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 <title>Michael D. Eschner - Kunst</title>
 <link>https://www.mde-net.de/taxonomy/term/45</link>
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 <language>de</language>
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 <title>Thelema-Society Sommerfest 2007</title>
 <link>https://www.mde-net.de/sommerfest-2007</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Vom 16. - 19. August findet in Bergen/Dumme das diesjährige &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/109&quot;&gt;Sommerfest der Thelema-Society&lt;/a&gt; statt. Ich versüße mir schon seit einigen Jahren den August durch die Teilnahme an diesem Fest oder vielleicht besser Festival.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es fanden in den vergangenen Jahren sehr viele interessante Veranstaltungen statt, von Vorträgen über Musik bis zu Handwerk und Kunst, Trommeln, Tanzen und abends bis tief in die Nacht ellenlange Gespräche mit Menschen, die man nirgendwoanders trifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde auch in diesem Jahr wieder aktiv teilnehmen und einen verwegenen Vortrag beisteuern:&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; border=&quot;1&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; style=&quot;border-color: rgb(255, 182, 67);&quot; width=&quot;80%&quot;&gt;&lt;tbody style=&quot;border-top: 0pt none;&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td bgcolor=&quot;#fff8ed&quot; style=&quot;padding: 10px;&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/108&quot;&gt;&lt;strong&gt;Thelema ohne Alternative&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;Vortrag von MDE mit anschließender Diskussion&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Jeder Mensch steht jederzeit in der Entscheidung: Leben oder Tod. Wer sich für Tod entscheidet, hat Alternativen: Selbstmord, Vegetieren oder als Zombie herumschlurfen. Wer sich für Leben entscheidet, hat keine Alternative zu Thelema. Es reicht nicht, sich Thelemit zu nennen, sondern man muß als Thelemit denken und handeln.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Das ist keine Wahrheit, sondern ein hypothetischer Imperativ: Wenn Du leben willst, mußt Du thelemisch denken und handeln.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Ich werde diese Behauptung mit den Mitteln argumentativer Vernunft beweisen.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;
						Michael D. Eschner&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
	 &lt;/div&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;BTW, jeder Besucher kann eigene Veranstaltungen anbieten. Einfach vorher den Veranstaltern eine &lt;a href=&quot;mailto:feste@thelema-society.de &amp;lt;feste@thelema-society.de&amp;gt;&quot;&gt;Email&lt;/a&gt; schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;See you&lt;/strong&gt; - beim &lt;a href=&quot;http://www.thelema.de/node/109&quot;&gt;Sommerfest 2007&lt;/a&gt; der Thelema-Society :-)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/44&quot;&gt;Allgemeines&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/45&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 09 Jul 2007 18:52:00 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>In Nomine Patris</title>
 <link>https://www.mde-net.de/beichte</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;Der Autor, Komponist und Produzent Bernd Stromberger bereitet für die musicalworld gmbh/Schweiz die Realisierung seines kirchenkritischen Musicals &quot;In Nomine Patris&quot; vor. Hier der Titelsong &quot;&lt;a href=&quot;http://www.diebeichtederpaepste.ch/multimedia/single_teaser.swf&quot;&gt;In Nomine Patris - Die Beichte der Päpste&lt;/a&gt;&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;!--break--&gt;&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomyextra field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/31&quot;&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/21&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/45&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;</description>
 <pubDate>Tue, 03 Jul 2007 22:09:32 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>MDEs-Tanzfiguren</title>
