Vernunft
Beobachtung: Unterscheidung und Bezeichnung
Geschrieben am August 9th, 2007 von MDEDas Folgende ist die stark vereinfachte Darstellung eines komplexen Problems. Wer hier Anlehnungen an Spencer-Brown, Hegel, Luhmann oder Gotthardt Günther zu erkennen glaubt, liegt richtig. Dennoch folgt die Darstellung keinem der genannten in allen Aspekten. Wir wollen Versuche im Selbstdenken wagen ;-)
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Die formale Anzeige
Geschrieben am August 3rd, 2007 von MDEDas Wort "formal" bedeutet, dass inhaltlich noch nichts vorgegeben ist, wohl aber in eine bestimmte Richtung gezeigt wird; daher das Wort "anzeigend": die Anzeige weist auf die faktische Existenz hin. Es geht hier darum, wie man sich praktisch die Bedeutung eines Begriffs erschließen kann.
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Reflexionsstufen: reflektieren auf das Unendliche ...
Geschrieben am Juni 26th, 2007 von MDEGotthard Günther unterscheidet, im Anschluß an Hegel, vier Reflexionsstufen, die ich hier, durch eigene Überlegungen angereichert, reformuliere. Ich kürze "Reflexionsstufe" durch "R" mit der dahintergeschriebenen Ordnungszahl ab, also bedeutet "R0" Reflexionsstufe Null:
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Paradoxien, Entparadoxieren und Bodenlosigkeit
Geschrieben am Juni 25th, 2007 von MDE"Eine Entscheidung,
die sich nicht der Prüfung des Unentscheidbaren unterziehen würde,
wäre keine freie Entscheidung,
sie wäre eine
programmierbare Anwendung oder ein berechenbares Vorgehen."
(Jacques Derrida, "Gesetzeskraft – Der mystische Grund der Autorität",
Frankfurt 1996, S 49 f.)
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Argument: Was ist das?
Geschrieben am Juni 24th, 2007 von MDEDie nachfolgenden Ausführungen basieren auf dem Wikipedia-Artikel Argument, weichen aber wesentlich von diesem Artikel ab.
Subversionen
Geschrieben am Juni 23rd, 2007 von MDESubversion 1: Die Hierarchie der Gegensätze unterminieren
Zweiwertiges Denken ist Denken in Gegensätzen: Wahr-Falsch, Recht-Unrecht, Gut-Böse usw. Bei der Betrachtung der Beispiele fällt auf, daß die beiden Seiten nicht gleichwertig sind. Wahrheit ist besser als Falschheit, Recht besser als Unrecht und das Gute erstrebenswerter als das Böse.
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Lethos: Die Erfahrung lethischen Denkens
Geschrieben am Juni 23rd, 2007 von MDEEin ziemlich anspruchsvoller und langer Text in mehreren Kapiteln. Es wird ein nicht-klassisches Denken vorgestellt, also Ver-Rücktheit. Einige praktische Übungen vermitteln die Praxis dieses Denkens: Eintrittskarte zur Irrenanstalt. Die Durchführung der Übungen ist recht zeitaufwendig, man muß also schon einigermaßen ver-rückt sein, um anzufangen. Ohne konzentriertes Selber-Denken ist dieser Text nicht zu verstehen: Nur das Genie kann die Tore des Wahn-Sinns öffnen.
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Lethos und Aristoteles
Geschrieben am Juni 23rd, 2007 von MDEDas Wort "Lethos"
Das Wort "Lethos" ist eine Wortschöpfung aus dem griechischen Wort "legein" (sammeln), woraus Logos (u.a. Rede, Vernunft) abgeleitet ist, und Mythos (Erzählung von ursprünglichen Ereignissen). Lethos, lethisches Denken, ist die Fusion von logischem und mythischem Denken, die gewöhnlich als sich ausschließende Gegensätze angesehen werden.
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Vernunft: Was ist Vernunft?
Geschrieben am Juni 23rd, 2007 von MDEVernunft ist die Fähigkeit und Fertigkeit
in unsere Beschreibungen Sinn, Struktur und Ordnung zu bringen.
Vernunft geschieht als Spiel von Argument und Gegenargument um Frage- und Antworträume zu eröffnen und mögliche Antworten zu bewerten. In Anlehnung an Kant können drei Aspekte der Vernunft unterschieden werden:
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