anderen &quot;altäonischen&quot; Religionen - auch den asiatischen - enthalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber warum haben die Götter sich &lt;strong&gt;erst jetzt&lt;/strong&gt; offenbart? In den letzten 2.000 Jahren wurden alle Ungläubigen, also Nicht-Christen, vernichtet. Insbesondere die Anhänger von heidnischen und Natur-Religionen wurden systematisch ausgerottet. Wir erinnern uns: Scheiterhaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den christlichen Glauben an die Monopolwirtschaft eines jenseitigen Gottes wurde die Erde von Wert und Sinn persilweiß gereinigt. Aller Wert wird im Jenseits vermutet, nichts bleibt für das Diesseits. Die Menschheit ist heute genau da, wo dieser Weg zwangsläufig hinführt: Am Ende, jedes Wertes entleert - überall Nihilismus. Das Christentum hat sich selbst aufgefressen und der Ajatollah von Rom kann nur noch die leergenagten Knochen hüten. Wie Nietzsche feststellt: &quot;Gott ist tot!&quot;, der christliche Gott.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt ist wieder Platz für die Götter!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;War es ein Fehler der Götter, das Christentum zuzulassen? Nein! Das alte Äon war ein notwendiger Entwicklungsschritt der Menschheit. Thelema ist nicht anti-christlich. Thelema ist nach-christlich.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wahrheit und Gesetz&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wahrheiten sind in &lt;strong&gt;Stein&lt;/strong&gt; gehauen: absolut, unverletzbar, unveränderbar. Gegen Wahrheiten kann man nicht verstoßen. Man kann sich weigern, die Wahrheit anzuerkennen, aber sie bleibt, wie sie ist. Wahrheiten, sagt das &quot;Liber L vel Legis&quot;, sind uninteressant: &quot;Alle Propheten sind wahr&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das &quot;Liber L vel Legis&quot; erklärt uns stattdessen das &lt;strong&gt;Gesetz&lt;/strong&gt;. Gegen Gesetze kann man verstoßen, Gesetze kann man brechen - aber das hat Konsequenzen. Die Konsequenzen sind nicht von der Art mechanischer Ursachen und Wirkungen, sondern von der Art eines Richterspruchs: &quot;ein Gott des Krieges und der Rache&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;I. 34:&lt;/strong&gt; &quot;... das Gesetz ist für alle.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;III. 39:&lt;/strong&gt; &quot;... und jedem Mann und jeder Frau, die du triffst, wäre es auch nur, daß du mit ihnen ißt oder trinkst, sollst du das Gesetz geben. &lt;strong&gt;Dann werden sie die Möglichkeit haben, in diesem Segen zu verweilen oder nicht; es ist kein Unterschied&lt;/strong&gt;. ...&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Jeder Mensch entscheidet selbst, ob er das Gesetz einhält oder es bricht. Diese Wahl trifft jeder Mensch, ob er will oder nicht, durch die Art, wie er lebt. Für das Gesetz macht es &lt;strong&gt;keinen Unterschied&lt;/strong&gt;, wie sich ein Mensch entscheidet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Egal wie man entscheidet, die Entscheidung hat &lt;strong&gt;Konsequenzen&lt;/strong&gt;: Das Gesetz wird - gnadenlos, nur gerecht, wie auch immer - wieder hergestellt. Die Gnade des christlichen Gottes wird ersetzt durch &lt;strong&gt;Gerechtigkeit&lt;/strong&gt;: Jeder bekommt, was er verdient - und jeder entscheidet selbst über seinen Verdienst. Die ultimate Belohnung ist Leben, die Strafe ist immer der Tod.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wer ein florierendes Leben lebt, kreativ schafft, Werte erzeugt, wird eben dadurch belohnt: geglücktes und zunehmendes Leben - Leben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wer das nicht tut, wer vor sich hin vegetiert, andere Menschen ausplündert, indem er ihnen wegnimmt, was sie erschaffen haben oder bei anderen Menschen schmarotzt, um zu überleben, wird eben dadurch bestraft: trauriges und abnehmendes Leben - Tod.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Entscheidung trifft jeder Mensch für sich und allein: Leben oder Tod?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was kannst du jetzt tun?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur Tagesordnung übergehen?&lt;br /&gt;
Darüber nachdenken, ob du das hier Dargestellte&lt;br /&gt;
 interessant oder überzeugend findest?&lt;br /&gt;
Das &quot;Liber L vel Legis&quot; studieren um mehr zu erfahren?&lt;br /&gt;
Mit der Thelema-Society Kontakt aufnehmen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.thelema.de&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
Wir leben mit den Göttern.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/41&quot;&gt;Einführung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/35&quot;&gt;Liber L vel Legis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/40&quot;&gt;Thelema-Society&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/bf8b28863a9b4beca49adb1471e684c3&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 18 Jun 2007 19:33:22 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">78 at https://www.mde-net.de</guid>
 <comments>https://www.mde-net.de/liber-l#comments</comments>
</item>
</channel>
</rss>