 <link>https://www.mde-net.de/tanzfiguren</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Well, never mind: we are ugly, but we have the music.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	(Leonard Cohen)&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img align=&quot;middle&quot; alt=&quot;Tango tanzen ...&quot; height=&quot;202&quot; src=&quot;/files/mde/image/Lebens_Wissen/Tanzfiguren/Tango.jpg&quot; width=&quot;137&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Vernünftig unvernünftig&lt;/strong&gt;: Traue Deinen Impulsen, achte Deine Intuition, höre auf Deinen Körper, lerne Dich zu befreien, lebe und steigere Deine Sinnlichkeit. Erinnere die Kinderformeln der vernünftigen Unvernunft: Na und? Warum nicht?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Unvernünftig vernünftig&lt;/strong&gt;: Traue nicht dem, was Du hörst; traue keiner Tradition, nur weil sie über Generationen hinweg überliefert wurde; traue keinem Gerücht; traue nicht den Vielen; traue keinen Mutmassungen; traue keiner Autorität.&lt;br /&gt;
		Traue nur dem, was Du selbst geprüft hast. Traue nur dem, was für Dich funktioniert. Verlasse Dich nur auf Deine Wahrnehmung und Deine Vernunft - akzeptiere die Ergebnisse und lebe entsprechend.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Verführerisch elitär&lt;/strong&gt;: Kultiviere Deinen Widerwillen gegen das Leichengift der Normalität, gegen die harten Köpfe des Fundamentalismus und gegen die Panzerherzen der Sachzwänge. Vor allem gegen jene Engstirnigkeit, die sich selbst so haben und in ihrem wunschlosen Unglück verharren will.&lt;br /&gt;
		Dein Sinn für Schönheit wird dann von Dir verlangen, daß Du diese Häßlichkeit beseitigst - aber Kämpfe nicht auf ihre Art, denn sonst wirst Du wie sie: Verführe ...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ironische Revolution&lt;/strong&gt;: Der Heilige Unernst ist eines der sichersten Anzeichen der wichtigen Wahrheiten. Eine Portion Ironie und liebevolle Satire sind für jeden Menschen und jede Gemeinschaft, die lebendig sich entwickeln wollen, notwendig.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Subversive Wahrheit&lt;/strong&gt;: Frage unschuldig nach Beweisen, Quellen und Zeugnissen von Behauptungen. Du möchtest ja alles gern glauben, aber Du möchtest wenigstens verstehen, was Du glauben sollst. Frage immer weiter, es gibt kein Ende der Fragen - und daran scheitert jede Wahrheit. Andererseits, lernst du dadurch vielleicht einige nützliche Handlungsweisen ...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Jenseits von Gut und Böse&lt;/strong&gt;: Menschen legen bei der Beurteilung anderer ihre eigenen Maßstäbe an, was sonst? Sie sprechen von sich selbst, wenn sie über andere urteilen - auch wenn sie sich dabei in das Deckmäntelchen der Moral hüllen. Was mich an anderen stört, das bin ich selbst. Was mir an anderen gefällt, das bin ich selbst.&lt;br /&gt;
		Das Böse ist das Mechanische und Unfreie im Denken, Reden und Handeln. Prüfe jedes &quot;Du sollst&quot; sehr genau, denn sonst endet es, wenn es darauf ankommt, im &quot;ich kann nicht&quot;. Finde heraus was Du kannst - und tue es. Tanze, so gut Du kannst. Wenn du mehr wissen willst: &quot;An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.&quot; (Jesus)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Trommelfell Tango&lt;/strong&gt;: Sei laut! Andere können Dich nur dann hören, wenn &lt;u&gt;Du&lt;/u&gt; Dich hören kannst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Staatenlos&lt;/strong&gt;: Der reale Staat braucht schlafende und blinde Bürger. Wie ist eine Gemeinschaft hellwacher und scharfäugiger Individualitäten möglich?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Wirklich werden&lt;/strong&gt;: Dein Ich steht vor der ungeheuren Zumutung, zu erfahren, daß es auch das ist, was es absolut nicht zu sein glaubt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Erzwungener Ungehorsam&lt;/strong&gt;: Es gehört zum Wesen der Freiheit, daß sie nicht erzwungen werden kann.