Philosophie

Wie man Thelemit wird

Der Durchbruch zum Thelemiten ereignet sich als Kontingenzschock, als die Erfahrung: Es steckt nichts dahinter. Die Welt verliert ihre Bedeutsamkeit und wird absurd. Sie erscheint als nacktes 'Das' auf dem Hintergrund des Nichts.

Absolute Zerissenheit

Ich habe heute mal wieder ein wenig Hegel geschmökert. Dabei stieß ich auf Folgendes (Fett von mir):

Ein Verlust für die Menschheit

Am vergangenen Freitag ist Richard Rorty gestorben. Er wurde 75 Jahre alt.

Manchmal hofft man, es gäbe doch einen Himmel ...

Die schöne Kunst des Lebens ...

  • Kopf (Denken, Lernen): Lebe so, als wären alle Deine Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten in zwei Jahren veraltet.
  • Herz (Gefühle, Werte): Lebe so, als könnte jeder Mensch, egal wo er ist, immer Deine Gedanken wahrnehmen.
  • Hand (Schaffen, Herstellen, Körper): Lebe so, als wärest Du soeben nach einem schweren Herzinfarkt aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Hilfe: Paradox

In den letzten Tagen hatte ich einige spannende Gespräche über Paradoxa. Aber fangen wir am Anfang an: Was ist ein Paradox?

Paradox wird der performative Widerspruch genannt: Widersprüchlichkeit als Folge der Negation von Selbstbezüglichkeit, d. h. wenn eine auf sich selbst anwendbare Aussage negiert wird. Ein Beispiel ist das Paradoxon des Eubulides: "Dieser Satz ist falsch." Der Satz sagt etwas über sich selbst aus, aber: ist er nun wahr oder falsch? Er ist wahr, wenn er falsch ist und falsch, wenn er wahr ist.

Tag des Spiels

Heute ist der Tag der Arbeit. Da muß ich mal Werbung für meine eigene Arbeit machen.

Genießen Sie die Maikundgebung mit dem Hauptredner MDE: Das Leben spielen.

Der 1. Mai wird umfunktioniert: Tag des Spiels! Keine Reden von Gewerkschafts- oder Politfunktionären, einfach: spielen.

Warum? Na wenn das nicht Grund genug ist: Arbeit gibt es viel zu wenig, Spiele gibt es für jeden. Spielen macht Spaß. Funktionärsreden sind öde.

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