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ideologische Rafinesse&lt;/strong&gt;: Nur wenn man jeden Standpunkt, auch den eigenen, vertreten kann, entgeht man der Gefahr, von einem Standpunkt eingefangen zu werden. Man nennt das reflexive Ideologie oder  - Rafinesse.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Göttertanz&lt;/strong&gt;: Die einzige Entscheidung, in der jeder Mensch absolut frei ist: Willentlich-vernünftig (bewußt) leben oder unbewußt vegetieren. Wenn Dein Leben ein Kontinuum des Willens ist, eine ununterbrochene vibrierende Präsenz, ist es ein ewiger Tanz mit den Göttern.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Gewolltes Nicht-Sein&lt;/strong&gt;: Der Tanz ums goldene Kalb der Identität ist das letzte Bollwerk des S(t)eins. Männliche Identität, weibliche Identität, berufliche Identität, nationale Identität - einschränkende Verhaltensmuster, die Werden und Wollen ausschließen.&lt;br /&gt;
		Du kannst nur werden, wenn Du nicht bist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Extremismus&lt;/strong&gt;: Schönheit ist eine Harmonie aus Extremen, Intensität der Empfindungen, keine spannungslose Mitte. Leben ist mehr als die Vertagung des Selbstmordes.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wer einen tanzenden Stern gebären will, muß noch Chaos in sich haben. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	(Nietzsche)&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Cunnilingus&lt;/strong&gt;: Erst die Fähigkeit Nein sagen zu können, gibt dem Ja Wert. Wenn Du in der Gefahr bist, Ja zu sagen, obwohl Du eigentlich lieber Nein sagen würdest, strecke dem anderen die Zunge heraus.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Unverschämte Selbstliebe&lt;/strong&gt;: &quot;Glücklich sein heißt, ohne Schrecken seiner selbst innewerden können&quot; (Walter Benjamin). Entgegen einer allgemeinen Meinung ist eine gesunde Selbstliebe (Narzißmus, Egoismus) gut, denn sie ist die Voraussetzung zum Glück. Aber glücklich sein ist heute die letzte echte Unverschämtheit. Du kannst deshalb nur glücklich werden, wenn Du frech wirst!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Asketischer Genuß&lt;/strong&gt;: Askese ist Selbsthilfe: Nicht auf andere oder anderes angewiesen sein. Durch Distanzierung und Ironisierung von Bedürfnissen, für deren Befriedigung Du mit Deiner Freiheit, z.B. durch Arbeit, zahlen müßtest, wirst Du Asket. Arbeit macht frei? Hm, dieser Satz stand über dem Eingangstor des Konzentrationslagers Auschwitz.&lt;br /&gt;
		Wohlstand, Erfolg und Glück sind die besten erstrebenswerten Werte - wenn Du dadurch Deine Freihei nicht einbüßt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Natürliche Winde&lt;/strong&gt;: Menschen schämen sich gewöhnlich für die falschen Dinge, für ihre physische Natur, ihre  Nacktheit und ihren Furz - für ihre animalischen Seiten. An der Natur gibt es nichts, wofür man sich schämen müßte - eigentlich nicht einmal etwas, wofür man sich schämen könnte. Die Natur ist unschuldig.&lt;br /&gt;
		Es könnte aber durchaus erwägenswert sein, sich für eine häßliche Lebenspraxis zu schämen, z.B. für Unvernunft, Willenlosigkeit, Gefühllosigkeit, Grausamkeit, Ungerechtigkeit, Voreingenommenheit und Gleichgültigkeit.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Anti-Vegan&lt;/strong&gt;: Das Gegenteil von Liebe ist nicht Haß, sondern Gleichgültigkeit, Apathie, Interesselosigkeit. Fange damit an, nicht gleichgültig, nicht apathisch und nicht interesselos zu sein. Kümmere Dich um den Rest danach, Du hast dann bessere Voraussetzungen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Exorzismus&lt;/strong&gt;: Das Prestige des Stammes, der individuelle Status, der Ruhm des Tötens, die sozialen Triumphe, das Eigentum an Menschen und Dingen - all dies verliert seinen besessenen Glanz.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Werde, der Du bist&lt;/strong&gt;! Dann sei stolz auf Dich!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wer die Musik nicht hört, denkt, daß die Tänzer verrückt sind.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;img align=&quot;middle&quot; alt=&quot;Tango-Noten&quot; height=&quot;73&quot; src=&quot;/files/mde/image/Lebens_Wissen/Tanzfiguren/Tango-Noten.jpg&quot; width=&quot;478&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Vereine alle Tanzfiguren nach deinem &lt;strong&gt;Genius&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Fang an&lt;/strong&gt;: Man hat, bevor man zu leben anfängt, immer noch etwas anderes zu erledigen. Laß es einfach.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Warum?&lt;/strong&gt; &quot;Wenn Wille hält und schreit &#039;Warum&#039; und dadurch &#039;Weil&#039; beruft, dann steht der Wille still &amp;amp; tut so nichts.&quot; (Liber AL, II. 30)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Warum?&lt;/strong&gt; Wie Du willst: Dein Tod ist nur eine Frage der Zeit, und die Zeit, die der Tod braucht, bis er Dich erreicht, ist die Zeit Deiner Zerstreuung, Deiner Flucht vor demTanz. Die Zerstreuung läßt den Mut zur Angst vor dem Tod nicht aufkommen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		&lt;strong&gt;Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende?&lt;/strong&gt; Es ist nicht einfach diese Tanzfiguren zu erlernen.
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
				Die härteste &lt;strong&gt;Arbeit&lt;/strong&gt; ist das Loslassen der Gewohnheiten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				Der härteste &lt;strong&gt;Kampf&lt;/strong&gt; geht gegen die Apathie: Den Arsch hochkriegen!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				Die intensivste &lt;strong&gt;Gefahr&lt;/strong&gt; ist die Selbsttäuschung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
				Aber wenn Du tanzt ... gleitest Du dahin ... und es geht wie von selbst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Sie haben ihre Hände an mein ganzes Leben gelegt;&lt;br /&gt;
	so mag es sich denn aufrichten und ihnen entgegentreten ...&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	(Danton, vor seiner Verurteilung)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/29&quot;&gt;Kommunikation&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/45&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/24&quot;&gt;Thelema&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/9ce0027503734fffb00b0ad82def5350&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Mon, 11 Jun 2007 21:37:22 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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 <title>Das Theorie-Kunst-Spiel</title>
 <link>https://www.mde-net.de/kunst-spiel</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;p&gt;Imaginäre-Theorie oder Begriffs-Phantasie&lt;br /&gt;
		Die neue Spiel-Kunst des MDE:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;utation-&lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;estruktion-&lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;mergenz&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Kann eine Theorie ein Kunstwerk sein? &lt;br /&gt;
	Ja - wenn sie ein Kunstwerk ist!&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Spielen ist das ganze Geheimnis!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;Wenn du nicht weißt, was etwas ist, finde heraus was es nicht ist. Wenn du weißt, was es nicht ist, weißt du was es ist: Alles was übrigbleibt. Ist das so einfach? Probieren wir es aus:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
		Nimm ein Blatt Papier und eine Schere.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Falte das Blatt Papier einmal längsseits und dann breitseits jeweils etwa in der Mitte&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Am Kreuzungspunkt der Faltungen schneide mit der Schere ein Stück des Papiers heraus, aber schneide nicht bis zum Rand.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Schneide an der Schnittkante ein weiteres Stück heraus, aber schneide nicht bis zum Rand.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Siehe 4.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Falte das Stück Papier auseinander und nenne es: &quot;Welt&quot;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nenne das ausgeschnittene Loch im Papier: &quot;Innenseite&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nenne das noch vorhandene Papier: &quot;Außenseite&quot;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Denke die äußeren Grenzen des Blattes weg, als ob das Blatt sich ins Unendliche ausdehnen würde und keine Grenze hätte. Warum? Du hast das Blatt &quot;Welt&quot; genannt. Die Außenseite ist der Rest der Welt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nenne &quot;Innenseite / Außenseite&quot;: &quot;Unterscheidung&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Nenne &quot;/&quot;: Barre. Die Barre steht für die Grenze zwischen Innen- und Außenseite.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Eine Unterscheidung besteht aus Innenseite, Außenseite und Barre.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Du kannst nicht von der Innenseite zur Außenseite gelangen, ohne die Barre zu kreuzen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Was ist der Unterschied zwischen Innenseite und Außenseite der Unterscheidung?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Auf welcher Seite der Unterscheidung müßtest Du stehen um eine Seite der Unterscheidung vollständig sehen zu können?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie beschreibst Du die Form der Innenseite? Beschreibe nur, was Du sehen kannst.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Wie beschreibst Du die Form der Außenseite? Beschreibe nur, was Du sehen kannst.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Falls Du keine Lust zu der kleinen Bastelei hattest, gehe von folgender Figur aus:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; height=&quot;93&quot; src=&quot;/files/mde/image/DrawADistinction.gif&quot; width=&quot;93&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Religionen nennen die Innenseite &quot;&lt;strong&gt;Immanenz&lt;/strong&gt;&quot; und die Außenseite &quot;&lt;strong&gt;Transzendenz&lt;/strong&gt;&quot;. Wir leben innen, Gott lebt außen - und mehr bedeuten diese so großartig klingenden Begriffe nicht. Aber man kann erkennen, warum Gott als allwissend vorgestellt wird: er beobachtet von außen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Seit der Aufklärung verwendet man für die Bezeichnung von Innenseite / Außenseite oft die Bezeichnung &lt;strong&gt;empirisch / transzendental&lt;/strong&gt;, womit man das, was wir wissen können von den &quot;Bedingungen der Möglichkeit&quot; des Wissens unterscheiden will. Aber auch das ist nur eine (säkulare) Religion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Um das etwas neutraler zu handhaben werden wir die Innenseite &quot;&lt;strong&gt;Wirklichkeit&lt;/strong&gt;&quot; nennen und meinen damit einfach die wahrnehmbare Welt in der wir leben. Die Außenseite nennen wir &quot;&lt;strong&gt;Imaginär&lt;/strong&gt;&quot; und meinen damit alles - was nicht auf der Innenseite ist. Eine Konsequenz möchte ich Ihnen nicht verschweigen: Was wir von uns wahrnehmen können ist innen, aber was wir normalerweise in uns drinnen vermuten, ist draußen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Aber das muß uns nicht weiter stören. Der Form nach gibt es, wie aus unserer kleinen Bastelei erkennbar war, keinen Unterschied zwischen der Innen- und der Außenseite. Außerdem konditionieren sich Innen und Außen jeder Unterscheidung gegenseitig. Fachausdruck: &lt;strong&gt;konditionierte Koproduktion&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wissenschaftliche Theorien beschäftigen sich mit der Wirklichkeit. Imaginär-Theorien tun das auch, aber anders. Wissenschaftliche Theorien versuchen empirisch, also auf der Innenseite, zu sein und zu bleiben. Imaginär Theorien, könnte man vermuten, versuchen Löcher in die Innenseite zu schießen. Wie kann man in ein Loch (Innenseite) Löcher schießen - also eine neue Innenseite in die bisherige Innenseite einfügen, wodurch die bisherige Innenseite zur Außenseite der neuen Innenseite wird?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Meinen Sie das sei eine Frage für die Imaginär-Theorie? Sie irren. Wissenschaftliche Theorien haben nicht nur dafür Lösungen anzubieten, sondern: Es gibt mathematische Lösungen für die Frage, wie man die Unterscheidung Innen / Außen in die Unterscheidung Innen / Außen wieder einführen kann (siehe z. B.  Spencer-Brown: &quot;Laws of Form&quot;). Man nennt das &quot;re-entry&quot;, den Wieder-Eintritt der Unterscheidung in die Unterscheidung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Das alles geht Imaginär-Theorie nichts an. Wissenschaftliche Theorien er- und verschließen Möglichkeiten. Sie sagen uns was wahre oder mögliche Möglichkeiten sind und was unwahre oder unmögliche Möglichkeiten sind. Imaginär-Theorie tut das Gegenteil. Sie geht von der Möglichkeit des Unmöglichen aus und versucht das Unmögliche als möglich zu beweisen - nicht nur darzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Romane, insbesondere Fantasie-Romane stellen das (wissenschaftlich) Unmögliche, z. B. Menschen die in der Zeit herumreisen, als Wirklichkeit hin. Imaginär-Theorie stellt es nicht als Wirklichkeit &lt;em&gt;hin&lt;/em&gt;, sondern versucht es als Wirklichkeit &lt;em&gt;her&lt;/em&gt;-zustellen, indem sie es als Möglichkeit anplausibilisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Eine Imaginär-Theorie ist eine Theorie in der Form einer wissenschaftlichen Theorie, also mit dem ganzen empirischen-, logischen- und Verweis-Apparat der eine wissenschaftliche Theorie plausibel und ausmacht. Sie verfährt allerdings nicht Bottom-Up, also von den Fakten zur Theorie, sondern Top-Down, also vom Ergebnis zu den Fakten. Sie ist vom Ende her gedacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Das ist so ähnlich wie beim &quot;&lt;strong&gt;investigativen Journalismus&lt;/strong&gt;&quot;, bei &lt;strong&gt;Verschwörungstheorien &lt;/strong&gt;oder in der &lt;strong&gt;Theologie&lt;/strong&gt;. Die &#039;Satanssekte&#039;, die &#039;edlen Muslime&#039; oder &#039;Gott-Vater&#039; sind als unbezweifelbare Wahrheiten gegeben - jetzt muß man nur noch die Fakten passend machen. Der Unterschied ist, daß der Journalist aus Zynismus, der Verschwörungstheoretiker aus Verzweiflung an der Welt, der Theologe aus religiösem Fanatismus fantasiert - und, zumindest die beiden letztgenannten ihre Fantasien mit der Wirklichkeit verwechseln. Der Theorie-Künstler aber spielt mit Fantasien, weiß davon und will genau das tun: &lt;strong&gt;ein wahrhaftiger Lügner&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Warum? Wissenschaftliche Theorien versuchen die Wirklichkeit zu beschreiben indem sie in der Wirklichkeit (innen) bleiben - was natürlich nicht funktionieren kann, weil von innen eben nur einen Teil des Innen und des Außen gesehen werden kann. Was innen zu sehen ist nennen wissenschaftliche Theorien &quot;wahr&quot;, was sie außen sehen &quot;unwahr&quot;. Wie uns unsere kleine Bastelei zeigte, kann man das Ganze Innen aber nur von außen sehen - also mit Theorien die im imaginären ihren Standort haben: &lt;strong&gt;Imaginär-Theorien&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Wissenschaftliche Theorien haben insofern Recht, als man das Wirkliche nur vom Wirklichen aus sehen kann. Im Imaginären wurzelnd kann man nur das Imaginäre sehen, also auch das Wirkliche nur als Imaginär, eben als Fantasiertes, als Möglichkeit. Genau das beschreibt der Begriff des &lt;strong&gt;Spiels&lt;/strong&gt;: Wirklichkeit als Imaginär, als Möglichkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Der ästhetische Reiz der Theorie-Kunst liegt genau darin, daß aus (wissenschaftlich) unmöglicher Möglichkeit möglicherweise, keinesfalls notwendig, imaginäre, vielleicht wirkliche, Wirklichkeit werden könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Manche nennen das Religion. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Antike nannte es Magie. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	  &lt;strong&gt;Ich nenne es Kunst und Spiel.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Theorie-Kunst-Spiel.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Spielen ist das ganze Geheimnis!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
			&quot;Wirklich&quot; gibt es nur als Differenz zu unwirklich, sagen wir: imaginär. Die Religionen nennen es Transzendenz - und verfehlen es damit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Nur vom Imaginären aus zeigt sich das Wirkliche.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Handeln im Bereich des Imaginären ist spielerisches Handeln. Wenn sich das Wirkliche nur vom Imaginären aus zeigt, können wir nur durch Spielen erkennen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Nur das Imaginäre zeigt das Wirkliche! Nur durch Spiel erkennen wir Wirklichkeit. Das &lt;em&gt;be&lt;/em&gt;kannte (des Alltäglichen) ist nicht das &lt;em&gt;er&lt;/em&gt;kannte (des Spielens).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Wenn wir unsere Rolle spielen bleiben wir frei, wenn wir uns damit identifizieren, werden wir unfrei.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Kunst ist eine Form des Spielens, spielen eine Form der Kunst. Kunstspiel, Spielkunst. Ein Kunstwerk wird nicht nach Plan hergestellt, sondern erspielt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Spiel ist die ergriffene Dialektik von Willkür und Notwendigkeit (Regeln) - deshalb Freiheit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Zwei Arten des Handelns, Arbeit und Spiel - ersteres instrumentelle Ziele, letzteres autotelisch, Ziel in sich selbst oder Spiel-Ziel.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Deshalb: Den meisten Menschen fehlt der nötige Ernst, um wahrhaft zu spielen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
			Aber: das geglückte Leben ist nur erspielbar.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Literatur:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;
		Jean Paul Sartre: Das Imaginäre. Phänomenologische Psychologie der Einbildungskraft [1940], Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1994&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Spencer-Brown, George: Laws of Form, 1969&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Cornelius Castoriadis: Gesellschaft als imaginäre Institution. Entwurf einer politischen Philosophie [1975], Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1990&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
		Hanna Gekle: Tod im Spiegel. Zu Lacans Theorie des Imaginären, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1996&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &quot;Es geht immer auf dieselbe Weise los. Mein Bild dafür ist, dass jemand im Zimmer nebenan vor einem fertigen Puzzle sitzt und mir einzelne Stücke davon zuwirft. Ich weiß anfangs nicht, was es bedeuten soll, ich weiß nur, dass ich dieses kleine Puzzlestück mag. Ich schreibe es auf, und dann kommt noch ein Stück, und ich schreibe es wieder auf, und nach und nach wird das Bild klarer und entwickelt sich.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;dunkelgrau fs-12 lh-16&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Wissen Sie, wann immer man eine Idee hat, ist sie in deinem Kopf, ein mentales Bild, und dann muss man sie in ein anderes Medium übersetzen. Wenn es ein Film ist, muss man eine Kulisse bauen, es sei denn, man findet einen Ort, der dem genau entspricht. Die Idee führt einen. Was immer man braucht, findet man, oder man organisiert es.&quot;&lt;/strong&gt; (David Lynch, Regisseur)&lt;/p&gt;
&lt;hr size=&quot;2&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;section class=&quot;field field-name-taxonomy-vocabulary-4 field-type-taxonomy-term-reference field-label-inline clearfix view-mode-rss&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;field-label&quot;&gt;Tags:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;ul class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;li class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/45&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;field-item odd&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/taxonomy/term/25&quot;&gt;Spiel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/section&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-field-vg-wort-story field-type-text field-label-hidden view-mode-rss&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://vg06.met.vgwort.de/na/593ca1944fc74feab6b27b323bef72a5&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <pubDate>Sun, 08 Apr 2007 17:49:15 +0000</pubDate>
 <dc:creator>MDE</dc:creator>
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